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Vorstellung Gemeindekurator

Montag, 10. April 2017, 00:40 Uhr
Guten Morgen junger Mann, wollen sie hier einziehen? Das war die Frage einer älteren Dame in Schernberg. Nein, antwortete ich. Ich arbeite hier. Ein guter Ansatz um sich vorzustellen...

Mein Name ist Uwe Vetter,
Vetter, Uwe ich bin der Gemeindekurator des Ev. Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen, seit dem 01.01.2017. Ich komme aus Erfurt.

Vorstellung Gemeindekurator (Foto: Evangelischer Kirchenkreis) Vorstellung Gemeindekurator (Foto: Evangelischer Kirchenkreis) Ich habe eine technische Ausbildung und studierte Konstruktion. Mehrere Jahre arbeitete ich im technischen Bereich, u.a. als Niederlassungsleiter der Firma OTIS in Thüringen.

Neun Jahre habe ich das Kirchencafe Paul in Erfurt geführt. Wie kommt man von der Technik zu einem Café? Wie es manchmal im Leben so ist, es ergab sich. In verschiedenen Gremien des Ev. Kirchenkreises arbeitete ich aktiv mit. Das war eine intensive Zeit.
Schernberg ist der momentane Dienstsitz des Gemeindekurators. Von dort koordiniere ich meine Arbeit. Das Regionalpfarramt Ebeleben-Holzthaleben ist der momentane Schwerpunkt meiner Tätigkeit.

Was ist alles in den drei Monaten passiert, bzw. was sind die Themen?
Wichtig war zum Anfang die Region kennen zu lernen, die Kirchen und anderen Gebäude. Wo passiert was? Die Menschen, welche sich engagieren und sich in die Arbeit der Gemeinden einbringen, interessieren mich. Wie kann man Ihnen bei bestimmten Fragen z.B. Bauanträge, Formulare ausfüllen, Ansprechpartner im KKA oder LKA helfen und beratend zur Seite stehen? Kann es gelingen weitere Gemeindeglieder in die Arbeit einzubeziehen? Viele Fragen gibt es. Ich denke diese zu beantworten, ist möglich, jedoch nicht immer sofort.

Sehr früh fiel mir auf, dass die Kommunikation verbesserungsbedürftig ist. Wie kann man das ändern? Miteinander sprechen und zuhören! Eine gute Möglichkeit ist unter anderem ein Gemeindeblatt zu etablieren. Dies soll nun ins Leben gerufen werden. Nun wird sich also zeigen, ob weitere Menschen bereit sind, sich dafür zu begeistern und der Gemeinde ein Kommunikationsmittel zu geben, welches alle Gemeindeglieder im Regionalpfarramt Ebeleben-Holzthaleben erreichen soll. Weiterhin wäre es für die Eigenwahrnehmung in der Region einen Sinn stiftend. Ich wünsche dem Regionalpfarramt, dass dies gelingt und Gottes Segen dieses Vorhaben begleitet.

Ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit sind Schulungs- bzw. Informationsveranstaltungen, um den Ehrenamtlichen Hilfen für bestimmte Tätigkeiten oder Abläufe mit an die Hand zu geben.
Zusammenfassend kann ich nach dem ersten Vierteljahr sagen, gut, dass es den Mut für neue Wege gibt. Es gäbe sonst den Gemeindekurator nicht.
Für mich ist es eine sehr interessante Arbeit. Hier habe ich Freiräume und Handlungsfreiheiten. Ich kann Anderen von meinen persönlichen Erfahrungen etwas geben und zeigen bzw. bei der Umsetzung helfen.
Bis zum nächsten Gespräch und weiteren Fragen.

Ihr Uwe Vetter
Autor: khh

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