schnelles Internet
84,9 Millionen für den Breitbandausbau
Sonntag, 06. November 2016, 13:00 Uhr
Thüringer Landkreise und Regionen haben im aktuellen Förderaufruf zum Bundesprogramm Breitband insgesamt 16 Anträge auf Förderung gestellt. Das beantragte Fördervolumen beläuft sich auf rund 84,9 Millionen Euro – insgesamt können damit Investitionen von voraussichtlich 175 Millionen Euro in schnelles Internet angeschoben werden...
Das wäre noch einmal ordentlich Wasser auf die Mühlen des Breitbandausbaus in Thüringen, sagte Tiefensee. Angesichts des komplexen Antragsverfahrens für das Bundesprogramm seien seine Erwartungen deutlich übertroffen worden. Das gute Abschneiden bei der Antragstellung sei nicht zuletzt durch die intensive Arbeit und Kooperation zwischen Landkreisen, Breitbandkompetenzzentrum und Wirtschaftsministerium möglich geworden. Jetzt ist der Bund am Zug, die eingereichten Anträge schnell zu prüfen und zu bewilligen. Die Antragsfrist hatte am 28. Oktober geendet.
Im Zuge des Bewilligungs-
verfahrens können sich noch Änderungen an der beantragten Fördersumme ergeben. Bliebe es bei der Bundesförderung in der beantragten Höhe, wäre eine Kofinanzierung des Landes in Höhe von etwa 45 Millionen Euro und der Kommunen in Höhe von rund 14,5 Millionen Euro erforderlich. Damit würde die festgestellte Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 144,4 Millionen Euro gedeckt. Diese Summen sollen aus Mitteln des Landesprogramms Breitband und der Digitalen Dividende (Versteigerung von freigewordenen Funkfrequenzen) bereitgestellt werden.
Unter den Antragsstellern befinden sich Projektgebiete in 10 verschiedenen Landkreisen, die insgesamt 411 Gemeinden beinhalten. Hinzu kommen 3 kreisfreie Städte. Im Falle der kreisfreien Städte Erfurt, Gera und Suhl und der Landkreise Eichsfeld, Altenburger Land, Nordhausen, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis, Wartburgkreis ist damit die Beantragung von Fördermitteln des Bundes komplett abgeschlossen. Die weiteren Anträge stammen aus Projektgebieten in Unstrut-Hainich, Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen und Saalfeld-Rudolstadt. Der Minister, der im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen in den letzten Wochen auch persönlich für eine zügige Antragstellung geworben hatte, bedankte sich bei den Verantwortlichen vor Ort, insbesondere bei den Breitbandpaten, die das Thema massiv vorangetrieben hätten. Es zeigt sich: Wenn das Projekt in den Kreisen und Kommunen zur Chefsache gemacht wird, dann lässt sich hier gemeinsam viel erreichen.
Insgesamt zielen die Ausbauplanungen in den genannten Kreisen jeweils auf einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde schnellem Internet – und bei konkretem Bedarf vor Ort wie etwa in Gewerbegebieten auch mehr. Mit der Umsetzung sei nach der Bewilligung der Bundesmittel angesichts der notwendigen Planungs- und Ausschreibungszeiträume bis Ende 2018 zu rechnen.
Um die verbliebenen unterversorgten Gebieten entsprechenden Bandbreiten zu erschließen, seien jetzt auch alle übrigen Thüringer Landkreise gefragt, im anstehenden letzten Förderaufruf für das Bundesprogramm Breitband ihre Anträge zu stellen. Ich denke, die Notwendigkeit eines zügigen Breitbandausbaus und damit einer erfolgreichen Einwerbung von Bundesmitteln für diesen Zweck ist mittlerweile überall verstanden worden, sagte Tiefensee. Wirtschaftsministerium und Breitbandkompetenzzentrum stünden weiterhin bereit, um den Kommunen und Kreisen im Antragsverfahren und bei der Lösung bestehender Probleme unter die Arme zu greifen.
Autor: redDas wäre noch einmal ordentlich Wasser auf die Mühlen des Breitbandausbaus in Thüringen, sagte Tiefensee. Angesichts des komplexen Antragsverfahrens für das Bundesprogramm seien seine Erwartungen deutlich übertroffen worden. Das gute Abschneiden bei der Antragstellung sei nicht zuletzt durch die intensive Arbeit und Kooperation zwischen Landkreisen, Breitbandkompetenzzentrum und Wirtschaftsministerium möglich geworden. Jetzt ist der Bund am Zug, die eingereichten Anträge schnell zu prüfen und zu bewilligen. Die Antragsfrist hatte am 28. Oktober geendet.
Im Zuge des Bewilligungs-
verfahrens können sich noch Änderungen an der beantragten Fördersumme ergeben. Bliebe es bei der Bundesförderung in der beantragten Höhe, wäre eine Kofinanzierung des Landes in Höhe von etwa 45 Millionen Euro und der Kommunen in Höhe von rund 14,5 Millionen Euro erforderlich. Damit würde die festgestellte Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 144,4 Millionen Euro gedeckt. Diese Summen sollen aus Mitteln des Landesprogramms Breitband und der Digitalen Dividende (Versteigerung von freigewordenen Funkfrequenzen) bereitgestellt werden.
Unter den Antragsstellern befinden sich Projektgebiete in 10 verschiedenen Landkreisen, die insgesamt 411 Gemeinden beinhalten. Hinzu kommen 3 kreisfreie Städte. Im Falle der kreisfreien Städte Erfurt, Gera und Suhl und der Landkreise Eichsfeld, Altenburger Land, Nordhausen, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis, Wartburgkreis ist damit die Beantragung von Fördermitteln des Bundes komplett abgeschlossen. Die weiteren Anträge stammen aus Projektgebieten in Unstrut-Hainich, Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen und Saalfeld-Rudolstadt. Der Minister, der im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen in den letzten Wochen auch persönlich für eine zügige Antragstellung geworben hatte, bedankte sich bei den Verantwortlichen vor Ort, insbesondere bei den Breitbandpaten, die das Thema massiv vorangetrieben hätten. Es zeigt sich: Wenn das Projekt in den Kreisen und Kommunen zur Chefsache gemacht wird, dann lässt sich hier gemeinsam viel erreichen.
Insgesamt zielen die Ausbauplanungen in den genannten Kreisen jeweils auf einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde schnellem Internet – und bei konkretem Bedarf vor Ort wie etwa in Gewerbegebieten auch mehr. Mit der Umsetzung sei nach der Bewilligung der Bundesmittel angesichts der notwendigen Planungs- und Ausschreibungszeiträume bis Ende 2018 zu rechnen.
Um die verbliebenen unterversorgten Gebieten entsprechenden Bandbreiten zu erschließen, seien jetzt auch alle übrigen Thüringer Landkreise gefragt, im anstehenden letzten Förderaufruf für das Bundesprogramm Breitband ihre Anträge zu stellen. Ich denke, die Notwendigkeit eines zügigen Breitbandausbaus und damit einer erfolgreichen Einwerbung von Bundesmitteln für diesen Zweck ist mittlerweile überall verstanden worden, sagte Tiefensee. Wirtschaftsministerium und Breitbandkompetenzzentrum stünden weiterhin bereit, um den Kommunen und Kreisen im Antragsverfahren und bei der Lösung bestehender Probleme unter die Arme zu greifen.
