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Grundsatzentscheidung REWE Bad Frankenhausen

Freitag, 10. März 2017, 15:54 Uhr
Auf dem Busbahnhof in Bad Frankenhausen soll ein neuer REWE-Markt entstehen- oder auch nicht. Dazu dieser Leserbrief aus Bad Frankenhausen mit einem Vorschlag für eine Veranstaltungshalle...

Von einer „ Grundsatzentscheidung“ wurde gesprochen, vor welcher der Stadtrat auf seiner letzten Sitzung gestanden haben soll. Er hat diese nicht getroffen-sie stand auch so gar nicht auf der Tagesordnung. Gleich drei Pressemitteilungen konnte man zu dieser Sache lesen- zweimal CDU und einmal SPD. Dabei ging es aber ehe r- für den gemeinen Zeitungsleser etwas zu intelektuell- um Verfahrensfragen, wie man es schafft, andere für die Entscheidung verantwortlich zu machen.

Dabei stellen sich doch für eine Grundsatzentscheidung ganz einfach 2 Fragen, die jedes Stadtratsmitglied genau wie jeder Bürger für sich beantworten können sollte:

1. Braucht Bad Frankenhausen einen weiteren(größeren) Lebensmittelmarkt?

2. Wenn ja, ist der jetzige Busbahnhof ein geeigneter Standort?

Für die Beantwortung der ersten Frage bemühen die Befürworter zum Teil recht abenteuerliche
Argumente:
Die wachsende Zahl an Touristen und Reha-Patienten sowie den Bundeswehrstandort!
Ich glaube, Aldi und Co. hätten sich schon längst aus Bad Frankenhausen verabschiedet, müßten sie von diesen Kunden leben…

Für die Beantwortung dieser Frage gibt es objektive Grundlagen, basierend auf Einwohner-zahlen in der Stadt und im Einzugsbereich und der bereits vorhandenen Flächen. Sie dürfte Nein lauten! Will man aber dennoch einem Anbieter gestatten, sein Angebot zu erweitern und attraktiver zu gestalten, stellt sich neben der Genehmigungsfähigkeit die Frage des möglichen Standorts.

Sicher ist der Busbahnhof im Moment kein städtebauliches Aushängeschild. Aber er ist wohl eine der letzten großen innerstädtischen Flächen im kommunalen Eigentum!
Allein das sollte Anlass sein, etwas gründlicher darüber nachzudenken, wie man diese Fläche entwickeln kann. Ein REWE- Typenbau wie in Heldrungen oder Roßleben würde mit Sicherheit keine bauliche Aufwertung darstellen. Und da ist auch noch die jetzige Funktionalität als Parkplatz bei Großereignissen wie Bauernmarkt, Fliederfest oder Kyffhäuser-Berglauf.

Und auch Visionen darf man für eine sich weiterhin positiv entwickelnde Kur- und Touristenstadt Bad Frankenhausen haben: Gäbe es einen besseren Standort für eine Veranstaltungshalle als diesen?....

Herbert Knischka
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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