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Gott sprach: Es werde Licht!

Dienstag, 20. Dezember 2016, 15:47 Uhr
Über Jahrzehnte wurde unsere St. Nicolai-Kirche in Wolferschwenda nicht genutzt und daher war es auch kein Problem, dass es keinen Netzstrom in ihr gab. Aber das änderte sich, wie kn erfahren hat...

Gott sprach: Es werde Licht! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gott sprach: Es werde Licht! (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nachdem sich aber seit 2014 die Kirchgemeinde und der Dorfkulturverein Wolferschwenda um eine Nutzbarmachung bemühen, fehlte dieser Stromanschluss bei den verschiedensten Gottesdiensten und Veranstaltungen. Bislang wurde der Strom mit Verlängerungskabeln über den Friedhof von Anwohnern bezogen. Da dies kein Dauerzustand war, musste für 2016 dringend etwas geschehen.

So erfolgte ein Antrag der Kirchgemeinde auf Anschluss an das Stromnetz. Finanziert wurde die Baumaßnahme vom Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen, der Kirchgemeinde, dem Dorfkulturverein und Sponsoren, wie der Thüringer Energie AG.

Nach dem Setzen der Zählersäule und deren Verkabelung, konnte das Hauptkabel in der Kirche verlegt und durch die Elektrofirma Francke ein Verteiler- und Sicherungskasten installiert werden. Das Material für die Inneninstallation der Steckdosen und Beleuchtung wurde von der RWF GmbH gesponsert. Diese wird demnächst in Eigenleistung des Vereins verlegt und angeschlossen. Daher ist momentan nur eine teilweise Inbetriebnahme möglich, aber zumindest kann jetzt die provisorische Nutzung der Beleuchtung während der Christvesper am Heiligabend gewährleistet werden.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für alles Weitere, seien es Baumaßnahmen oder Veranstaltungen.
In diesem Jahr erfolgte auch die Umlagerung der zerlegten Orgel. Die Einzelteile lagen auf den nicht nutzbaren Emporen verteilt. Durch Mitglieder des Dorfkulturvereins und der Bundesfreiwilligendienstleistender der Gemeinde wurden die Orgelteile umgelagert. Von der Kirchgemeinde beauftragt, sichtete der Orgelbaumeister Bernhard Kutter aus Friedrichroda die Altteile und lagerte diese, hinter dem Altar schonend und fachgerecht ein.

Eine Aufarbeitung bzw. ein Wiederaufbau mit Inbetriebnahme der Orgel stehen derzeit nicht zur Diskussion. Wichtiger sind noch andere bauliche Maßnahmen. So streben wir für 2017 die statische Sicherung der Emporen und die Instandsetzung der fehlenden Böden und deren Treppen an.

Die Kirchgemeinde und der Dorfkulturverein bedanken sich für die Unterstützung der Projekte und das bestehende Interesse an einer weiteren Nutzbarmachung der St. Nicolai-Kirche in Wolferschwenda.
Autor: khh

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