Liedermonat am Kunsthof Friedrichsrode
Klagen ist für Toren
Montag, 14. November 2016, 11:53 Uhr
Klagen ist für Toren ist eine neue Fassung der Winterreise, dem romantischen Liederzyklus von Franz Schubert. Eine Fassung für elektrische Gitarre und Gesang: ein bisschen schräg, ein bisschen experimentell - ein bisschen morbider als diese Songs von sich aus schon sind. Zu hören ist das ganze demnächst in Friedrichsrode...
Schon lange sind Manfred Maurenbrecher und Marco Ponce Kärgel diesem romantischen Liederzyklus verfallen, jeder auf seine Art: hörend, singend, tastend, suchend, findend, bewundernd und sich wundernd. Und fremdelnd eigentlich mit den Interpretationen im klassischen Stil: kunstfertig, Kunstlied.
Schon lange sind Manfred Maurenbrecher und Marco Ponce Kärgel diesem romantischen Liederzyklus verfallen (Foto: Kunsthof Friedrichsrode)
Mit ihrer eigenen Fassung holen sie diese Lieder dahin, wo sie sie gerne hören wollen – angesiedelt eher auf der Straße als im Konzertsaal, vielleicht zwischen Bänkel-Gesang und Folk-Song, zwischen rauer Stimme und verzerrter Gitarre.
Der Projekttitel ist ein Zeile aus dem Lied Mut, eine Selbstermutigung, ein Sich-Zurufen, ein Jetzt-aber-los. Und so gilt es ja auch für die beiden Musiker – schon lange haben sie an dieser Version gearbeitet, mutig zumeist, übermütig auch, manchmal verzagt. Aber dann wieder weiter: Fliegt der Schnee mir ins Gesicht, schüttl´ ich ihn herunter / Wenn mein Herz im Busen spricht, sing ich hell und munter / Höre nicht, was es mir sagt, habe keine Ohren / fühle nicht, was es mir klagt, Klagen ist für Toren.
Autor: redSchon lange sind Manfred Maurenbrecher und Marco Ponce Kärgel diesem romantischen Liederzyklus verfallen, jeder auf seine Art: hörend, singend, tastend, suchend, findend, bewundernd und sich wundernd. Und fremdelnd eigentlich mit den Interpretationen im klassischen Stil: kunstfertig, Kunstlied.
Schon lange sind Manfred Maurenbrecher und Marco Ponce Kärgel diesem romantischen Liederzyklus verfallen (Foto: Kunsthof Friedrichsrode)
Mit ihrer eigenen Fassung holen sie diese Lieder dahin, wo sie sie gerne hören wollen – angesiedelt eher auf der Straße als im Konzertsaal, vielleicht zwischen Bänkel-Gesang und Folk-Song, zwischen rauer Stimme und verzerrter Gitarre.
Der Projekttitel ist ein Zeile aus dem Lied Mut, eine Selbstermutigung, ein Sich-Zurufen, ein Jetzt-aber-los. Und so gilt es ja auch für die beiden Musiker – schon lange haben sie an dieser Version gearbeitet, mutig zumeist, übermütig auch, manchmal verzagt. Aber dann wieder weiter: Fliegt der Schnee mir ins Gesicht, schüttl´ ich ihn herunter / Wenn mein Herz im Busen spricht, sing ich hell und munter / Höre nicht, was es mir sagt, habe keine Ohren / fühle nicht, was es mir klagt, Klagen ist für Toren.
