Ein Blick in die Statistik
Heizen und Urlaub teurer
Mittwoch, 03. Mai 2017, 10:32 Uhr
Im Monatsvergleich verharrte der Verbraucherpreisindex, nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik, den 3. Monat in Folge auf einem Indexstand von 108,9 Prozent. Die Jahresteuerungsrate erhöhte sich von 1,6 Prozent im März auf 1,9 Prozent im April. Wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Inflationsrate hatten die Preisentwicklungen der Mineralölprodukte (13,6 Prozent)...
Betrachtet man die Entwicklung zum Vorjahr ohne die Preise für Heizöl und Kraftstoffe würde die Jahresteuerungsrate 1,4 Prozent betragen.
Die Preise für Heizöl (31,0 Prozent) zogen spürbar an und die Preise für Kraftstoffe lagen mit 9,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Weitere nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten die Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (3,1 Prozent), insbesondere die Pauschalreisen (10,5 Prozent) sowie die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (2,9 Prozent).
Indexdämpfend wirkten sich die Preisentwicklungen für saisonabhängige Nahrungsmittel (frisches Obst und Gemüse, frischer Fisch (-0,9 Prozent) aus. Gemüse wurde um 2,2 Prozent günstiger angeboten, Obst um 1,3 Prozent. Bei Blumenkohl (-38,6 Prozent), Kopf- bzw. Eisbergsalat (-28,6 Prozent), Weintrauben (-8,5 Prozent) oder Zitronen (-3,9 Prozent) fielen die Preise besonders stark unter das Vorjahresniveau.
Die Preise für frischen Fisch stiegen gegenüber dem Vorjahr, z. B. Kabeljau oder Lachs um 9,2 Prozent und frisches Fischfilet um 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Indexstand von 108,9 Prozent konstant. Preissteigerungen wurden durch Preisrückgänge kompensiert. Merklich teurer wurden Alkoholische Getränke und Tabakwaren (1,4 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (1,4 Prozent). Die Nahrungsmittel wiesen im Monats- vergleich einen leichten Rückgang (-0,6 Prozent) aus. Stärkere Preisrückgänge wurden für Gurken (-44,2 Prozent), Kopf- oder Eisbergsalat (-32,0 Prozent) sowie für Bohnenkaffee (-5,3 Prozent) berechnet.
Erscheint am 4.05.2017 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.
Autor: redBetrachtet man die Entwicklung zum Vorjahr ohne die Preise für Heizöl und Kraftstoffe würde die Jahresteuerungsrate 1,4 Prozent betragen.
Die Preise für Heizöl (31,0 Prozent) zogen spürbar an und die Preise für Kraftstoffe lagen mit 9,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Weitere nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten die Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (3,1 Prozent), insbesondere die Pauschalreisen (10,5 Prozent) sowie die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (2,9 Prozent).
Indexdämpfend wirkten sich die Preisentwicklungen für saisonabhängige Nahrungsmittel (frisches Obst und Gemüse, frischer Fisch (-0,9 Prozent) aus. Gemüse wurde um 2,2 Prozent günstiger angeboten, Obst um 1,3 Prozent. Bei Blumenkohl (-38,6 Prozent), Kopf- bzw. Eisbergsalat (-28,6 Prozent), Weintrauben (-8,5 Prozent) oder Zitronen (-3,9 Prozent) fielen die Preise besonders stark unter das Vorjahresniveau.
Die Preise für frischen Fisch stiegen gegenüber dem Vorjahr, z. B. Kabeljau oder Lachs um 9,2 Prozent und frisches Fischfilet um 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Indexstand von 108,9 Prozent konstant. Preissteigerungen wurden durch Preisrückgänge kompensiert. Merklich teurer wurden Alkoholische Getränke und Tabakwaren (1,4 Prozent) sowie Bekleidung und Schuhe (1,4 Prozent). Die Nahrungsmittel wiesen im Monats- vergleich einen leichten Rückgang (-0,6 Prozent) aus. Stärkere Preisrückgänge wurden für Gurken (-44,2 Prozent), Kopf- oder Eisbergsalat (-32,0 Prozent) sowie für Bohnenkaffee (-5,3 Prozent) berechnet.
Erscheint am 4.05.2017 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.
