Aus dem Vereinsleben
WB 4 auf Überraschungsfahrt
Donnerstag, 03. August 2017, 09:35 Uhr
Auch dieses Mal hatte Thomas Leipold in den Veranstaltungsplan nur hinein geschrieben: Schussfahrt ins Blaue, wir machen eine Sause. Wohin es geht wurde also im Vorfeld nicht verraten. Aber Sie erfahren es jetzt...
Mit dem 54er Bus von Funktaxi Grambs ging es zunächst ins Graß, dann rechts ab, weiter über Schernberg, auch an Immenrode mit der Mühle Erna vorbei und weiter ins Helbetal hinein. Heute hatten wir – wie immer – Glück mit dem Wetter und so war es mit fast 27 °C zwar recht warm. Und immer noch rätselten unsere Senioren, was das eigentliche Ziel sein könnte. In Dietenborn schob dann unser Bus rückwärts in eine Gasse ein und es hieß aussteigen.
Wir waren angekommen. Begrüßt wurden wir hier von den Mitgliedern des Klostervereines Dietenborn e. V. mit ihrem Vereinsvorsitzenden Danilo Sickel. Bis auf eine ganz kleine Schauerhusche blieb es auch trocken. Für uns war ein großes Festzelt mit schön dekorierten Bierzeltgarnituren aufgebaut worden, Kaffeegedecke mit köstlichem, frisch selbst gebackenem Kuchen der Klostervereinsmitglieder standen schon bereit.
Für Getränke und natürlich auch für Bratwürstchen vom Grill hatten die Klosterbrüder und Schwestern gut gesorgt. So hatten wir als Vorstand der Seniorengruppe vom WB 4 es auch wieder einmal gut. Wir konnten uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern an den gedeckten Tisch setzen und brauchten nicht selbst die Speisen und Getränke vorbereiten und mitbringen und unsere Mitglieder bewirten.
Bald kam auch Brigitte Jost zu uns und unternahm mit uns gemeinsam eine geschichtliche Reise von etwa 1109 beginnend bis heute rund die herrschaftlichen Verhältnisse aus der Zeit, um das Werden und Vergehen des Klosters, der Mühlen im Tal und vielem anderen Interessantem und Wissenswertem.
Auf dem Rundgang durch das Gelände berichtete sie weiter anschaulich über viele Details. Rund um den Teich vor dem restaurierten und etwa 1000 Jahre alten Bonifatiusborn heilten wir eine Weile inne. Schön, was auch hier erhalten, restauriert und geschaffen werden konnte. Auch die in kräftig roten Farben blühenden Seerosen auf dem Teich waren ein magischer Anziehungspunkt und besonderer Blickfang.
Insgesamt merkt man auch hier immer wieder mit wieviel besonderem ehrenamtlichen Engagement, Herzblut, Fleiß und Liebe zum Detail etwas Besonderes quasi aus Ruinen wieder auferstanden ist und zum Leben erweckt wird. Aber auch solch ein Kleinod muss gepflegt, erhalten und weiter ausgestaltet werden. Dafür braucht man Mitstreiter, die sich hier besonders engagieren möchten und natürlich auch eine nicht unerhebliche Menge Geld, so dass man sich auch hier über Förderung und Unterstützung sehr freuen wird.
Natürlich hatte ich Frau Jost auch gebeten uns im weiteren Verlauf in ihrer unverwechselbaren Mundart mit Geschichten, Anekdoten und Erzählungen zu unterhalten. Sie war ja nicht zum ersten Mal Gast bei uns in der Gruppe. Auch dieses Mal erfreute sie uns mit ihren Erzählungen und es wurde auch herzhaft gelacht.
Mondart Brigitte Jost
Egal ob es um das Gebiss des Gatten auf dem Hackklotz ging, damit er seiner Frau nicht mehr untreu sein könne, oder einem Arztbesuch mit gründlicher Untersuchung und unerwartetem Ende, es ist immer wieder köstlich dabei zuzuhören.
Hoffentlich kann diese besondere Mundart auch von kommenden Generationen so weiter erhalten und bewahrt werden. T. Leipold bedankte sich auch bei ihr mit einem kleinen Präsent im Namen der ganzen Gruppe. Wir würden uns freuen auch demnächst wieder einmal gespannt ihren Geschichten in Mundart lauschen zu dürfen. Sein besonderer Dank ging auch an die Mitglieder des Klostervereines Dietenborn mit ihrem Vereinsvorsitzenden Danilo Sickel für die gute Ausgestaltung und Betreuung unserer Gruppe an diesem Nachmittag.
Wie schnell doch die Zeit bei so einem besonderen Ausflug vergeht?! Auf der Rückfahrt nach Sondershausen bedankten sich alle Senioren nochmals ganz herzlich für diese besondere Fahrt ins Blaue.
Text und Fotos: Thomas Leipold
stellv. Vorsitzender Ortsgruppe WB 4 der VS in Sondershausen
Autor: khhMit dem 54er Bus von Funktaxi Grambs ging es zunächst ins Graß, dann rechts ab, weiter über Schernberg, auch an Immenrode mit der Mühle Erna vorbei und weiter ins Helbetal hinein. Heute hatten wir – wie immer – Glück mit dem Wetter und so war es mit fast 27 °C zwar recht warm. Und immer noch rätselten unsere Senioren, was das eigentliche Ziel sein könnte. In Dietenborn schob dann unser Bus rückwärts in eine Gasse ein und es hieß aussteigen.
Wir waren angekommen. Begrüßt wurden wir hier von den Mitgliedern des Klostervereines Dietenborn e. V. mit ihrem Vereinsvorsitzenden Danilo Sickel. Bis auf eine ganz kleine Schauerhusche blieb es auch trocken. Für uns war ein großes Festzelt mit schön dekorierten Bierzeltgarnituren aufgebaut worden, Kaffeegedecke mit köstlichem, frisch selbst gebackenem Kuchen der Klostervereinsmitglieder standen schon bereit.
Für Getränke und natürlich auch für Bratwürstchen vom Grill hatten die Klosterbrüder und Schwestern gut gesorgt. So hatten wir als Vorstand der Seniorengruppe vom WB 4 es auch wieder einmal gut. Wir konnten uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern an den gedeckten Tisch setzen und brauchten nicht selbst die Speisen und Getränke vorbereiten und mitbringen und unsere Mitglieder bewirten.
Bald kam auch Brigitte Jost zu uns und unternahm mit uns gemeinsam eine geschichtliche Reise von etwa 1109 beginnend bis heute rund die herrschaftlichen Verhältnisse aus der Zeit, um das Werden und Vergehen des Klosters, der Mühlen im Tal und vielem anderen Interessantem und Wissenswertem.
Auf dem Rundgang durch das Gelände berichtete sie weiter anschaulich über viele Details. Rund um den Teich vor dem restaurierten und etwa 1000 Jahre alten Bonifatiusborn heilten wir eine Weile inne. Schön, was auch hier erhalten, restauriert und geschaffen werden konnte. Auch die in kräftig roten Farben blühenden Seerosen auf dem Teich waren ein magischer Anziehungspunkt und besonderer Blickfang.
Insgesamt merkt man auch hier immer wieder mit wieviel besonderem ehrenamtlichen Engagement, Herzblut, Fleiß und Liebe zum Detail etwas Besonderes quasi aus Ruinen wieder auferstanden ist und zum Leben erweckt wird. Aber auch solch ein Kleinod muss gepflegt, erhalten und weiter ausgestaltet werden. Dafür braucht man Mitstreiter, die sich hier besonders engagieren möchten und natürlich auch eine nicht unerhebliche Menge Geld, so dass man sich auch hier über Förderung und Unterstützung sehr freuen wird.
Natürlich hatte ich Frau Jost auch gebeten uns im weiteren Verlauf in ihrer unverwechselbaren Mundart mit Geschichten, Anekdoten und Erzählungen zu unterhalten. Sie war ja nicht zum ersten Mal Gast bei uns in der Gruppe. Auch dieses Mal erfreute sie uns mit ihren Erzählungen und es wurde auch herzhaft gelacht.
Mondart Brigitte Jost
Egal ob es um das Gebiss des Gatten auf dem Hackklotz ging, damit er seiner Frau nicht mehr untreu sein könne, oder einem Arztbesuch mit gründlicher Untersuchung und unerwartetem Ende, es ist immer wieder köstlich dabei zuzuhören.
Hoffentlich kann diese besondere Mundart auch von kommenden Generationen so weiter erhalten und bewahrt werden. T. Leipold bedankte sich auch bei ihr mit einem kleinen Präsent im Namen der ganzen Gruppe. Wir würden uns freuen auch demnächst wieder einmal gespannt ihren Geschichten in Mundart lauschen zu dürfen. Sein besonderer Dank ging auch an die Mitglieder des Klostervereines Dietenborn mit ihrem Vereinsvorsitzenden Danilo Sickel für die gute Ausgestaltung und Betreuung unserer Gruppe an diesem Nachmittag.
Wie schnell doch die Zeit bei so einem besonderen Ausflug vergeht?! Auf der Rückfahrt nach Sondershausen bedankten sich alle Senioren nochmals ganz herzlich für diese besondere Fahrt ins Blaue.
Text und Fotos: Thomas Leipold
stellv. Vorsitzender Ortsgruppe WB 4 der VS in Sondershausen

















