Mehr Azubis mit Migrationshintergrund
Über hundert Neuverträge
Donnerstag, 06. Oktober 2016, 15:45 Uhr
Die Zahl der Auszubildenden im Handwerk mit ausländischen Wurzeln steigt weiter an. Im Kammerbezirk der Handwerkskammer Erfurt wurden für das Ausbildungsjahr 2016 bis Ende September insgesamt 105 Neuverträge registriert...
Die beliebtesten Berufe sind – ähnlich den Präferenzen der deutschen Azubis – Elektroniker, Kfz-Mechatroniker und Metallbauer. Aber auch in eher seltenen Berufen kam es zum Abschluss von Ausbildungsverträgen, etwa dem Schilder- und Lichtreklamehersteller, Zahntechniker oder Konditor.
Unter den Herkunftsländern der Auszubildenden sind außereuropäische Staaten, wie Syrien, Irak und Afghanistan aber auch afrikanische Länder und Russland. Europäische Auszubildende kommen aus den Balkanstaaten, Spanien und Polen.
Stefan Lobenstein, Präsident der Handwerkskammer Erfurt wertet, die Zahlen als Bestätigung des kontinuierlichen Engagements der Kammer und anderer Institutionen für diese Zielgruppe. Die steigende Zahl ausländischer Azubis ist ein gutes Signal. Mit 105 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Jahr sind wir bei den Wirtschaftskammern ganz vorn dabei. Es ist eine Entwicklung, die wir ausdrücklich begrüßen.
Jeder Einzelfall macht Mut, spornt andere an und bestätigt uns in unserer bisherigen Arbeit. Wir haben bereits Ende 2015 mit unserem Integrationsberater und seit Februar mit einem Willkommenslotsen auch personell die Voraussetzungen geschaffen, junge Menschen aus dem Ausland und Handwerksbetriebe zusammenzubringen. Schließlich sind die bürokratischen und gesetzlichen Anforderungen noch immer erheblich und gerade für kleine Betriebe nicht immer zu bewältigen. Um die positive Entwicklung nicht zu gefährden, braucht es nun vor allem Geduld, intensive Sprachausbildung und fachspezifische Anleitung. Es ist nicht die Lösung, aber zumindest ein Beitrag zur Lösung des Fachkräftemangels, so Lobenstein.
Autor: redDie beliebtesten Berufe sind – ähnlich den Präferenzen der deutschen Azubis – Elektroniker, Kfz-Mechatroniker und Metallbauer. Aber auch in eher seltenen Berufen kam es zum Abschluss von Ausbildungsverträgen, etwa dem Schilder- und Lichtreklamehersteller, Zahntechniker oder Konditor.
Unter den Herkunftsländern der Auszubildenden sind außereuropäische Staaten, wie Syrien, Irak und Afghanistan aber auch afrikanische Länder und Russland. Europäische Auszubildende kommen aus den Balkanstaaten, Spanien und Polen.
Stefan Lobenstein, Präsident der Handwerkskammer Erfurt wertet, die Zahlen als Bestätigung des kontinuierlichen Engagements der Kammer und anderer Institutionen für diese Zielgruppe. Die steigende Zahl ausländischer Azubis ist ein gutes Signal. Mit 105 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Jahr sind wir bei den Wirtschaftskammern ganz vorn dabei. Es ist eine Entwicklung, die wir ausdrücklich begrüßen.
Jeder Einzelfall macht Mut, spornt andere an und bestätigt uns in unserer bisherigen Arbeit. Wir haben bereits Ende 2015 mit unserem Integrationsberater und seit Februar mit einem Willkommenslotsen auch personell die Voraussetzungen geschaffen, junge Menschen aus dem Ausland und Handwerksbetriebe zusammenzubringen. Schließlich sind die bürokratischen und gesetzlichen Anforderungen noch immer erheblich und gerade für kleine Betriebe nicht immer zu bewältigen. Um die positive Entwicklung nicht zu gefährden, braucht es nun vor allem Geduld, intensive Sprachausbildung und fachspezifische Anleitung. Es ist nicht die Lösung, aber zumindest ein Beitrag zur Lösung des Fachkräftemangels, so Lobenstein.
