Meldungen aus der Region
Neue Tümpel für den Froschkönig
Montag, 30. Januar 2017, 18:10 Uhr
Mit der ersten Maßnahme ging das landesweite Projekt des BUND Thüringen zur Förderung der Lebensräume von Laubfrosch und Geburtshelferkröte heute in die nächste Runde. So soll sich demnächst auch in Ebeleben etwas tun, so der BUND Thüringen in seiner Meldung...
In Lausnitz wurde ein stark verwilderter Teich durch das Entfernen der Schlammschicht und die Abdichtung des Dammes wieder froschtauglich hergerichtet. Bis zum Ende des Projektes im Sommer 2019 werden in vier Projektregionen über 40 Tümpel und Teiche saniert und 18 Gewässer neu angelegt.
Neue Tümpel für den Froschkönig (Foto: BUND KV Schmalkalden-Meiningen)
Die Vorkommen von Laubfrosch und Geburtshelferkröte gehen in Thüringen schon seit Jahren dramatisch zurück. Deshalb ist schnelles Handeln erforderlich, so Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. Zu den größten Gefahren für den Laubfrosch gehören die Gewässerzerstörung, Intensivierung der Gewässernutzung und der Verlust von Landlebensräumen. Durch die Sanierung und Neuanlage von Gewässern wollen wir dem Laubfrosch deshalb neue Trittsteine und Rückzugsmöglichkeiten schaffen, wo er im Moment keine mehr findet.
Bis Ende Februar werden auch in der Nähe der Ebelebener Teiche im Kyffhäuserkreis zwei weitere Lebensräume saniert. Zudem wird im Rahmen des Projektes in Trusetal im Westlichen Thüringer Wald auf einem ehemaligen Haldengelände ein neuer Teich für die Geburtshelferkröte angelegt. Vogel: Die Geburtshelferkröte hat dort ihre Verbreitungsgrenze und ist dringend auf eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen angewiesen. Wir sind sehr froh, dass genügend Eigentümer bereit sind, ihre Flächen uneigennützig für den Schutz den praktischen Naturschutz zur Verfügung zu stellen.
Bereits von Mai 2013 bis April 2015 hat der BUND Thüringen ein erstes Projekt für den Laubfrosch in Thüringen erfolgreich durchgeführt. Es konnten sechs Teiche entschlammt, fünf Gewässer neu angelegt und mit Unterstützung von Freiwilligen 20 Gewässer freigeschnitten werden.
Hintergrund:
Der Laubfrosch (Hylia arborea) steht als gefährdete Art auf der Roten Liste der bedrohten Arten Deutschlands und als sogenannte Anhang IV –Art unter dem Schutz der europäischen Naturschutzgesetze. Das Projekt Tümpel für den Laubfrosch wird von der Europäischen Union und dem Freistaat Thüringen über das Programm Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) gefördert. Die Fördermittel werden von der Thüringer Aufbaubank gewährt.
Bildquelle: BUND KV Schmalkalden-Meiningen
Der BUND fordert mehr Waldwildnis als Chance für Thüringen.
Helfen Sie uns & unterschreiben Sie unsere Petition im Thüringer Landtag! https://petitionen-landtag.thueringen.de/petitions/1170
[TS_Wald_Baumpilze-ausschnitt_Footer_neu] https://petitionen-landtag.thueringen.de/petitions/1170
Autor: khhIn Lausnitz wurde ein stark verwilderter Teich durch das Entfernen der Schlammschicht und die Abdichtung des Dammes wieder froschtauglich hergerichtet. Bis zum Ende des Projektes im Sommer 2019 werden in vier Projektregionen über 40 Tümpel und Teiche saniert und 18 Gewässer neu angelegt.
Neue Tümpel für den Froschkönig (Foto: BUND KV Schmalkalden-Meiningen)
Die Vorkommen von Laubfrosch und Geburtshelferkröte gehen in Thüringen schon seit Jahren dramatisch zurück. Deshalb ist schnelles Handeln erforderlich, so Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. Zu den größten Gefahren für den Laubfrosch gehören die Gewässerzerstörung, Intensivierung der Gewässernutzung und der Verlust von Landlebensräumen. Durch die Sanierung und Neuanlage von Gewässern wollen wir dem Laubfrosch deshalb neue Trittsteine und Rückzugsmöglichkeiten schaffen, wo er im Moment keine mehr findet.Bis Ende Februar werden auch in der Nähe der Ebelebener Teiche im Kyffhäuserkreis zwei weitere Lebensräume saniert. Zudem wird im Rahmen des Projektes in Trusetal im Westlichen Thüringer Wald auf einem ehemaligen Haldengelände ein neuer Teich für die Geburtshelferkröte angelegt. Vogel: Die Geburtshelferkröte hat dort ihre Verbreitungsgrenze und ist dringend auf eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen angewiesen. Wir sind sehr froh, dass genügend Eigentümer bereit sind, ihre Flächen uneigennützig für den Schutz den praktischen Naturschutz zur Verfügung zu stellen.
Bereits von Mai 2013 bis April 2015 hat der BUND Thüringen ein erstes Projekt für den Laubfrosch in Thüringen erfolgreich durchgeführt. Es konnten sechs Teiche entschlammt, fünf Gewässer neu angelegt und mit Unterstützung von Freiwilligen 20 Gewässer freigeschnitten werden.
Hintergrund:
Der Laubfrosch (Hylia arborea) steht als gefährdete Art auf der Roten Liste der bedrohten Arten Deutschlands und als sogenannte Anhang IV –Art unter dem Schutz der europäischen Naturschutzgesetze. Das Projekt Tümpel für den Laubfrosch wird von der Europäischen Union und dem Freistaat Thüringen über das Programm Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) gefördert. Die Fördermittel werden von der Thüringer Aufbaubank gewährt.
Bildquelle: BUND KV Schmalkalden-Meiningen
Der BUND fordert mehr Waldwildnis als Chance für Thüringen.
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