Meldungen aus dem Landratsamt
Auswertung der Berufsinfotage
Mittwoch, 15. Februar 2017, 00:14 Uhr
Die 15. Berufsinfotage des Kyffhäuserkreises hatte großen Zuspruch von Firmen und Schülern, aber es gab auch einige Dinge, die noch nicht "im Lot" waren, wie eine gestrige Diskussion ergab...
Am gestrigen Nachmittag fand in den Räumen der WAGO Kontakttechnik die Auswertung des Schulwettbewerbs der 15. Berufsinfotage statt, kn berichtete berietsSchulwettbewerb ausgewertet.
Zuerst stellte Landrätin Antje Hochwind (SPD) fest, die Berufsinfotage waren wieder gut besucht, denn immer mehr Unternehmen wollen auf der Berufsmesse präsent sein. Es müssen sich bald Unternehmen einen Stand teilen, weil der Platz kaum noch ausreicht und eine Vergrößerung der Fläche nicht möglich sei.
Hochwind rief aber schon zum Mitmachen bei der Gestaltung des nächsten Posters für die 16. Berufsinfotag auf. Vor allem die Schulen sollen bei der Gestaltung mitmachen. Eine E-Mail wird heute noch an alle Schulleiter rausgehen, so die Ankündigung (Rückmeldung bis 7. April erwünscht).
Außerdem informierte Hochwind, dass es am 17. März wieder ein Unternehmerfrühstück, dieses Mal in Bad Frankenhausen, stattfinden wird.
Im Anschluss gab es aber noch eine Auswertung der der Berufsinfotage statt, die seitens der Schulen (vertreten durch Heike Wilke und Sonja Helm) und Ronald Barth von der Wirtschaftsförderung durchgeführt wurde.
Barth informierte, dass im Nachgang der Berufsinfotage an 54 Unternehmen Fragebögen übersendet wurden. Mit dem Rücklauf (38) zeigte man sich zufrieden.
#
Auffallend dabei (linker Balken), dass viele Unternehmen feststellten, dass sich die Schüler der 9. Klasse teils sehr schlecht vorbereitet hatten. Sowohl die Vertreter der Kreishandwerkerschaft, Sonlux und WAGO zeigten sich unangenehm berührt, wie viele Jugendliche vor der Halle "ihre Zeit" bis zur Abfahrt der Busse abgesessen haben.
Samstag kamen vor allem die interessierten Schülerinnen und Schüler (teils mit Eltern) um sich intensiv mit der Berufswahl zu beschäftigen.
Sowohl Barth, als auch die gestern anwesenden Firmenvertreter fanden es deplatziert, dass bereits eine ganze Reihe Firmenstände vor Ende des Ablaufs ihre Stände abgebaut haben. Seitens der Unternehmen kam gestern sogar die Anregung (analog ähnlicher Messen in Erfurt) eine gewissen "Strafgebühr" zu erheben (50 oder 100 Euro). Die Mittel sollten dann für die Schülerinnen und Schüler aufgewendet werden.
Länger ging die Diskussion aber um die Frage, wie sollen die Schülerinnen und Schüler besser auf die Berufsinfotage eingestimmt und wie besser aktiv eingebunden werden. Hier gingen die Meinungen doch etwas auseinander, wie die Lösungen aussehen sollen. Im Gespräch waren zum Beispiel solche Aktionen:
- Bestimmte Anzahl vom Ständen aufsuchen
- Aufgaben an den Ständen als Hausaufgaben verteilen, die auch mit Noten bewertet werden
und ähnliche Dinge.
In der Diskussion kaum aufgetaucht ist das Stichwort Eltern. Reicht es einfach nur mal einen Brief an die Eltern zu senden? Eigentlich müssten doch die Eltern die "Sprösslinge" antreiben, sich mit dem Thema Beruf auseinander zu setzen. Gerade wegen der Eltern wurde ja der Donnerstag weggelassen und der Samstagstermin eingeführt.
Im Vorfeld der nächsten Berufsinfotage gibt es doch noch einigen Diskussionsbedarf. Einig war man sich in der Sache: Die Berufsinfotage sind eine sehr wichtige Angelegenheit und müssen in hoher Qualität weiter geführt werden.
Und der nächste Termin steht schon fest. Eltern der jetzigen 8. und auch der 9. Klassen sollten sich das schon mal für ihre Sprösslinge und sich selbst vormerken:
Freitag und Samstag der 10. und 11. November. Freitags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr und Samstag von 09:30 bis 13:00 Uhr.
Autor: khhAm gestrigen Nachmittag fand in den Räumen der WAGO Kontakttechnik die Auswertung des Schulwettbewerbs der 15. Berufsinfotage statt, kn berichtete berietsSchulwettbewerb ausgewertet.
Zuerst stellte Landrätin Antje Hochwind (SPD) fest, die Berufsinfotage waren wieder gut besucht, denn immer mehr Unternehmen wollen auf der Berufsmesse präsent sein. Es müssen sich bald Unternehmen einen Stand teilen, weil der Platz kaum noch ausreicht und eine Vergrößerung der Fläche nicht möglich sei.
Hochwind rief aber schon zum Mitmachen bei der Gestaltung des nächsten Posters für die 16. Berufsinfotag auf. Vor allem die Schulen sollen bei der Gestaltung mitmachen. Eine E-Mail wird heute noch an alle Schulleiter rausgehen, so die Ankündigung (Rückmeldung bis 7. April erwünscht).
Außerdem informierte Hochwind, dass es am 17. März wieder ein Unternehmerfrühstück, dieses Mal in Bad Frankenhausen, stattfinden wird.
Im Anschluss gab es aber noch eine Auswertung der der Berufsinfotage statt, die seitens der Schulen (vertreten durch Heike Wilke und Sonja Helm) und Ronald Barth von der Wirtschaftsförderung durchgeführt wurde.
Barth informierte, dass im Nachgang der Berufsinfotage an 54 Unternehmen Fragebögen übersendet wurden. Mit dem Rücklauf (38) zeigte man sich zufrieden.
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Auffallend dabei (linker Balken), dass viele Unternehmen feststellten, dass sich die Schüler der 9. Klasse teils sehr schlecht vorbereitet hatten. Sowohl die Vertreter der Kreishandwerkerschaft, Sonlux und WAGO zeigten sich unangenehm berührt, wie viele Jugendliche vor der Halle "ihre Zeit" bis zur Abfahrt der Busse abgesessen haben.
Samstag kamen vor allem die interessierten Schülerinnen und Schüler (teils mit Eltern) um sich intensiv mit der Berufswahl zu beschäftigen.
Sowohl Barth, als auch die gestern anwesenden Firmenvertreter fanden es deplatziert, dass bereits eine ganze Reihe Firmenstände vor Ende des Ablaufs ihre Stände abgebaut haben. Seitens der Unternehmen kam gestern sogar die Anregung (analog ähnlicher Messen in Erfurt) eine gewissen "Strafgebühr" zu erheben (50 oder 100 Euro). Die Mittel sollten dann für die Schülerinnen und Schüler aufgewendet werden.
Länger ging die Diskussion aber um die Frage, wie sollen die Schülerinnen und Schüler besser auf die Berufsinfotage eingestimmt und wie besser aktiv eingebunden werden. Hier gingen die Meinungen doch etwas auseinander, wie die Lösungen aussehen sollen. Im Gespräch waren zum Beispiel solche Aktionen:
- Bestimmte Anzahl vom Ständen aufsuchen
- Aufgaben an den Ständen als Hausaufgaben verteilen, die auch mit Noten bewertet werden
und ähnliche Dinge.
In der Diskussion kaum aufgetaucht ist das Stichwort Eltern. Reicht es einfach nur mal einen Brief an die Eltern zu senden? Eigentlich müssten doch die Eltern die "Sprösslinge" antreiben, sich mit dem Thema Beruf auseinander zu setzen. Gerade wegen der Eltern wurde ja der Donnerstag weggelassen und der Samstagstermin eingeführt.
Im Vorfeld der nächsten Berufsinfotage gibt es doch noch einigen Diskussionsbedarf. Einig war man sich in der Sache: Die Berufsinfotage sind eine sehr wichtige Angelegenheit und müssen in hoher Qualität weiter geführt werden.
Und der nächste Termin steht schon fest. Eltern der jetzigen 8. und auch der 9. Klassen sollten sich das schon mal für ihre Sprösslinge und sich selbst vormerken:
Freitag und Samstag der 10. und 11. November. Freitags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr und Samstag von 09:30 bis 13:00 Uhr.


