Reaktionen zur US-Wahl
Die Verunsicherung ist groß
Mittwoch, 09. November 2016, 11:10 Uhr
Die Wahlen in den Vereinigten Staaten beschäftigen heute auch die Thüringer Industrie- und Handelskammer. Deren Hauptgeschäftsführer, Professor Gerald Grusser, hofft das in den USA nach dem Wahlkampf jetzt wieder die Sachpolitik in den Fokus rückt...
Ich hoffe, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika nach dem erbitterten Wahlkampf der letzten Monate nun wieder die Sachpolitik im Vordergrund steht. Auch Donald Trump wird erkennen, dass die USA ein Teil der globalen Welt sind und sich ein Abschotten nicht leisten können. Er hat im Wahlkampf viele Ankündigungen gemacht, die auch große Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Die Verunsicherung ist deshalb bei Thüringer Unternehmen groß. Die internationale Zusammenarbeit, die Welthandelsorganisation und Freihandelsabkommen sind schließlich für unsere international ausgerichteten Unternehmen zentrale Themen.
Die Wirtschafts-
beziehungen des Freistaats Thüringen mit den USA sind bisher ausgesprochen gut. Regelmäßig haben wir daher auch die USA im Fokus unserer Business-Roundtable-Gespräche (nächster Termin: 01.12. in der IHK Erfurt). Die Handelsbeziehungen nach Übersee weisen seit Jahren eine positive Entwicklung auf. Allein im ersten Halbjahr 2016 hat das Ausfuhrvolumen der Thüringer Wirtschaft in die USA einen Wert von mehr als 543 Millionen Euro erreicht und liegt damit 8,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Während die Vereinigten Staaten noch 2010 auf Rang fünf der Thüringer Exportländerstatistik rangierten, führen sie aktuell vor Frankreich und Ungarn die Liste an. Derzeit unterhalten 336 Thüringer Unternehmen wirtschaftliche Kontakte in das nordamerikanische Land. Dabei sind insbesondere Erzeugnisse der Elektro-, Mess- und Regeltechnik sowie der Automobilzulieferindustrie gefragt.
Autor: redIch hoffe, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika nach dem erbitterten Wahlkampf der letzten Monate nun wieder die Sachpolitik im Vordergrund steht. Auch Donald Trump wird erkennen, dass die USA ein Teil der globalen Welt sind und sich ein Abschotten nicht leisten können. Er hat im Wahlkampf viele Ankündigungen gemacht, die auch große Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Die Verunsicherung ist deshalb bei Thüringer Unternehmen groß. Die internationale Zusammenarbeit, die Welthandelsorganisation und Freihandelsabkommen sind schließlich für unsere international ausgerichteten Unternehmen zentrale Themen.
Die Wirtschafts-
beziehungen des Freistaats Thüringen mit den USA sind bisher ausgesprochen gut. Regelmäßig haben wir daher auch die USA im Fokus unserer Business-Roundtable-Gespräche (nächster Termin: 01.12. in der IHK Erfurt). Die Handelsbeziehungen nach Übersee weisen seit Jahren eine positive Entwicklung auf. Allein im ersten Halbjahr 2016 hat das Ausfuhrvolumen der Thüringer Wirtschaft in die USA einen Wert von mehr als 543 Millionen Euro erreicht und liegt damit 8,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Während die Vereinigten Staaten noch 2010 auf Rang fünf der Thüringer Exportländerstatistik rangierten, führen sie aktuell vor Frankreich und Ungarn die Liste an. Derzeit unterhalten 336 Thüringer Unternehmen wirtschaftliche Kontakte in das nordamerikanische Land. Dabei sind insbesondere Erzeugnisse der Elektro-, Mess- und Regeltechnik sowie der Automobilzulieferindustrie gefragt.
