Innenminister besucht Polizeiinspektion Unstrut-Hainich
Hilferuf wird erhört
Freitag, 11. November 2016, 14:56 Uhr
Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger wird in der kommenden Woche die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich besuchen, um sich dort mit dem Leiter, Polizeioberrat Thomas Gubert, über die Personalsituation zu unterhalten. Eine junge Polizisten hatte in dieser Woche in einem offenen Brief die Zustände bei der Thüringer Polizei beklagt...
Wenn Thüringer Polizistinnen und Polizisten ihre Personalsorgen anstatt auf dem Dienstweg über einen offenen Brief kommunizieren, nehme ich das sehr ernst, erklärte Innenminister Dr. Poppenhäger.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, wenn dieser Brief den Weg direkt in mein Haus gefunden hätte, anstatt hiervon über die Medien zu erfahren. Gerade in schwierigen Situationen ist es wichtig, offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren. Hierfür stehe ich mit den Leitern der Polizeien jederzeit zur Verfügung, betonte Poppenhäger.
Ich werde mir kommenden Freitag einen Überblick über die tatsächlichen Personalstärken und die Ausstattung vor Ort verschaffen, um anschließend gemeinsam mit den zuständigen Polizeien, der Landespolizeiinspektion Nordhausen und der Landespolizeidirektion, die erforderlichen Maßnahmen zu besprechen. Danach wird sich zeigen, ob personalorganisatorische Gründe für die geschilderte Situation auschlaggebend sind oder dieses Problem von den Polizeibehörden flächendeckend wahrgenommen wird, so der Minister.
Der Brief unterstreiche aber einmal mehr, so Poppenhäger, wie wichtig die erneute Untersuchung der Polizeistrukturen war und welche Chancen Thüringen daraus erwachsen.
Autor: nnzWenn Thüringer Polizistinnen und Polizisten ihre Personalsorgen anstatt auf dem Dienstweg über einen offenen Brief kommunizieren, nehme ich das sehr ernst, erklärte Innenminister Dr. Poppenhäger.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, wenn dieser Brief den Weg direkt in mein Haus gefunden hätte, anstatt hiervon über die Medien zu erfahren. Gerade in schwierigen Situationen ist es wichtig, offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren. Hierfür stehe ich mit den Leitern der Polizeien jederzeit zur Verfügung, betonte Poppenhäger.
Ich werde mir kommenden Freitag einen Überblick über die tatsächlichen Personalstärken und die Ausstattung vor Ort verschaffen, um anschließend gemeinsam mit den zuständigen Polizeien, der Landespolizeiinspektion Nordhausen und der Landespolizeidirektion, die erforderlichen Maßnahmen zu besprechen. Danach wird sich zeigen, ob personalorganisatorische Gründe für die geschilderte Situation auschlaggebend sind oder dieses Problem von den Polizeibehörden flächendeckend wahrgenommen wird, so der Minister.
Der Brief unterstreiche aber einmal mehr, so Poppenhäger, wie wichtig die erneute Untersuchung der Polizeistrukturen war und welche Chancen Thüringen daraus erwachsen.
