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Die Berliner Luft im April
Donnerstag, 04. Mai 2017, 18:49 Uhr
Am kühlen Morgen des 18. April versammelten sich 48 reisefreudige Thüringer an dem Busbahnhof Sondershausen, um eine dreitägige Reise nach Berlin anzutreten, wo ein abwechslungsreiches Programm auf sie wartete, wie kn erfahren hat...
Mit wechselhaftem Aprilwetter, das aber auch einige Sonnenstrahlen schenkte, empfing die Bundeshauptstadt die Reisenden auf dem Gendarmenmarkt - bekannt als Berlins schönster Platz, verweist der Name heute noch an die im 17. Jahrhundert aus Frankreich eingewanderten Hugenotten. Einblick in die außenpolitische Gegenwart erhielten wir im Auswärtigen Amt.
Ein berufserfahrener Diplomat vermittelte hier ein anschauliches Bild vom Auswärtigen Dienst, ohne es an der ein oder anderen Anekdote fehlen zu lassen.
Der nächste Tag führte die Reisenden in den Bundestag, wo die Arbeitsweise des Parlamentes von der Sitzordnung bis zum Rösselsprung (einen speziellen Zählverfahren bei knappen Abstimmungsergebnissen) erläutert wurde. Auf der von Sir Norman Forster entworfenen Glaskuppel bot sich ein hervorragender Blick über die Stadt und auch die Gelegenheit für gezeigtes Foto.
Neben viel Politik und Geschichte kam das leibliche Wohl auf der Reise nicht zu kurz. So erfreute die meist italienische Küche mit südländischen Gerichten, während der deutsche April Schneeschauer durch die Berliner Straßen trieb.
Am letzten Tag klang die Reise mit einem Blick in die jüngere Geschichte unseres Landes im Stasimuseum Berlin aus. Ein kompetenter Vortrag beschrieb dabei Überwachung und Unrecht in einem totalitären Staat. Dies war ein besonderer Moment für einen Mitreisenden, der in der ehem. DDR unweit des heutigen Stasimuseums aus politischen Gründen inhaftiert war.
Der Dank des Reisenden gilt Johannes Selle (MdB) und Franziska Blättermann für die Organisation einer schönen und erkenntnisreichen Reise.
Dr. Adrian Richter
Autor: khhMit wechselhaftem Aprilwetter, das aber auch einige Sonnenstrahlen schenkte, empfing die Bundeshauptstadt die Reisenden auf dem Gendarmenmarkt - bekannt als Berlins schönster Platz, verweist der Name heute noch an die im 17. Jahrhundert aus Frankreich eingewanderten Hugenotten. Einblick in die außenpolitische Gegenwart erhielten wir im Auswärtigen Amt.
Ein berufserfahrener Diplomat vermittelte hier ein anschauliches Bild vom Auswärtigen Dienst, ohne es an der ein oder anderen Anekdote fehlen zu lassen.
Der nächste Tag führte die Reisenden in den Bundestag, wo die Arbeitsweise des Parlamentes von der Sitzordnung bis zum Rösselsprung (einen speziellen Zählverfahren bei knappen Abstimmungsergebnissen) erläutert wurde. Auf der von Sir Norman Forster entworfenen Glaskuppel bot sich ein hervorragender Blick über die Stadt und auch die Gelegenheit für gezeigtes Foto.
Neben viel Politik und Geschichte kam das leibliche Wohl auf der Reise nicht zu kurz. So erfreute die meist italienische Küche mit südländischen Gerichten, während der deutsche April Schneeschauer durch die Berliner Straßen trieb.
Am letzten Tag klang die Reise mit einem Blick in die jüngere Geschichte unseres Landes im Stasimuseum Berlin aus. Ein kompetenter Vortrag beschrieb dabei Überwachung und Unrecht in einem totalitären Staat. Dies war ein besonderer Moment für einen Mitreisenden, der in der ehem. DDR unweit des heutigen Stasimuseums aus politischen Gründen inhaftiert war.
Der Dank des Reisenden gilt Johannes Selle (MdB) und Franziska Blättermann für die Organisation einer schönen und erkenntnisreichen Reise.
Dr. Adrian Richter

