Landespolitiker äußern sich
Thüringens MP Ramelow zu Waldwildnis Possen
Mittwoch, 28. Juni 2017, 18:33 Uhr
Klare Worte fand Thüringen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) zum Thema Waldwildnis Possen. Und erforderte die Region auf, sich zu positionieren...
Beim heutigen Schwerpunkt Schafhaltung und Landschaftspflege auf dem Archehof in Schernberg war in der Diskussion auch der Possen mit dem Thema Waldwildnis, was ja auch ein Thema der Landschaftspflege beinhaltet.
Ausgangspunkt der Diskussion allerdings, wir brauchen die Schafzucht für die aktive Landschaftspflege und dafür brauchen wir Mittel die wir auch bereitstellen werden.
Er machte aber auch klar, mit der Waldwirtschaft müssen wir Geld verdienen.
Ramelow stellte fest, über den Possen herrscht viel Unkenntnis, nur in einem sei man sich einig, es soll ein attraktiver Ort bleiben. Nur die Meinungen spalten die Region. Täglich bekomme ich 50 Briefe von Bürgern für oder gegen den Possen als Waldwildnis. Ich habe keine Lust in der Staatskanzlei zu entscheiden, wie der Possen aussehen sollte.
Deshalb hat der Ministerpräsident in Schreiben an Landrätin und den Bürgermeister von Sondershausen die Kommunalpolitiker aufgefordert sich zu äußern, wie solle denn die Region aussehen.
Der Ministerpräsident hat der Stadt Sondershausen auch angeboten Flächen zu tauschen.
Und in der Tat, was auch schon im Forum von kn genannt wurde, bisher haben sich zum Beispiel weder der Stadtrat von Sondershausen oder der Kreistag in einer Willensbekundung geäußert, wie solle denn unsere Region in den nächsten Jahrzehnten aussehen? Denn es geht nicht nur um die Eigentumsfrage in der Frage Waldwildnis. Die der Stadt Sondershausen gehörenden Waldflächen sind nicht in dem Gebiet mit erfasst, die Waldwildnis werden sollen. Es betrifft "nur" Flächen von ThüringenForst.
Wo die "Reise" hingehen könnte, machte Ramelow aber klar: Es fehlen dann Tonnen von Holz und wir importieren dann das Holz aus der Ukraine. Da bleibt die Ökologie auf der Strecke. Ramelow machte klar mit der Waldwirtschaft müssen wir Geld verdienen. Und sein Satz zum Thema Waldwildnis könnte Programm sein:
"Ich sage, die fünf Prozent haben wir bereits in Thüringen."
Denn die Forderung von NABU und Grünen ist ja, wir brauchen die Waldwildnis Possen, um in Thüringen die 5 Prozentmarke Waldwildnis zu bekommen.
Ramelow machte aber auch klar, ohne Schäferei werden viele Flächen in der Landschaftspflege nicht mehr pflegen können und bekommen mehr Waldwildnis, als uns recht sein wird. Sein Klares Wort, wir brachen die Schäferei.
Hintergrund der Diskussion sind die Schwierigkeiten in der Schafhaltung. Das Scheren der Schafe ist von den Kosten her mittlererweile teurer, als der Erlös für die Wolle!
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), der anwesend war, sagte, wir werden und mit der Thematik beschäftigen, letztendlich muss aber der Besitzer über die Nutzung entscheiden.
Man darf gespannt sein, wie jetzt Stadt Sondershausen und Landkreis sich positionieren werden und in welcher Form es erfolgen soll!
Von Ramelow zwar nicht genannt, aber es grenzen ja auch noch andere Gemeinden an die Hainleite an, die sollten sich eigentlich auch bei der Positionierung angesprochen fühlen!
Autor: khhBeim heutigen Schwerpunkt Schafhaltung und Landschaftspflege auf dem Archehof in Schernberg war in der Diskussion auch der Possen mit dem Thema Waldwildnis, was ja auch ein Thema der Landschaftspflege beinhaltet.
Ausgangspunkt der Diskussion allerdings, wir brauchen die Schafzucht für die aktive Landschaftspflege und dafür brauchen wir Mittel die wir auch bereitstellen werden.
Er machte aber auch klar, mit der Waldwirtschaft müssen wir Geld verdienen.
Ramelow stellte fest, über den Possen herrscht viel Unkenntnis, nur in einem sei man sich einig, es soll ein attraktiver Ort bleiben. Nur die Meinungen spalten die Region. Täglich bekomme ich 50 Briefe von Bürgern für oder gegen den Possen als Waldwildnis. Ich habe keine Lust in der Staatskanzlei zu entscheiden, wie der Possen aussehen sollte.
Deshalb hat der Ministerpräsident in Schreiben an Landrätin und den Bürgermeister von Sondershausen die Kommunalpolitiker aufgefordert sich zu äußern, wie solle denn die Region aussehen.
Der Ministerpräsident hat der Stadt Sondershausen auch angeboten Flächen zu tauschen.
Und in der Tat, was auch schon im Forum von kn genannt wurde, bisher haben sich zum Beispiel weder der Stadtrat von Sondershausen oder der Kreistag in einer Willensbekundung geäußert, wie solle denn unsere Region in den nächsten Jahrzehnten aussehen? Denn es geht nicht nur um die Eigentumsfrage in der Frage Waldwildnis. Die der Stadt Sondershausen gehörenden Waldflächen sind nicht in dem Gebiet mit erfasst, die Waldwildnis werden sollen. Es betrifft "nur" Flächen von ThüringenForst.
Wo die "Reise" hingehen könnte, machte Ramelow aber klar: Es fehlen dann Tonnen von Holz und wir importieren dann das Holz aus der Ukraine. Da bleibt die Ökologie auf der Strecke. Ramelow machte klar mit der Waldwirtschaft müssen wir Geld verdienen. Und sein Satz zum Thema Waldwildnis könnte Programm sein:
"Ich sage, die fünf Prozent haben wir bereits in Thüringen."
Denn die Forderung von NABU und Grünen ist ja, wir brauchen die Waldwildnis Possen, um in Thüringen die 5 Prozentmarke Waldwildnis zu bekommen.
Ramelow machte aber auch klar, ohne Schäferei werden viele Flächen in der Landschaftspflege nicht mehr pflegen können und bekommen mehr Waldwildnis, als uns recht sein wird. Sein Klares Wort, wir brachen die Schäferei.
Hintergrund der Diskussion sind die Schwierigkeiten in der Schafhaltung. Das Scheren der Schafe ist von den Kosten her mittlererweile teurer, als der Erlös für die Wolle!
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), der anwesend war, sagte, wir werden und mit der Thematik beschäftigen, letztendlich muss aber der Besitzer über die Nutzung entscheiden.
Man darf gespannt sein, wie jetzt Stadt Sondershausen und Landkreis sich positionieren werden und in welcher Form es erfolgen soll!
Von Ramelow zwar nicht genannt, aber es grenzen ja auch noch andere Gemeinden an die Hainleite an, die sollten sich eigentlich auch bei der Positionierung angesprochen fühlen!

