Neues aus Bad Frankenhausen
Eröffnung einer neuen Sonderausstellung
Freitag, 10. März 2017, 09:12 Uhr
Am kommenden Sonntag eröffnet in Bad Frankenhausen die neue Ausstellung von Armin Graßl - WEGZEICHEN - Arbeiten auf Papier ( Aquarell, Kreide, Tusche )...
Am Sonntag, den 12. März 2017, um 14.00 Uhr im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen laden wir sehr herzlich zu einer neuen Sonderausstellung ins Regionalmuseum ein. Die usikalische Umrahmung übernimmt Kantorin Laura Schildmann.
Für den Künstler Armin Graßl ist es die dritte Ausstellung in Bad Frankenhausen.
Armin Graßl, geboren 1940, arbeitete in den Berufen Auto – und Werkzeugschlosser, Berufschullehrer (Feinmechaniker, Werkzeugmacher) Designer, Professor für Industrie – Design (Kunsthochschule Burg Giebichenstein); Projekte für Industriedesign und Farbdesign, zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen; Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und Deutsches Farbenzentrum; lebt in Halle.
Seine neue Ausstellung zeigt Arbeiten auf Papier unter dem Titel WEGZEICHEN
Gedanken zur Ausstellung:
Wandert man von der Sachsenburg kommend am Nordhang der Hainleite entlang, grüsst rechter Hand der bewaldete Höhenzug des Kyffhäusers. Hinter Seehausen haben wir einen schönen Blick auf Bad Frankenhausen, idyllisch ausgebreitet am Südhang des Kyffhäusers.
Unser Auge sortiert die Besonderheiten: hügelige Kontur, rote Dachlandschaft, zwei markante Türme – einer davon schief, dazu noch kleinere Türme, oben ein rundes Objekt. Wer sich auskennt kann die Dinge beim Namen nennen: Hausmannsturm, Oberkirche, Rathaus, Unterkirche, Panorama. Allesamt Fixpunkte für unseren Blick, Zeichen am Wege. Im übertragenen Sinne Wegzeichen.
Solcherart Wegzeichen finden wir überall. Dominante Gesten, die unserem Auge als Orientierungspunkte dienen, sie sind wie Bojen im Meer, geben visuell Halt.
Berg, Tal, Fluss, Brücke, Haus, Turm - solche Zeichen erregen als erstes unsere Aufmerksamkeit, unser Empfinden, unsere Phantasie. Der Kopf muss rasch ordnen, er produziert ein sparsames, gefiltertes, vereinfachtes Bild, ohne den Wust fotografischer Details. Wir schaffen Klarheit, lassen vieles weg. Und diese Klarheit hat nichts mit Genauigkeit zu tun – das Prägende, das Wesentliche unseres Bildes ist immer das, was uns besonders interessiert, was uns beeindruckt, was Spuren hinterlässt.
Und das kann individuell ganz verschieden sein: das Gesehene Hängt sehr vom Sehenden ab.
Wer mit Pinsel und Stift unterwegs ist, möchte sich ein wenig besser über so ein Wegzeichen klar werden. Das Gesehene, das Erlebte aufarbeiten, Besonderheiten bewahren, auch Spitzfindigkeiten. Man abstrahiert, erschließt das innere Wesen, tut Eignes dazu, stellt Nähe her.
Wegzeichen sind nicht nur Orientierungspunkte, sie sind für uns auch immer Aufforderung zum Erinnern, zum Innehalten. Berge, Burgen, Schlösser – sie sind da und werden bleiben. Und sowieso erleben wir sie stets anders, weil der unausweichliche Lauf der Sonne aus jedem Ding eine Sonnenuhr macht.
Oft überraschend, für ´s Auge, für´ s Finden und Erfunden.
Lassen Sie sich überraschen und folgen Sie den WEGZEICHEN von Armin Graßl.
Ausstellungsdauer: 12. März bis 21. Mai 2017
Autor: khhAm Sonntag, den 12. März 2017, um 14.00 Uhr im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen laden wir sehr herzlich zu einer neuen Sonderausstellung ins Regionalmuseum ein. Die usikalische Umrahmung übernimmt Kantorin Laura Schildmann.
Für den Künstler Armin Graßl ist es die dritte Ausstellung in Bad Frankenhausen.
Armin Graßl, geboren 1940, arbeitete in den Berufen Auto – und Werkzeugschlosser, Berufschullehrer (Feinmechaniker, Werkzeugmacher) Designer, Professor für Industrie – Design (Kunsthochschule Burg Giebichenstein); Projekte für Industriedesign und Farbdesign, zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen; Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und Deutsches Farbenzentrum; lebt in Halle.
Seine neue Ausstellung zeigt Arbeiten auf Papier unter dem Titel WEGZEICHEN
Gedanken zur Ausstellung:
Wandert man von der Sachsenburg kommend am Nordhang der Hainleite entlang, grüsst rechter Hand der bewaldete Höhenzug des Kyffhäusers. Hinter Seehausen haben wir einen schönen Blick auf Bad Frankenhausen, idyllisch ausgebreitet am Südhang des Kyffhäusers.
Unser Auge sortiert die Besonderheiten: hügelige Kontur, rote Dachlandschaft, zwei markante Türme – einer davon schief, dazu noch kleinere Türme, oben ein rundes Objekt. Wer sich auskennt kann die Dinge beim Namen nennen: Hausmannsturm, Oberkirche, Rathaus, Unterkirche, Panorama. Allesamt Fixpunkte für unseren Blick, Zeichen am Wege. Im übertragenen Sinne Wegzeichen.
Solcherart Wegzeichen finden wir überall. Dominante Gesten, die unserem Auge als Orientierungspunkte dienen, sie sind wie Bojen im Meer, geben visuell Halt.
Berg, Tal, Fluss, Brücke, Haus, Turm - solche Zeichen erregen als erstes unsere Aufmerksamkeit, unser Empfinden, unsere Phantasie. Der Kopf muss rasch ordnen, er produziert ein sparsames, gefiltertes, vereinfachtes Bild, ohne den Wust fotografischer Details. Wir schaffen Klarheit, lassen vieles weg. Und diese Klarheit hat nichts mit Genauigkeit zu tun – das Prägende, das Wesentliche unseres Bildes ist immer das, was uns besonders interessiert, was uns beeindruckt, was Spuren hinterlässt.
Und das kann individuell ganz verschieden sein: das Gesehene Hängt sehr vom Sehenden ab.
Wer mit Pinsel und Stift unterwegs ist, möchte sich ein wenig besser über so ein Wegzeichen klar werden. Das Gesehene, das Erlebte aufarbeiten, Besonderheiten bewahren, auch Spitzfindigkeiten. Man abstrahiert, erschließt das innere Wesen, tut Eignes dazu, stellt Nähe her.
Wegzeichen sind nicht nur Orientierungspunkte, sie sind für uns auch immer Aufforderung zum Erinnern, zum Innehalten. Berge, Burgen, Schlösser – sie sind da und werden bleiben. Und sowieso erleben wir sie stets anders, weil der unausweichliche Lauf der Sonne aus jedem Ding eine Sonnenuhr macht.
Oft überraschend, für ´s Auge, für´ s Finden und Erfunden.
Lassen Sie sich überraschen und folgen Sie den WEGZEICHEN von Armin Graßl.
Ausstellungsdauer: 12. März bis 21. Mai 2017

