Meldung aus der Wirtschaftswelt
Tarifforderung an ostdeutsche Energiewirtschaft
Mittwoch, 07. Dezember 2016, 00:52 Uhr
ver.di-Bundestarifkommission der Unternehmen der ostdeutschen Energiewirtschaft stellt Tarifforderung an ostdeutsche Energiewirtschaft (AVEU - Arbeitgeberverband Energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen e. V.). Dazu diese Meldung von ver.di
5% für 15 Monate und Steigerung der Ausbildungsvergütung um 150 € je Ausbildungsjahr
Außerdem ein Arbeitgeberzuschuss für Kinderbetreuung und besser bezahlte Bereitschaftsdienste
Die ver.di-Bundestarifkommission der Unternehmen der ostdeutschen Energiewirtschaft hat gestern einstimmig die Tarifforderung für die Tarifrunde 2017 beschlossen. ver.di fordert ab 01.03.2017 eine Steigerung der Tabellenwerte um 5% für einen Zeitraum von 15 Monaten und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 150 € je Ausbildungsjahr.
Außerdem sollen die Bereitschaftsdienste besser entlohnt werden und Beschäftigte mit Kindern sollen bei deren Betreuung finanziell unterstützt werden.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es notwendig, finanzielle Anreize zu schaffen, um qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und auszubauen. Außerdem sollen erste Schritte in eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gegangen werden.
Ostdeutsche Stadtwerke und die Regionalversorger haben trotz der Herausforderungen durch die Energiewende eine solide wirtschaftliche Situation, die die berechtigten Lohnforderungen der Beschäftigten rechtfertigen, erklärte der ver.di-Verhandlungsführer Marcus Borck.
Außerdem sollen Unternehmen endlich auch finanziell unter Beweis stellen, dass sie gerade jüngeren Beschäftigten mit Kindern dabei helfen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinzukriegen., so Borck weiter.
Hintergrund:
Betroffen von den Tarifverhandlungen sind ca. 39.000 Beschäftigte aus vielen ostdeutschen Stadtwerken (z. B. Leipzig, Dresden, Halle, Erfurt, Weimar, Städtische Werke Magdeburg GmbH) sowie die Regionalversorger wie z. B. envia Mitteldeutsche Energie AG, ENSO Energie Sachsen Ost AG, Thüringer Energie AG, E.DIS AG, eins Energie Sachsen, VNG-Verbundnetz Gas AG.
Erste Verhandlungsrunde 23.01.2017 in Halle
Autor: khh5% für 15 Monate und Steigerung der Ausbildungsvergütung um 150 € je Ausbildungsjahr
Außerdem ein Arbeitgeberzuschuss für Kinderbetreuung und besser bezahlte Bereitschaftsdienste
Die ver.di-Bundestarifkommission der Unternehmen der ostdeutschen Energiewirtschaft hat gestern einstimmig die Tarifforderung für die Tarifrunde 2017 beschlossen. ver.di fordert ab 01.03.2017 eine Steigerung der Tabellenwerte um 5% für einen Zeitraum von 15 Monaten und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 150 € je Ausbildungsjahr.
Außerdem sollen die Bereitschaftsdienste besser entlohnt werden und Beschäftigte mit Kindern sollen bei deren Betreuung finanziell unterstützt werden.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es notwendig, finanzielle Anreize zu schaffen, um qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und auszubauen. Außerdem sollen erste Schritte in eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gegangen werden.
Ostdeutsche Stadtwerke und die Regionalversorger haben trotz der Herausforderungen durch die Energiewende eine solide wirtschaftliche Situation, die die berechtigten Lohnforderungen der Beschäftigten rechtfertigen, erklärte der ver.di-Verhandlungsführer Marcus Borck.
Außerdem sollen Unternehmen endlich auch finanziell unter Beweis stellen, dass sie gerade jüngeren Beschäftigten mit Kindern dabei helfen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinzukriegen., so Borck weiter.
Hintergrund:
Betroffen von den Tarifverhandlungen sind ca. 39.000 Beschäftigte aus vielen ostdeutschen Stadtwerken (z. B. Leipzig, Dresden, Halle, Erfurt, Weimar, Städtische Werke Magdeburg GmbH) sowie die Regionalversorger wie z. B. envia Mitteldeutsche Energie AG, ENSO Energie Sachsen Ost AG, Thüringer Energie AG, E.DIS AG, eins Energie Sachsen, VNG-Verbundnetz Gas AG.
Erste Verhandlungsrunde 23.01.2017 in Halle
