Meldung aus der Wirtschaftswelt
Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen
Freitag, 07. Oktober 2016, 16:02 Uhr
MITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen auf, Dazu diese Meldung mit wichtigen Tipps...
MITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten auf ihren Feldern auf. In den vergangenen Jahren häuften sich Unfälle mit Strommasten und an Freileitungen durch landwirtschaftliche Maschinen. Für die handelnden Personen besteht Lebensgefahr! Der enviaM-Netzbetreiber weist Landwirte daraufhin, bei der Bearbeitung ihrer Felder die nötige Vorsicht walten zu lassen.
Streift trotz aller Vorsicht ein landwirtschaftliches Gerät Freileitungen oder einen Strommast, droht Gefahr für Leib und Leben. Herabhängende oder auf der Erde liegende Leiterseile dürfen unter keinen Umständen berührt werden. Alle umstehenden Personen müssen sich aus der Gefahrenzone von 20 Metern Umkreis entfernen. Im Fahrzeug befindliche Personen bleiben solange im Fahrzeug sitzen bis notwendige Hilfe da ist.
MITNETZ STROM erteilt gern Auskunft über die Höhe der Spannung der Leitungen und deren Schutzbereiche. Das Unternehmen steht Landwirten ebenfalls bei der Aufstellung von Sperrschranken, Schutzgerüsten oder Warnposten zur Seite. Der Netzbetreiber ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 305070 erreichbar. Bei Gefahr kann auch über die Notrufnummer 112 eine schnelle Abschaltung eingeleitet werden.
Grundsätzlich möchte MITNETZ STROM an folgende Regeln zur eigenen Sicherheit
erinnern:
• Halten Sie genügend Abstand zu den Strommasten.
• Halten Sie bei Arbeiten den Schutzbereich zu einer
o Niederspannungsleitung von einem Meter
o Mittelspannungsleitung von drei Metern
o Hochspannungsleitung von fünf Metern unbedingt ein, so dass eine Beschädigung durch ein landwirtschaftliches Gerät ausgeschlossen ist.
• Eine Berührung von Freileitungen oder eine unzulässige Näherung birgt akute Lebensgefahr.
• Informieren Sie sich bezüglich der Nennspannung sowie der Mindesthöhe der
Freileitungen beim Netzbetreiber der Freileitungen, um diese sicher zu unterqueren.
• Die Sicherheitsabstände dürfen in keinem Fall unterschritten werden.
• Bei aufkommendem Gewitter vermeiden Sie den Aufenthalt in der Nähe von Freileitungen.
Falls es trotz aller Vorsicht zu Berührungen der Freileitungen kommen sollte:
• Bitte setzen Sie schnellstmöglich bei Stromunfällen den Notruf 112 ab.
• Dem verunglückten Fahrzeug oder den auf der Erde liegenden Leiterseilen auf
keinen Fall nähern, auch wenn die Spannung abgeschaltet zu sein scheint.
• Fahrzeugführer dürfen den Führerstand nicht verlassen, sondern sollten versuchen, den Kontakt zur Leitung zu unterbrechen und das Gerät aus dem Gefahrenbereich zu bringen (mindestens 50 Meter). Sich nähernde Personen sind zu warnen.
• Gelingt die Entfernung des Fahrzeuges aus dem Gefahrenbereich nicht und ist der Aufenthalt im Fahrzeug nicht mehr möglich, weil es beispielsweise zu brennen anfängt, nicht aussteigen, sondern mit geschlossenen Füßen kontrolliert abspringen und sich mit Fuß vor Fuß setzen (geringer Abstand zwischen den Aufsetzpunkten) entfernen. Eine gleichzeitige Berührung von Erdboden und Fahrzeug kann tödlich sein!
• Die Gefahrenstelle im Umkreis von mindestens zwanzig Metern absperren. Auch unter Spannung gesetzte Gegenstände größerer Abmessungen (zum Beispiel Drahtzäune oder Rohrleitungen) sind in die Absperrung mit einzubeziehen.
• Rufen Sie umgehend Ihren Netzbetreiber an.
MITNETZ STROM verzeichnete im Jahr 2015 rund ein Drittel der Störungen im Stromnetz durch bauliche Eingriffe Dritter. Die Hauptursachen für beschädigte Anlagen, Leitungen und Kabel sind Bagger- und Tiefbauarbeiten, Baumfällarbeiten, Kranarbeiten und Erntearbeiten. Für die angeschlossenen Kunden ergeben sich
häufig Stromausfälle.
Helfen Sie Unfälle, Gefährdungen und Störungen zu vermeiden. Bei Stromunfällen setzen Sie schnellstmöglich den Notruf ab! Die Rettungsstellen sind mit uns vernetzt, so dass wir sofort reagieren können, warnt Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer der MITNETZ STROM.
Weitere Tipps gibt es hier:
Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen
Autor: khhMITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten auf ihren Feldern auf. In den vergangenen Jahren häuften sich Unfälle mit Strommasten und an Freileitungen durch landwirtschaftliche Maschinen. Für die handelnden Personen besteht Lebensgefahr! Der enviaM-Netzbetreiber weist Landwirte daraufhin, bei der Bearbeitung ihrer Felder die nötige Vorsicht walten zu lassen.
Streift trotz aller Vorsicht ein landwirtschaftliches Gerät Freileitungen oder einen Strommast, droht Gefahr für Leib und Leben. Herabhängende oder auf der Erde liegende Leiterseile dürfen unter keinen Umständen berührt werden. Alle umstehenden Personen müssen sich aus der Gefahrenzone von 20 Metern Umkreis entfernen. Im Fahrzeug befindliche Personen bleiben solange im Fahrzeug sitzen bis notwendige Hilfe da ist.
MITNETZ STROM erteilt gern Auskunft über die Höhe der Spannung der Leitungen und deren Schutzbereiche. Das Unternehmen steht Landwirten ebenfalls bei der Aufstellung von Sperrschranken, Schutzgerüsten oder Warnposten zur Seite. Der Netzbetreiber ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2 305070 erreichbar. Bei Gefahr kann auch über die Notrufnummer 112 eine schnelle Abschaltung eingeleitet werden.
Grundsätzlich möchte MITNETZ STROM an folgende Regeln zur eigenen Sicherheit
erinnern:
• Halten Sie genügend Abstand zu den Strommasten.
• Halten Sie bei Arbeiten den Schutzbereich zu einer
o Niederspannungsleitung von einem Meter
o Mittelspannungsleitung von drei Metern
o Hochspannungsleitung von fünf Metern unbedingt ein, so dass eine Beschädigung durch ein landwirtschaftliches Gerät ausgeschlossen ist.
• Eine Berührung von Freileitungen oder eine unzulässige Näherung birgt akute Lebensgefahr.
• Informieren Sie sich bezüglich der Nennspannung sowie der Mindesthöhe der
Freileitungen beim Netzbetreiber der Freileitungen, um diese sicher zu unterqueren.
• Die Sicherheitsabstände dürfen in keinem Fall unterschritten werden.
• Bei aufkommendem Gewitter vermeiden Sie den Aufenthalt in der Nähe von Freileitungen.
Falls es trotz aller Vorsicht zu Berührungen der Freileitungen kommen sollte:
• Bitte setzen Sie schnellstmöglich bei Stromunfällen den Notruf 112 ab.
• Dem verunglückten Fahrzeug oder den auf der Erde liegenden Leiterseilen auf
keinen Fall nähern, auch wenn die Spannung abgeschaltet zu sein scheint.
• Fahrzeugführer dürfen den Führerstand nicht verlassen, sondern sollten versuchen, den Kontakt zur Leitung zu unterbrechen und das Gerät aus dem Gefahrenbereich zu bringen (mindestens 50 Meter). Sich nähernde Personen sind zu warnen.
• Gelingt die Entfernung des Fahrzeuges aus dem Gefahrenbereich nicht und ist der Aufenthalt im Fahrzeug nicht mehr möglich, weil es beispielsweise zu brennen anfängt, nicht aussteigen, sondern mit geschlossenen Füßen kontrolliert abspringen und sich mit Fuß vor Fuß setzen (geringer Abstand zwischen den Aufsetzpunkten) entfernen. Eine gleichzeitige Berührung von Erdboden und Fahrzeug kann tödlich sein!
• Die Gefahrenstelle im Umkreis von mindestens zwanzig Metern absperren. Auch unter Spannung gesetzte Gegenstände größerer Abmessungen (zum Beispiel Drahtzäune oder Rohrleitungen) sind in die Absperrung mit einzubeziehen.
• Rufen Sie umgehend Ihren Netzbetreiber an.
MITNETZ STROM verzeichnete im Jahr 2015 rund ein Drittel der Störungen im Stromnetz durch bauliche Eingriffe Dritter. Die Hauptursachen für beschädigte Anlagen, Leitungen und Kabel sind Bagger- und Tiefbauarbeiten, Baumfällarbeiten, Kranarbeiten und Erntearbeiten. Für die angeschlossenen Kunden ergeben sich
häufig Stromausfälle.
Helfen Sie Unfälle, Gefährdungen und Störungen zu vermeiden. Bei Stromunfällen setzen Sie schnellstmöglich den Notruf ab! Die Rettungsstellen sind mit uns vernetzt, so dass wir sofort reagieren können, warnt Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer der MITNETZ STROM.
Weitere Tipps gibt es hier:
Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen
