Neues aus Bad Frankenhausen
Erneuter Großeinsatz der Feuerwehr in Bad Frankenhausen
Freitag, 14. Oktober 2016, 20:01 Uhr
Bericht von einer Großübung. Stützpunktfeuerwehr und Wehren aus den Ortsteilen von Bad Frankenhausen sind gefordert, so die Aussagen im Ergebnis des Berichts...
Freitagabend, 30.09.2016 - 18.00 Uhr – Sirene in Bad Frankenhausen. Kurz darauf ertönt auch in den drei Ortsteilen das Signal für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr.
Unklare Rauchentwicklung und vermutlich verletzte Person auf dem Gelände der Firma Reifen Vollroth. Binnen kürzester Zeit fuhren die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr vor, um die Lage zu sondieren. Es folgten in kurzen Abständen die Wehren der Ortsteile.
Vor Ort dann geschäftiges Treiben und doch alles in gefühlter Zeitlupe. Da staunten die Zaungäste, die fast so schnell vor Ort waren wie die Feuerwehr.
Jens Fischer, Stadtbrandmeister und Wehrführer der Feuerwehr Bad Frankenhausen klärt auf Wir üben heute für den Ernstfall. Ich bin offiziell gar nicht da.
Mindestens eine gemeinsame Übung im Jahr ist eines der Ziele der Arbeitsgruppe Feuerwehr, die sich im September letzten Jahres gründete. Neben den bisherigen gemeinsamen Einsätzen im Jahr 2016 war dies die erste Übung aller vier Wehren. Dank der der Firma Vollroth, die Gelände und Halle zur Verfügung stellte konnte also der Ernstfall geprobt werden.
Es galt, die Ursache der Rauchentwicklung zu finden und zu bekämpfen und dabei auch die verletzte Person zu bergen.
Besonders die Kameraden der Ortsteilwehren sollten sich mit verschiedenen Materialien der Stützpunkt Feuerwehr vertraut machen. Vorrangiges Ziel, erklärt der Stadtbrandmeister Fischer, war es, die Kameraden der Ortsteile nach vorn zu schicken und sie mit unseren Geräten vertraut zu machen. Außerdem, ergänzt sein Stellvertreter Andreas Otto, war es uns wichtig, dass auch junge Kameraden Verantwortung üben. Wir können nicht erwarten, dass alles nur vom Zuschauen erlernt wird und im Ernstfall reibungslos abläuft.
Wir können nicht riskieren, dass Kameraden mangels Übung im Ernstfall einen Blackout haben, so Fischer. Denn die Gefahr besteht, zum Beispiel nach längerer Pause aufgrund von Krankheit, Familienauszeit oder weil die Arbeit dazwischen kam. Dem wollen wir vorbeugen und mit Übungseinsätzen unser Wissen aus den Schulungen praktisch anwenden, erklärt der Stadtbrandmeister.
Die Wehren der Ortsteile Seehausen und Esperstedt waren gemeinsam für die Wasserzufuhr verantwortlich. Hier sind schnelles Handeln und reibungslose Verständigung unerlässlich.
Die Kameraden aus Udersleben waren für die Bergung der verletzten Person verantwortlich. Unter neutraler Beobachtung aus der Schweiz, befreundete Kameraden waren überraschend zum Besuch angereist, galt es also die Situation zu klären und die verletzte Person zu bergen. Ein Radlader hatte den Arm eingeklemmt. Nach Analyse der Unfallsituation wurden die verschiedenen Bergungsgeräte gesichtet und es musste eine schnelle Entscheidung getroffen werden. Jede Sekunde zählt, da kann man nicht erst überlegen, wie die Gerätschaften funktionieren und was zusammengehört, erklärt Jens Fischer.
Insgesamt eine gute Stunde wurde von insgesamt 45 Kameraden, darunter neun Frauen, auf dem Gelände der Ernstfall geprobt. Der Firma Reifen Vollroth dafür herzlichen Dank. Im anschließenden Auswertungsgespräch aller Wehrleiter konnten keine groben Fehler festgestellt werden. Alle Übungsziele wurden erreicht.
Gemeinsam ließ man den Abend ausklingen. Denn wer arbeitet, der soll auch Kameradschaft pflegen. Eine Feuerwehr als reines Zweckbündnis, so der Stadtbrandmeister, hätte keinen langen Bestand. Im Einsatz ist Vertrauen in sich und die Fähigkeiten der Kameraden eine der wichtigsten Voraussetzungen.
Mit Blick auf das Jahr 2017 hat der Stadtbrandmeister auch schon ein Übungsobjekt ins Auge gefasst. Aber da laufen noch die Verhandlungen und es soll nicht vorgegriffen werden. Fest steht, neben den Ernstfällen, die in diesem Jahr zahlreich zu bewältigen waren, ist es umso wichtiger, eine gemeinsame Übung zu machen. Dies wird künftig ein fester Bestandteil im Arbeitskalender der Kameraden und Kameradinnen sein.
Jens Fischer
FFW Bad Frankenhausen
Autor: khhFreitagabend, 30.09.2016 - 18.00 Uhr – Sirene in Bad Frankenhausen. Kurz darauf ertönt auch in den drei Ortsteilen das Signal für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr.
Unklare Rauchentwicklung und vermutlich verletzte Person auf dem Gelände der Firma Reifen Vollroth. Binnen kürzester Zeit fuhren die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr vor, um die Lage zu sondieren. Es folgten in kurzen Abständen die Wehren der Ortsteile.
Vor Ort dann geschäftiges Treiben und doch alles in gefühlter Zeitlupe. Da staunten die Zaungäste, die fast so schnell vor Ort waren wie die Feuerwehr.
Jens Fischer, Stadtbrandmeister und Wehrführer der Feuerwehr Bad Frankenhausen klärt auf Wir üben heute für den Ernstfall. Ich bin offiziell gar nicht da.
Mindestens eine gemeinsame Übung im Jahr ist eines der Ziele der Arbeitsgruppe Feuerwehr, die sich im September letzten Jahres gründete. Neben den bisherigen gemeinsamen Einsätzen im Jahr 2016 war dies die erste Übung aller vier Wehren. Dank der der Firma Vollroth, die Gelände und Halle zur Verfügung stellte konnte also der Ernstfall geprobt werden.
Es galt, die Ursache der Rauchentwicklung zu finden und zu bekämpfen und dabei auch die verletzte Person zu bergen.
Besonders die Kameraden der Ortsteilwehren sollten sich mit verschiedenen Materialien der Stützpunkt Feuerwehr vertraut machen. Vorrangiges Ziel, erklärt der Stadtbrandmeister Fischer, war es, die Kameraden der Ortsteile nach vorn zu schicken und sie mit unseren Geräten vertraut zu machen. Außerdem, ergänzt sein Stellvertreter Andreas Otto, war es uns wichtig, dass auch junge Kameraden Verantwortung üben. Wir können nicht erwarten, dass alles nur vom Zuschauen erlernt wird und im Ernstfall reibungslos abläuft.
Wir können nicht riskieren, dass Kameraden mangels Übung im Ernstfall einen Blackout haben, so Fischer. Denn die Gefahr besteht, zum Beispiel nach längerer Pause aufgrund von Krankheit, Familienauszeit oder weil die Arbeit dazwischen kam. Dem wollen wir vorbeugen und mit Übungseinsätzen unser Wissen aus den Schulungen praktisch anwenden, erklärt der Stadtbrandmeister.
Die Wehren der Ortsteile Seehausen und Esperstedt waren gemeinsam für die Wasserzufuhr verantwortlich. Hier sind schnelles Handeln und reibungslose Verständigung unerlässlich.
Die Kameraden aus Udersleben waren für die Bergung der verletzten Person verantwortlich. Unter neutraler Beobachtung aus der Schweiz, befreundete Kameraden waren überraschend zum Besuch angereist, galt es also die Situation zu klären und die verletzte Person zu bergen. Ein Radlader hatte den Arm eingeklemmt. Nach Analyse der Unfallsituation wurden die verschiedenen Bergungsgeräte gesichtet und es musste eine schnelle Entscheidung getroffen werden. Jede Sekunde zählt, da kann man nicht erst überlegen, wie die Gerätschaften funktionieren und was zusammengehört, erklärt Jens Fischer.
Insgesamt eine gute Stunde wurde von insgesamt 45 Kameraden, darunter neun Frauen, auf dem Gelände der Ernstfall geprobt. Der Firma Reifen Vollroth dafür herzlichen Dank. Im anschließenden Auswertungsgespräch aller Wehrleiter konnten keine groben Fehler festgestellt werden. Alle Übungsziele wurden erreicht.
Gemeinsam ließ man den Abend ausklingen. Denn wer arbeitet, der soll auch Kameradschaft pflegen. Eine Feuerwehr als reines Zweckbündnis, so der Stadtbrandmeister, hätte keinen langen Bestand. Im Einsatz ist Vertrauen in sich und die Fähigkeiten der Kameraden eine der wichtigsten Voraussetzungen.
Mit Blick auf das Jahr 2017 hat der Stadtbrandmeister auch schon ein Übungsobjekt ins Auge gefasst. Aber da laufen noch die Verhandlungen und es soll nicht vorgegriffen werden. Fest steht, neben den Ernstfällen, die in diesem Jahr zahlreich zu bewältigen waren, ist es umso wichtiger, eine gemeinsame Übung zu machen. Dies wird künftig ein fester Bestandteil im Arbeitskalender der Kameraden und Kameradinnen sein.
Jens Fischer
FFW Bad Frankenhausen







