Aus dem Vereinsleben
Kulturwald erhalten - Kulturwald erlebbar machen
Freitag, 05. Mai 2017, 05:42 Uhr
Der Verein Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite (iG) hatte in einer öffentlichen Veranstaltung gestern die Ziele des Vereins präzisiert und die nächsten Aktivitäten mitgeteilt...
Über 30 Mitglieder und Interessenten des Vereins hatten sich im Carl-Corbach-Club eingefunden. Der Vorsitzende des Vereins Dr. rer. Nat. Heinz Scherzberg verlas zu Beginn der Veranstaltung den offenen Brief an Ministerin Birgt Keller (Die Linke), kn hatte den Brief veröffentlicht:
Offener Brief an Ministerin
Analoge etwas kürzere Briefe gingen an Landrätin Antje Hochwind (SPD), Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und den Leiter des Umweltamtes Dr. Michael Fruth.
Außer einer Empfangsbestätigung aus dem Landratsamt, gab es bisher keine Reaktionen!
Weiter informierte Dr. Scherzberg, dass es am Donnerstag dem 11. Mai eine angemeldete Protestaktion vor dem Umweltministerium in Erfurt geben soll. Anlass ist die Anhörung vor dem Petiotionsausschuss. Vereinsmitglieder dürfen zwar zuhören, aber nicht das Wort ergreifen. Wegen dieser Protestaktion pro Kulturwald wird es noch eine Pressemitteilung geben, da Busse von Sondershausen nach Erfurt fahren werden. Der soll mit Trillerpfeifen und Plakaten (Sponsor gefunden) protestiert werden.
Zum Thema Verein sagte Dr. Scherzberg, am Dienstag soll es einen Notartermin geben, um die Gründung des Vereins perfekt zu machen. Wer Vereinsmitglied werden will, der Mitgliedsbeitrag soll 12 Euro je Jahr betragen.
Dr. Scherzberg forderte in den weiteren Worten sehr klar, was auch der Vereinsname ausdrückt:
Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite
200 jährige Buchen werden kaum gesunden Nachwuchsfördern, wie 100 jährige Menschen, so kurz gesagt die Forderung nach einer sinnvollen Waldnutzung.
Wir sollten den Wald schonen und die Holznutzung nur soweit durchführen, wie der Nachwuchs gewährleistet ist. Es soll eine gesicherte touristische Nutzung geben. Nicht gegen den Forstwirtschaftsbetrieb sondern mit dem Forst zusammenarbeiten sei notwendig. Der Wald soll besonders für die Jugend erlebbar gemacht werden.
Kulturwald erhalten sei eine Sache, es soll der Kulturwald erlebbar gemacht werden. Dr. Scherzberg riss einige Punkte an:
Kennzeichnung von besonderen Orten sollen durch Spenden finanziert werden.
Hinweis kn:
Verein könnte für bestimmte Projekte durchaus Fördermittel beantragen.
Revierförster Ralf Hubert verwies in der Diskussion, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Forst und unterer Naturschutzbehörde gibt. Indirekt hier eine Bestätigung durch kn über einen älteren Artikel, der zeigt, dass der Forst nicht nur Raubbau betreibt um "Kohle" zu machen:
Biotope begutachtet
Um es klar zu sagen, die in dem Artikel beschriebenen Biotope würden bei einer Waldwildnis verschwinden!
In der Diskussion kam auch zum Ausdruck, wie Forstmitarbeiter mit der Hand Orchideen bestäubten. Es wurde auch darüber informiert, dass Orchideen nur in offenen Wäldern oder freien Flächen gedeihen Können. Viele Sträucher sind der Untergang der Orchideen, so die Aussage.
In der Diskussion ging es auch um die Standort der Orchideen. Hier wird kn allerdings nicht über genaue Sandorte spreche, zu groß ist die Gefahr dass sich falsche "Interessenten" an die Bestände ran machen.
Mit einem sehr interessanten Lichtbildervortrag über Orchideen und deren Standorte zeigte Dr. Klaus Kahle die Schönheit dieser schützenswerten Pflanzen.
Der vorgesehene Referent U. Hense, konnte laut Dr. Scherzberg gestern diesen Termin nicht wahrnehmen.
Autor: khhÜber 30 Mitglieder und Interessenten des Vereins hatten sich im Carl-Corbach-Club eingefunden. Der Vorsitzende des Vereins Dr. rer. Nat. Heinz Scherzberg verlas zu Beginn der Veranstaltung den offenen Brief an Ministerin Birgt Keller (Die Linke), kn hatte den Brief veröffentlicht:
Offener Brief an Ministerin
Analoge etwas kürzere Briefe gingen an Landrätin Antje Hochwind (SPD), Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und den Leiter des Umweltamtes Dr. Michael Fruth.
Außer einer Empfangsbestätigung aus dem Landratsamt, gab es bisher keine Reaktionen!
Weiter informierte Dr. Scherzberg, dass es am Donnerstag dem 11. Mai eine angemeldete Protestaktion vor dem Umweltministerium in Erfurt geben soll. Anlass ist die Anhörung vor dem Petiotionsausschuss. Vereinsmitglieder dürfen zwar zuhören, aber nicht das Wort ergreifen. Wegen dieser Protestaktion pro Kulturwald wird es noch eine Pressemitteilung geben, da Busse von Sondershausen nach Erfurt fahren werden. Der soll mit Trillerpfeifen und Plakaten (Sponsor gefunden) protestiert werden.
Zum Thema Verein sagte Dr. Scherzberg, am Dienstag soll es einen Notartermin geben, um die Gründung des Vereins perfekt zu machen. Wer Vereinsmitglied werden will, der Mitgliedsbeitrag soll 12 Euro je Jahr betragen.
Dr. Scherzberg forderte in den weiteren Worten sehr klar, was auch der Vereinsname ausdrückt:
Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite
200 jährige Buchen werden kaum gesunden Nachwuchsfördern, wie 100 jährige Menschen, so kurz gesagt die Forderung nach einer sinnvollen Waldnutzung.
Wir sollten den Wald schonen und die Holznutzung nur soweit durchführen, wie der Nachwuchs gewährleistet ist. Es soll eine gesicherte touristische Nutzung geben. Nicht gegen den Forstwirtschaftsbetrieb sondern mit dem Forst zusammenarbeiten sei notwendig. Der Wald soll besonders für die Jugend erlebbar gemacht werden.
Kulturwald erhalten sei eine Sache, es soll der Kulturwald erlebbar gemacht werden. Dr. Scherzberg riss einige Punkte an:
- Aussichtspunkte besser zugänglich machen.
- Zu bestimmten Zeiten Shuttleverkehr von Possen zu Rondell
- Bismarckturm wieder zugänglich machen
- Mehr Exkursionen zu Pflanzen organisieren
- Orte wie Altgermanische Schanzen oder Mutterblutbuche wieder besser erlebbar machen, um Beispiele zu nennen.
- Urwaldareale, die es bereits in der Hainleite gibt (Kohlberg) zugänglich zu machen. Eventuell mit Erläuterung durch Förster bei Exkursionen.
Kennzeichnung von besonderen Orten sollen durch Spenden finanziert werden.
Hinweis kn:
Verein könnte für bestimmte Projekte durchaus Fördermittel beantragen.
Revierförster Ralf Hubert verwies in der Diskussion, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Forst und unterer Naturschutzbehörde gibt. Indirekt hier eine Bestätigung durch kn über einen älteren Artikel, der zeigt, dass der Forst nicht nur Raubbau betreibt um "Kohle" zu machen:
Biotope begutachtet
Um es klar zu sagen, die in dem Artikel beschriebenen Biotope würden bei einer Waldwildnis verschwinden!
In der Diskussion kam auch zum Ausdruck, wie Forstmitarbeiter mit der Hand Orchideen bestäubten. Es wurde auch darüber informiert, dass Orchideen nur in offenen Wäldern oder freien Flächen gedeihen Können. Viele Sträucher sind der Untergang der Orchideen, so die Aussage.
In der Diskussion ging es auch um die Standort der Orchideen. Hier wird kn allerdings nicht über genaue Sandorte spreche, zu groß ist die Gefahr dass sich falsche "Interessenten" an die Bestände ran machen.
Mit einem sehr interessanten Lichtbildervortrag über Orchideen und deren Standorte zeigte Dr. Klaus Kahle die Schönheit dieser schützenswerten Pflanzen.
Der vorgesehene Referent U. Hense, konnte laut Dr. Scherzberg gestern diesen Termin nicht wahrnehmen.


