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Wer hat denn da etwas Anderes erwartet?
Montag, 29. Mai 2017, 15:37 Uhr
Wer hat denn da etwas Anderes vom amerikanischen Präsidenten beim G 7 Gipfel erwartet? Unberechenbares rumpoltern, Staatschefs demütigen, Imponiergehabe unterster Schublade u.a.gehören zu seinem Markenzeichen. Ein Leser äußert sich zum amerikanischen Präsidenten...
Weder intellektuell noch im Format eines Präsidenten hat er "Größe" gezeigt. Keiner hat sich getraut, dem Herren aus Übersee einfach klare Kante zu zeigen. Dieser Gipfel war ein Schuss in den Ofen und die gedemütigten Staatschefs der anderen 6 "reichsten" Industrieländer guckten mit erstarrter Mine in die Kameras und zwangen sich ein gequältes Lächeln ab.
Nun hat die Kanzlerin im Bierzelt in München Worte gefunden, die das Desaster in den Beziehungen zu den USA verdeutlichen und die Stärkung der Rolle Europas in den Fokus rücken. Bei den Rüstungsausgaben ist man sich da schon einig. Leider ist das für die Lösung der Probleme der Menschheit keine Lösung, sondern Teil des Problems.
Wenn es ums Geld, sprich Profit geht, ist sich jeder selbst der Nächste. Das hat über Jahrzehnte die Probleme verschärft und mit mehr Waffen hat noch niemand Frieden in dieser Welt geschaffen. Also muss rigeros die Politik geändert werden, die uns in dieses Fiasko geführt hat.
Die Bereitschaft dazu hält sich in Grenzen. Ja, ein starkes Europa mit Russland wäre da schon eine gute Antwort. Nicht nur die Frage ob wir uns auf Amerika verlassen können, sondern endlich die abstrichslose Unterwürfigkeit zu den UISA auf den Prüfstand stellen und gleiche Augenhöhe in den Beziehungen.
Wobei gleiche Augenhöhe auch in Europa längst überfällig ist. Das gilt auch für Deutschland. Dieser Gipfel ist eine echte Zäsur. Mit dem Blockierer Trump sind der Klimaschutz, die Handelsbeziehungen und das leidliche Problem der Flüchtlinge und die Ursachenbekämpfung nicht zu lösen. Vom zerstrittenen Europa ist da im Moment auch nicht viel zu erwarten. Oder war der Gipfel endlich ein Weckruf? Wäre zu wünschen!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Weder intellektuell noch im Format eines Präsidenten hat er "Größe" gezeigt. Keiner hat sich getraut, dem Herren aus Übersee einfach klare Kante zu zeigen. Dieser Gipfel war ein Schuss in den Ofen und die gedemütigten Staatschefs der anderen 6 "reichsten" Industrieländer guckten mit erstarrter Mine in die Kameras und zwangen sich ein gequältes Lächeln ab.
Nun hat die Kanzlerin im Bierzelt in München Worte gefunden, die das Desaster in den Beziehungen zu den USA verdeutlichen und die Stärkung der Rolle Europas in den Fokus rücken. Bei den Rüstungsausgaben ist man sich da schon einig. Leider ist das für die Lösung der Probleme der Menschheit keine Lösung, sondern Teil des Problems.
Wenn es ums Geld, sprich Profit geht, ist sich jeder selbst der Nächste. Das hat über Jahrzehnte die Probleme verschärft und mit mehr Waffen hat noch niemand Frieden in dieser Welt geschaffen. Also muss rigeros die Politik geändert werden, die uns in dieses Fiasko geführt hat.
Die Bereitschaft dazu hält sich in Grenzen. Ja, ein starkes Europa mit Russland wäre da schon eine gute Antwort. Nicht nur die Frage ob wir uns auf Amerika verlassen können, sondern endlich die abstrichslose Unterwürfigkeit zu den UISA auf den Prüfstand stellen und gleiche Augenhöhe in den Beziehungen.
Wobei gleiche Augenhöhe auch in Europa längst überfällig ist. Das gilt auch für Deutschland. Dieser Gipfel ist eine echte Zäsur. Mit dem Blockierer Trump sind der Klimaschutz, die Handelsbeziehungen und das leidliche Problem der Flüchtlinge und die Ursachenbekämpfung nicht zu lösen. Vom zerstrittenen Europa ist da im Moment auch nicht viel zu erwarten. Oder war der Gipfel endlich ein Weckruf? Wäre zu wünschen!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
