Bundespolitiker äußern sich
Aufruf zum 1. Mai
Freitag, 28. April 2017, 11:22 Uhr
Lemme: Für gute Arbeit, mehr Gerechtigkeit und eine weltoffene Gesellschaft!...
Der Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Steffen-Claudio Lemme ruft dazu auf, am 1. Mai 2017 gemeinsam mit den Gewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund für gute Arbeit, mehr Gerechtigkeit und eine weltoffene Gesellschaft zu demonstrieren
Der erste Mai ist zwar ein Feiertag, aber vor allem ist es ein Tag an dem wir uns für bessere Bedingungen in der Arbeitswelt einsetzen. In den vergangenen vier Jahren haben wir im Deutschen Bundestag viel erreicht. Angetrieben durch die SPD hat die Koalition eine Reihe von Gesetzen auf den Weg gebracht, deren Wirkung wir zwar jetzt schon sehen, deren gesellschaftspolitische Bedeutung aber erst nach und nach klar werden wird. Darunter sind so bahnbrechende Errungenschaften wie der Mindestlohn, die Rente mit 63, die Erhöhung des BAföG und der Ausbau der Kitas. Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.
Es bleibt jedoch trotz dieser Erfolge nach wie vor viel zu tun. Vor allem Ostdeutschland ist auch heute noch benachteiligt. Das Lohnniveau ist hier immer noch im Schnitt etwa 20% niedriger als in den alten Bundesländern. Diese Ungerechtigkeit von heute führt auch zu niedrigeren Renten in der Zukunft. Deshalb müssen wir die gesetzliche Rente stärken!, fordert Lemme.
Vor allem gute und sichere Arbeit sei dabei der wichtigste Eckpfeiler für soziale Gerechtigkeit, so Lemme weiter: Wir brauchen nicht nur eine faire Bezahlung sondern vor allem auch sichere und unbefristete Arbeitsplätze. Doch die Leiharbeit verdrängt immer mehr reguläre Arbeitsverhältnisse. Inzwischen sind fast eine Million Beschäftigte in Leiharbeit – und das obendrein meist befristet. Dem müssen wir Einhalt gebieten! Gute Arbeit bedeutet: Sichere Jobs ohne Befristung mit gerechtem Lohn für alle. Für diese Ziele werde ich gemeinsam mit den Gewerkschaften in den kommenden Jahren kämpfen, so Lemme abschließend.
Autor: khhDer Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Steffen-Claudio Lemme ruft dazu auf, am 1. Mai 2017 gemeinsam mit den Gewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund für gute Arbeit, mehr Gerechtigkeit und eine weltoffene Gesellschaft zu demonstrieren
Der erste Mai ist zwar ein Feiertag, aber vor allem ist es ein Tag an dem wir uns für bessere Bedingungen in der Arbeitswelt einsetzen. In den vergangenen vier Jahren haben wir im Deutschen Bundestag viel erreicht. Angetrieben durch die SPD hat die Koalition eine Reihe von Gesetzen auf den Weg gebracht, deren Wirkung wir zwar jetzt schon sehen, deren gesellschaftspolitische Bedeutung aber erst nach und nach klar werden wird. Darunter sind so bahnbrechende Errungenschaften wie der Mindestlohn, die Rente mit 63, die Erhöhung des BAföG und der Ausbau der Kitas. Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.
Es bleibt jedoch trotz dieser Erfolge nach wie vor viel zu tun. Vor allem Ostdeutschland ist auch heute noch benachteiligt. Das Lohnniveau ist hier immer noch im Schnitt etwa 20% niedriger als in den alten Bundesländern. Diese Ungerechtigkeit von heute führt auch zu niedrigeren Renten in der Zukunft. Deshalb müssen wir die gesetzliche Rente stärken!, fordert Lemme.
Vor allem gute und sichere Arbeit sei dabei der wichtigste Eckpfeiler für soziale Gerechtigkeit, so Lemme weiter: Wir brauchen nicht nur eine faire Bezahlung sondern vor allem auch sichere und unbefristete Arbeitsplätze. Doch die Leiharbeit verdrängt immer mehr reguläre Arbeitsverhältnisse. Inzwischen sind fast eine Million Beschäftigte in Leiharbeit – und das obendrein meist befristet. Dem müssen wir Einhalt gebieten! Gute Arbeit bedeutet: Sichere Jobs ohne Befristung mit gerechtem Lohn für alle. Für diese Ziele werde ich gemeinsam mit den Gewerkschaften in den kommenden Jahren kämpfen, so Lemme abschließend.
