Neues aus Sondershausen
Klarstellung vom Bürgermeister
Freitag, 25. August 2017, 00:03 Uhr
Im Rahmen der Diskussion zum Nachtragshaushalt der Stadt Sondershausen stellte Bürgermeister Joachim Kreyer einiges zum Thema Finanzierung klar…
Die Sanierung des Rathauses war dringend geboten, und es besteht kein Zweifel daran, dass die Sanierung des Rathauses notwendig ist. Das Ganze wurde durch die Bauaufsicht gestützt.
In einem amtlichen Gutachten wurde nach zwei Verfahren ermittelt, wonach der Wert des Rathauses, wegen des schlechten Bauzustandes den Wert Null hat.
Das konnte jeder Bürger sehen, wer die öffentlichen Führungen mitgemacht hat, so Kreyer, oder die vielen veröffentlichten Fotos gesehen hat. Das Rathaus für einen Euro an die eigene Wohnungsbaugesellschaft zu verkaufen (nach altem Modell), kann man da wohl nicht verschleudern nennen.
Wie war eigentlich die Verfahrensweise?
Kreyer: Nach der Feststellung, wir müssen wegen der Auflagen der Bauaufsicht sanieren kam die Frage der Finanzierung. Die Aufnahme eines Kredites hatte die Kommunalaufsicht klar verweigert, weil sich die Stadt in der Konsolidierung befand.,
Nach verschiedenen Gesprächen wurde das Modell der Finanzierung über die Wippertal ins Auge gefasst, die in den Augen der Banken kreditwürdig war und noch ist. Dieses Finanzierungsmodell,
- Verkauf an die eigene Wohnungsgesellschaft
- Sanierung durch die Wohnungsgesellschaft
- Mietzahlung an die Wohnungsgesellschaft
wurde in Thüringen schon oft praktiziert, so Kreyer schon in vielen anderen Gesprächen.
Und dieses Finanzierungsmodell war für die Stadt Sondershausen die preiswerteste Lösung! Klare Ansage von Kreyer.
Weil es nun doch mit so einem Finanzierungsmodell in Gera Probleme wegen einer Insolvenz gab, wurde dieses Finanzierungsmodell nun doch verworfen.
In vielen Gesprächen mit Landesverwaltungsamt und Kommunalverwaltung wurde nun doch ein Weg gefunden, dass die Stadt die Sanierung mit eigenen Mitteln und den Fördermitteln durchgeführt werden kann. Die Kommunalaufsicht hat sogar signalisiert, dass man sogar einem Kredit zustimmen werde, den die Stadt aber erst 2019 aufnehmen müsste, so Kreyer.
Im Zusammenhang mit dem Gutachten und den geführten Gesprächen stellte Kreyer klar, hier gab es kein Mauschelei.
Hartmut Thiele (CDU-Fraktion) forderte, dass die Sanierung so schnell wie möglich beginnen sollte.
Sabine Bräunicke (Fraktion SPD/Grüne) hatte noch Fragen zur Förderung, weil sie glaubte, es gäbe doch keine 90 Prozent Förderung. Kreyer macht klar, dass die Förderung sich nicht auf die Gesamtkosten beziehe, sondern nur auf die förderfähigen Kosten. Dumm, nicht alle Kosten so einer Sanierung sind für die Stadt Sondershausen förderfähig. Deshalb wäre die Sanierung über die Wippertal der Stadt sogar kostengünstiger geworden.
Weil der Verkauf des Rathauses an die Wippertal nun nicht mehr notwendig ist, wurde gestern einstimmig der frühere Verkaufsbeschluss rückgängig gemacht.
Autor: khhDie Sanierung des Rathauses war dringend geboten, und es besteht kein Zweifel daran, dass die Sanierung des Rathauses notwendig ist. Das Ganze wurde durch die Bauaufsicht gestützt.
In einem amtlichen Gutachten wurde nach zwei Verfahren ermittelt, wonach der Wert des Rathauses, wegen des schlechten Bauzustandes den Wert Null hat.
Das konnte jeder Bürger sehen, wer die öffentlichen Führungen mitgemacht hat, so Kreyer, oder die vielen veröffentlichten Fotos gesehen hat. Das Rathaus für einen Euro an die eigene Wohnungsbaugesellschaft zu verkaufen (nach altem Modell), kann man da wohl nicht verschleudern nennen.
Wie war eigentlich die Verfahrensweise?
Kreyer: Nach der Feststellung, wir müssen wegen der Auflagen der Bauaufsicht sanieren kam die Frage der Finanzierung. Die Aufnahme eines Kredites hatte die Kommunalaufsicht klar verweigert, weil sich die Stadt in der Konsolidierung befand.,
Nach verschiedenen Gesprächen wurde das Modell der Finanzierung über die Wippertal ins Auge gefasst, die in den Augen der Banken kreditwürdig war und noch ist. Dieses Finanzierungsmodell,
- Verkauf an die eigene Wohnungsgesellschaft
- Sanierung durch die Wohnungsgesellschaft
- Mietzahlung an die Wohnungsgesellschaft
wurde in Thüringen schon oft praktiziert, so Kreyer schon in vielen anderen Gesprächen.
Und dieses Finanzierungsmodell war für die Stadt Sondershausen die preiswerteste Lösung! Klare Ansage von Kreyer.
Weil es nun doch mit so einem Finanzierungsmodell in Gera Probleme wegen einer Insolvenz gab, wurde dieses Finanzierungsmodell nun doch verworfen.
In vielen Gesprächen mit Landesverwaltungsamt und Kommunalverwaltung wurde nun doch ein Weg gefunden, dass die Stadt die Sanierung mit eigenen Mitteln und den Fördermitteln durchgeführt werden kann. Die Kommunalaufsicht hat sogar signalisiert, dass man sogar einem Kredit zustimmen werde, den die Stadt aber erst 2019 aufnehmen müsste, so Kreyer.
Im Zusammenhang mit dem Gutachten und den geführten Gesprächen stellte Kreyer klar, hier gab es kein Mauschelei.
Hartmut Thiele (CDU-Fraktion) forderte, dass die Sanierung so schnell wie möglich beginnen sollte.
Sabine Bräunicke (Fraktion SPD/Grüne) hatte noch Fragen zur Förderung, weil sie glaubte, es gäbe doch keine 90 Prozent Förderung. Kreyer macht klar, dass die Förderung sich nicht auf die Gesamtkosten beziehe, sondern nur auf die förderfähigen Kosten. Dumm, nicht alle Kosten so einer Sanierung sind für die Stadt Sondershausen förderfähig. Deshalb wäre die Sanierung über die Wippertal der Stadt sogar kostengünstiger geworden.
Weil der Verkauf des Rathauses an die Wippertal nun nicht mehr notwendig ist, wurde gestern einstimmig der frühere Verkaufsbeschluss rückgängig gemacht.
