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Zur Schließung Kyffhäuserdenkmal
Donnerstag, 31. August 2017, 10:39 Uhr
Dazu erreicht kn dieser Leserbrief, der sich an die Betreiberin des Burghofs und indirekt an die Tourismusgesellschaft und das Landratsamt richtet. Hier der Wortlaut...
Sehr geehrte Frau Auerbach,
wir schätzen Sie sehr als engagierte Unternehmerin. Sie haben es mit Ihrem Team geschafft, dem Burghof und seiner Umgebung neues Leben einzuhauchen, durch Ihre Events die Besucher zu begeistern und weitere Touristen in die Region zu ziehen.
Bereits im vergangenen Jahr wurden wir aber schon sehr enttäuscht, als Sie parallel zu einer privaten Familienfeier ein Aufsehen erregendes Treffen der AfD im Burghof unterstützten. Sicherlich müssen Sie in erster Linie unternehmerisch denken, aber dem Ansehen des Kyffhäuserdenkmales schadete das seiner Zeit schon sehr.
Ein Jahr später, rechtzeitig im Bundestagswahlkampf, geben Sie dieser Partei wieder eine solche Bühne. Das befremdet uns sehr. Diese Veranstaltung schadet dem gesamten Kyffhäuserkreis, der in Bezug auf rechtsextreme Strömungen nicht gerade den besten Ruf genießt.
Viel schlimmer noch die hilflose Reaktion der Tourismusgesellschaft und des Landkreises, das Denkmal für diesen Tag gänzlich zu schließen. Aus sicherheitspolitischer Sicht verständlich, aber eine Kapitulation der Demokratie.
Vielleicht regen Sie diese Zeilen ja zum Nachdenken an und es findet im nächsten Jahr nicht wieder so eine Veranstaltung statt. Das haben weder die Bewohner des Kyffhäuserkreises verdient, noch die Touristen, die am Samstag vor einem verschlossenen Denkmal stehen!
Ines & Ulrich Holub,
Bad Frankenhausen, 31.08.2017
Hinweis kn
Der Leserbrief kam fast zeitgleich mit der Meldung rein, bei der das Landratsamt eine Notbesetzung zum Offenhalten des Denkmals ankündigte;
Kyffhäuserdenkmal am Samstag geschlossen
Sehr geehrte Frau Auerbach,
wir schätzen Sie sehr als engagierte Unternehmerin. Sie haben es mit Ihrem Team geschafft, dem Burghof und seiner Umgebung neues Leben einzuhauchen, durch Ihre Events die Besucher zu begeistern und weitere Touristen in die Region zu ziehen.
Bereits im vergangenen Jahr wurden wir aber schon sehr enttäuscht, als Sie parallel zu einer privaten Familienfeier ein Aufsehen erregendes Treffen der AfD im Burghof unterstützten. Sicherlich müssen Sie in erster Linie unternehmerisch denken, aber dem Ansehen des Kyffhäuserdenkmales schadete das seiner Zeit schon sehr.
Ein Jahr später, rechtzeitig im Bundestagswahlkampf, geben Sie dieser Partei wieder eine solche Bühne. Das befremdet uns sehr. Diese Veranstaltung schadet dem gesamten Kyffhäuserkreis, der in Bezug auf rechtsextreme Strömungen nicht gerade den besten Ruf genießt.
Viel schlimmer noch die hilflose Reaktion der Tourismusgesellschaft und des Landkreises, das Denkmal für diesen Tag gänzlich zu schließen. Aus sicherheitspolitischer Sicht verständlich, aber eine Kapitulation der Demokratie.
Vielleicht regen Sie diese Zeilen ja zum Nachdenken an und es findet im nächsten Jahr nicht wieder so eine Veranstaltung statt. Das haben weder die Bewohner des Kyffhäuserkreises verdient, noch die Touristen, die am Samstag vor einem verschlossenen Denkmal stehen!
Ines & Ulrich Holub,
Bad Frankenhausen, 31.08.2017
Hinweis kn
Der Leserbrief kam fast zeitgleich mit der Meldung rein, bei der das Landratsamt eine Notbesetzung zum Offenhalten des Denkmals ankündigte;
Kyffhäuserdenkmal am Samstag geschlossen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
