Fußballer David Schloffer will aufsteigen
Ein Ösi in Nordhausen
Donnerstag, 13. Oktober 2016, 15:46 Uhr
Wackers Echter Ösi David Schloffer ist ein ehemaliger U21-Nationalspieler der Alpenländler und wuchs fußballerisch bei Sturm Graz auf. Dort reifte der 1,70 m große Flügelflitzer zum Stürmer und kam über einen kurzen Abstecher nach Elversberg im Sommer zum FSV Wacker. Wie es ihm da ergeht, wollte Olaf Schulze wissen.
Der 24-jährige schoss das erste Saisontor in Babelsberg. Vergangenen Samstag traf er in Eisenach schon zum zweiten Male in einem Pokalspiel.
Schloffer beim Pokalspiel in Eisenach (Foto: Bernd Peter)
nnz: Im Frühsommer hast du im Relegationshinspiel gegen den FSV Zwickau gespielt. Wusstest du da schon, dass du bald in dieser Regionalliga spielst?
D. Schloffer: Nein, ich war ja nur ausgeliehen nach Elversberg. Und durch den Nichtaufstieg musste ich ohnehin wechseln. Aber ich wollte unbedingt in Deutschland spielen und so kam ich nach Nordhausen.
nnz: In Nordhausen bist du inzwischen Stammspieler und Aktivposten. Wie zufrieden bist du selbst mit deiner bisherigen Leistung im Wacker-Dress?
D. Schloffer: Noch nicht ganz zufrieden. Als Offensivspieler werde ich an Toren und Assists gemessen und da habe ich noch Steigerungsbedarf. Nach der guten Vorbereitung sind wir leider kollektiv etwas in einen Abwärtsstrudel geraten, aus dem wir jetzt wieder raus wollen.
nnz: Wodurch unterscheidet sich der österreichische Fußball von dem in der Regionalliga Nordost?
D. Schloffer: In Österreich war es wesentlich spielbetonter, hier gibt es mehr Zweikämpfe. Alles in allem wird in Deutschland viel körperbetonter gespielt.
nnz: Was war für dich als Österreicher die größte Überraschung in Mitteldeutschland?
D. Schloffer: Die vielen Windräder unterwegs. Das hat mich echt überrascht. Ansonsten ist es hier landschaftlich so ähnlich wie in Teilen meiner Heimat, der Steiermark.
nnz: Du bist noch ein junger Spieler. Welche Ziele hast du für deine weitere Karriere?
D. Schloffer: Ich sehe mich mit 24 nicht mehr als so jungen Spieler. Natürlich will ich noch höherklassiger als Regionalliga spielen. Der Verein hat sich perspektivisch dieses Ziel gesteckt und ich persönlich will auch gerne aufsteigen.
nnz: Wie wollt ihr heute das Bautzner Abwehrbollwerk knacken? Was hast du dir persönlich vorgenommen?
D. Schloffer: Es wird wichtig sein, dass wir gefährlich über die Flügel kommen und die Abwehr aufreissen. Und wenn die Bautzner sehr tief stehen, dann müssen wir eben auch mal aus der Distanz draufhalten.
Das Gespräch führte Olaf Schulze
Autor: nnzDer 24-jährige schoss das erste Saisontor in Babelsberg. Vergangenen Samstag traf er in Eisenach schon zum zweiten Male in einem Pokalspiel.
Schloffer beim Pokalspiel in Eisenach (Foto: Bernd Peter)
nnz: Im Frühsommer hast du im Relegationshinspiel gegen den FSV Zwickau gespielt. Wusstest du da schon, dass du bald in dieser Regionalliga spielst?
D. Schloffer: Nein, ich war ja nur ausgeliehen nach Elversberg. Und durch den Nichtaufstieg musste ich ohnehin wechseln. Aber ich wollte unbedingt in Deutschland spielen und so kam ich nach Nordhausen.
nnz: In Nordhausen bist du inzwischen Stammspieler und Aktivposten. Wie zufrieden bist du selbst mit deiner bisherigen Leistung im Wacker-Dress?
D. Schloffer: Noch nicht ganz zufrieden. Als Offensivspieler werde ich an Toren und Assists gemessen und da habe ich noch Steigerungsbedarf. Nach der guten Vorbereitung sind wir leider kollektiv etwas in einen Abwärtsstrudel geraten, aus dem wir jetzt wieder raus wollen.
nnz: Wodurch unterscheidet sich der österreichische Fußball von dem in der Regionalliga Nordost?
D. Schloffer: In Österreich war es wesentlich spielbetonter, hier gibt es mehr Zweikämpfe. Alles in allem wird in Deutschland viel körperbetonter gespielt.
nnz: Was war für dich als Österreicher die größte Überraschung in Mitteldeutschland?
D. Schloffer: Die vielen Windräder unterwegs. Das hat mich echt überrascht. Ansonsten ist es hier landschaftlich so ähnlich wie in Teilen meiner Heimat, der Steiermark.
nnz: Du bist noch ein junger Spieler. Welche Ziele hast du für deine weitere Karriere?
D. Schloffer: Ich sehe mich mit 24 nicht mehr als so jungen Spieler. Natürlich will ich noch höherklassiger als Regionalliga spielen. Der Verein hat sich perspektivisch dieses Ziel gesteckt und ich persönlich will auch gerne aufsteigen.
nnz: Wie wollt ihr heute das Bautzner Abwehrbollwerk knacken? Was hast du dir persönlich vorgenommen?
D. Schloffer: Es wird wichtig sein, dass wir gefährlich über die Flügel kommen und die Abwehr aufreissen. Und wenn die Bautzner sehr tief stehen, dann müssen wir eben auch mal aus der Distanz draufhalten.
Das Gespräch führte Olaf Schulze
