Thüringer HC
Zwei wichtige Punkte nach Zittereinlage
Donnerstag, 13. Oktober 2016, 06:57 Uhr
In einem hoch spannenden Spiel besiegte der Thüringer HC den HC Leipzig mit 24:23 (12:12) und sicherte sich damit zwei hochwichtige Punkte. Die Glanzpunkte setzte bei den Thüringerinnen Nationaltorhüterin Dinah Eckerle, bei Leipzig Nationalspielerin Anne Hubinger, die zehn Treffer (9 aus dem Feld) erzielen konnte. Die meisten Tore für den THC erzielten Iveta Luzumova (8) und Anika Niederwieder (7)...
Die Nerven lagen blank in der Startphase der Partie. So musste Leipzigs Trainer Norman Rentsch seine Damen in der neunten Spielminute zur ersten Auszeit bitten. Bis dahin waren Karolina Kudladz-Gloc und Shenia Minevskaja mit zwei Strafwürfen an Jana Krause gescheitert und der HCL lag mit 1:3 zurück.
Die Traineransprache fruchtete und binnen drei Minuten hatten die Gäste durch drei Treffer in Folge die erste Führung erzielt. (4:3 - 12.Minute) Vor allem Anne Hubinger war es, die die Bälle der gut gestarteten Jana Krause ins THC-Tor setzte. Dem THC-Angriff unterliefen zu viele Fehler, Hubinger und Minevskaja trafen - der HCL lag in der 13.Minute mit 6:4 in Front. An der Übermacht der Gäste änderte auch die erste THC-Auszeit nach 15 Minuten nichts. Hubinger traf nach Belieben und hatte nach 19 Minuten schon sechs Treffer erzielt. Jetzt brachte Herbert Müller Dinah Eckerle für Jana Krause.
Beide Teams leisteten sich nun mehrere Abspielfehler - durch Treffer von Iveta Luzumova und Manon Houette waren die Thüringerinnen in der 23.Minute wieder auf 9:10 heran und Anika Niederwieser schaffte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das 10:10. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe - Luzumova legte zweimal vor - Rohde und Bösch glichen aus. Die Chance zur Halbzeitführung hatte Dinah Eckerle: Leipzig schloss einen 7 gegen 6 Angriff mit Fernwurf ab, Eckerle fing, aber ihr Wurf ging am leeren HCL-Gehäuse vorbei. So blieb es zur Pause beim 12:12.
Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ kein Team das andere enteilen. Unterzahlsituationen wurden mit dem Wechsel des Torwarts gegen einen Feldspieler gelöst - der THC hatte zweimal die Chance zum Tempogegenstoß aber der Pass von Dinah Eckerle auf Manon Houette kam beide Male nicht an. Bis zur 40.Minute legte stets der HCL vor, der THC glich postwendend aus. 17:17 - 40.Minute.
Jetzt hielt Dinah Eckerle in super Manier alles was aufs Tor kam und Anika Niederwieser aus dem Rückraum und dann mit einer tollen 1gegen1 Aktion Manon Houette brachten den THC wieder mit 19:17 in Front. Dinah Eckerle hielt zwei Hundertprozenter - daraus nutzte Iveta Luzumova die Chance ins leere Tor zu treffen. (20:17 - 45.Minute) Beim HC Leipzig kam Franziska Mietzner nach langer Verletzung ins Spiel - doch der THC ließ sich nicht beeindrucken. Jetzt war mehr Sicherheit im Spiel und Anika Niederwieder und Manon Houette erzielten hochwichtige Treffer zum vielleicht vorentscheidenden Fünf-Tore-Vorsprung. (23:18 - 48.Min) Crina Pintea setzte noch einen drauf - die Leipziger Auszeit war unumgänglich.
Dank einer verbesserten Abwehr mit einer überragenden Dinah Eckerle im Tor hatte man den HC Leipzig in zehn Minuten nur einen Treffer erzielen lassen. Das musste die Entscheidung sein. Aber die Rechnung ging so nicht auf - Fehler im THC-Angriff ließen die Gäste zu drei Toren in Folge kommen. Alexandra Mazzucco, Karolina Kudladz-Gloc und Shenia Minevskaja verkürzten auf 24:22 - Meike Schmelzer scheiterte mit einem Strafwurf an Nele Kurzke und im Gegenzug entschieden die Schiedsrichter auf Strafwurf für den HCL.
Auch die Einwechslung von Jana Krause brachte keinen Erfolg, die treffsichere Tamara Bönsch traf zum 23:24 - noch waren zwei Minuten zu spielen. Das Zittern reichte bis in die Schlussekunden und brachte dem THC am Ende mit einem hauchdünnen Sieg zwei hochwichtige Punkte.
Roman Knabe
Herbert Müller (THC): Es war ein hochspannendes Handballspiel, das wir am Ende zwar knapp, aber über das gesamte Spiel gesehen, verdient gewonnen haben. Obwohl wir Mitte der 2.Halbzeit mit sechs Toren weggezogen sind, haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Und falls sich von den Zuschauern jemand in der Lage fühlt Siebenmeter zu schiessen und vor allem zu treffen, lade ich ihn gern zum nächsten Spiel ein. Verwandeln wir alle unsere Strafwürfe wäre bereits in der 1.Hz das Spiel entschieden gewesen. Eine Quote 4/7 - das geht gar nicht.
Autor: redDie Nerven lagen blank in der Startphase der Partie. So musste Leipzigs Trainer Norman Rentsch seine Damen in der neunten Spielminute zur ersten Auszeit bitten. Bis dahin waren Karolina Kudladz-Gloc und Shenia Minevskaja mit zwei Strafwürfen an Jana Krause gescheitert und der HCL lag mit 1:3 zurück.
Die Traineransprache fruchtete und binnen drei Minuten hatten die Gäste durch drei Treffer in Folge die erste Führung erzielt. (4:3 - 12.Minute) Vor allem Anne Hubinger war es, die die Bälle der gut gestarteten Jana Krause ins THC-Tor setzte. Dem THC-Angriff unterliefen zu viele Fehler, Hubinger und Minevskaja trafen - der HCL lag in der 13.Minute mit 6:4 in Front. An der Übermacht der Gäste änderte auch die erste THC-Auszeit nach 15 Minuten nichts. Hubinger traf nach Belieben und hatte nach 19 Minuten schon sechs Treffer erzielt. Jetzt brachte Herbert Müller Dinah Eckerle für Jana Krause.
Beide Teams leisteten sich nun mehrere Abspielfehler - durch Treffer von Iveta Luzumova und Manon Houette waren die Thüringerinnen in der 23.Minute wieder auf 9:10 heran und Anika Niederwieser schaffte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das 10:10. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe - Luzumova legte zweimal vor - Rohde und Bösch glichen aus. Die Chance zur Halbzeitführung hatte Dinah Eckerle: Leipzig schloss einen 7 gegen 6 Angriff mit Fernwurf ab, Eckerle fing, aber ihr Wurf ging am leeren HCL-Gehäuse vorbei. So blieb es zur Pause beim 12:12.
Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ kein Team das andere enteilen. Unterzahlsituationen wurden mit dem Wechsel des Torwarts gegen einen Feldspieler gelöst - der THC hatte zweimal die Chance zum Tempogegenstoß aber der Pass von Dinah Eckerle auf Manon Houette kam beide Male nicht an. Bis zur 40.Minute legte stets der HCL vor, der THC glich postwendend aus. 17:17 - 40.Minute.
Jetzt hielt Dinah Eckerle in super Manier alles was aufs Tor kam und Anika Niederwieser aus dem Rückraum und dann mit einer tollen 1gegen1 Aktion Manon Houette brachten den THC wieder mit 19:17 in Front. Dinah Eckerle hielt zwei Hundertprozenter - daraus nutzte Iveta Luzumova die Chance ins leere Tor zu treffen. (20:17 - 45.Minute) Beim HC Leipzig kam Franziska Mietzner nach langer Verletzung ins Spiel - doch der THC ließ sich nicht beeindrucken. Jetzt war mehr Sicherheit im Spiel und Anika Niederwieder und Manon Houette erzielten hochwichtige Treffer zum vielleicht vorentscheidenden Fünf-Tore-Vorsprung. (23:18 - 48.Min) Crina Pintea setzte noch einen drauf - die Leipziger Auszeit war unumgänglich.
Dank einer verbesserten Abwehr mit einer überragenden Dinah Eckerle im Tor hatte man den HC Leipzig in zehn Minuten nur einen Treffer erzielen lassen. Das musste die Entscheidung sein. Aber die Rechnung ging so nicht auf - Fehler im THC-Angriff ließen die Gäste zu drei Toren in Folge kommen. Alexandra Mazzucco, Karolina Kudladz-Gloc und Shenia Minevskaja verkürzten auf 24:22 - Meike Schmelzer scheiterte mit einem Strafwurf an Nele Kurzke und im Gegenzug entschieden die Schiedsrichter auf Strafwurf für den HCL.
Auch die Einwechslung von Jana Krause brachte keinen Erfolg, die treffsichere Tamara Bönsch traf zum 23:24 - noch waren zwei Minuten zu spielen. Das Zittern reichte bis in die Schlussekunden und brachte dem THC am Ende mit einem hauchdünnen Sieg zwei hochwichtige Punkte.
Roman Knabe
Stimmen zum Spiel:
Norman Rentsch (HCL): Es war ein spannendes Spiel über 60 Minuten, das eigentlich ein Unentschieden verdient hat. Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren die erste Halbzeit gleichwertig und auf Augenhöhe mit dem THC. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht und dem THC so einen 6 Tore Vorsprung ermöglicht. Aber meine Mannschaft hat dann eine tolle Moral gezeigt und nicht aufgegeben,so dass wir am Ende das Unentschieden auf der Hand hatten.Herbert Müller (THC): Es war ein hochspannendes Handballspiel, das wir am Ende zwar knapp, aber über das gesamte Spiel gesehen, verdient gewonnen haben. Obwohl wir Mitte der 2.Halbzeit mit sechs Toren weggezogen sind, haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Und falls sich von den Zuschauern jemand in der Lage fühlt Siebenmeter zu schiessen und vor allem zu treffen, lade ich ihn gern zum nächsten Spiel ein. Verwandeln wir alle unsere Strafwürfe wäre bereits in der 1.Hz das Spiel entschieden gewesen. Eine Quote 4/7 - das geht gar nicht.
