Die größten Irrtümer über die Rechtsmedizin
Sind Tote immer leichenblass?
Samstag, 15. Oktober 2016, 10:45 Uhr
Sein Geschäft ist der Tod. Täglich ist er ihm auf der Spur: am Tatort, auf dem Obduktionstisch, im Labor und vor Gericht. Er lüftet das tödliche Geheimnis: War es Mord, Selbstmord, ein Unfall - oder eine natürliche Todesursache...
Zusammen mit seinen Mitarbeitern analysiert Michael Tsokos die relevanten Spuren und fügt die Indizien wie Mosaiksteine zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Geschehens führt.
In seinem neuen Buch "Sind Tote immer leichenblass?" (Verlag Droemer Knaur) präsentiert Deutschlands führender Forensiker die in Film und Fernsehen verbreiteten größten Sektionssaal-Mythen und klärt auf, wie es hinter den üblicherweise verschlossenen Türen der Rechtsmedizin tatsächlich zugeht.
Werden Mordopfer tatsächlich von den Angehörigen in der Rechtsmedizin identifiziert? Sind Rechtsmediziner bei der Verhaftung eines Verdächtigen dabei? Nehmen sie an der Vernehmung von Zeugen teil? Und reiben sie sich vor der Obduktion Mentholpaste unter die Nasenlöcher, damit sie den Leichengeruch überhaupt ertragen können? Szenen wie diese gehören zum Standardrepertoire von Fernsehkrimis. Doch mit der Realität haben sie nur selten etwas zu tun.
Cover (Foto: Verlag)
Meist handelt es sich um Klischees von Vorgängen im Sektionssaal. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und vielfacher Bestsellerautor, nimmt in diesem Buch die bizarrsten Irrtümer aufs Korn. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend zugleich über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin.
Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Als Experte ist er im In- und Ausland tätig, wie z.B. für die UN zur Identifizierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. 2005 wurde ihm der Medienpreis Bambi für seinen Einsatz bei der Identifizierungs-Mission deutscher Tsunami-Opfer in Thailand verliehen.
2014 gründete er in Berlin die erste Gewaltschutzambulanz. Auf den Bestsellerlisten ist Michael Tsokos längst genauso zu Hause wie im Sektionssaal - niemand schreibt authentischer über die Möglichkeiten der modernen Wissenschaft, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Zuletzt erschienen sein Sachbuch "Deutschland misshandelt seine Kinder" und seine True Crime-Thriller "Zerschunden und Zersetzt".
Autor: redZusammen mit seinen Mitarbeitern analysiert Michael Tsokos die relevanten Spuren und fügt die Indizien wie Mosaiksteine zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Geschehens führt.
In seinem neuen Buch "Sind Tote immer leichenblass?" (Verlag Droemer Knaur) präsentiert Deutschlands führender Forensiker die in Film und Fernsehen verbreiteten größten Sektionssaal-Mythen und klärt auf, wie es hinter den üblicherweise verschlossenen Türen der Rechtsmedizin tatsächlich zugeht.
Werden Mordopfer tatsächlich von den Angehörigen in der Rechtsmedizin identifiziert? Sind Rechtsmediziner bei der Verhaftung eines Verdächtigen dabei? Nehmen sie an der Vernehmung von Zeugen teil? Und reiben sie sich vor der Obduktion Mentholpaste unter die Nasenlöcher, damit sie den Leichengeruch überhaupt ertragen können? Szenen wie diese gehören zum Standardrepertoire von Fernsehkrimis. Doch mit der Realität haben sie nur selten etwas zu tun.
Cover (Foto: Verlag)
Meist handelt es sich um Klischees von Vorgängen im Sektionssaal. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und vielfacher Bestsellerautor, nimmt in diesem Buch die bizarrsten Irrtümer aufs Korn. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend zugleich über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin.Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Als Experte ist er im In- und Ausland tätig, wie z.B. für die UN zur Identifizierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. 2005 wurde ihm der Medienpreis Bambi für seinen Einsatz bei der Identifizierungs-Mission deutscher Tsunami-Opfer in Thailand verliehen.
2014 gründete er in Berlin die erste Gewaltschutzambulanz. Auf den Bestsellerlisten ist Michael Tsokos längst genauso zu Hause wie im Sektionssaal - niemand schreibt authentischer über die Möglichkeiten der modernen Wissenschaft, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Zuletzt erschienen sein Sachbuch "Deutschland misshandelt seine Kinder" und seine True Crime-Thriller "Zerschunden und Zersetzt".
