Der Oktoberfest-Knigge mit Tipps und Tricks zur Wiesn-Zeit
O’zapft is
Sonntag, 03. September 2017, 11:03 Uhr
Wenn das Münchner Kindl die Wiesnwirte und Brauereien zur Theresienwiese führt und das erste Bierfass von Münchens Oberbürgermeister angezapft wird, herrscht in der bayerischen Landeshauptstadt wieder Ausnahmezustand. Vom 16. September bis zum 3. Oktober 2017 zieht es erneut Millionen Besucher aus aller Welt in die Festzelte, um zusammen mit den Münchnern das größte Volksfest der Welt zu feiern...
O’zapft is (Foto: ERV)
Was Oktoberfestgänger für einen gelungenen Wiesn-Besuch beachten müssen und auf welche Neuheiten sich auch die Alteingesessenen freuen können, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der in München ansässigen ERV (Europäischen Reiseversicherung).
Wer trotzdem mit dem PKW anreist, sollte das Auto an den Park & Ride-Parkplätzen am Stadtrand stehen lassen, denn Parkplätze rund um das Festgelände sind rar und vor allem teuer. Auch in diesem Jahr geht die Sicherheit vor und an den Eingängen werden Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt.
Birgit Dreyer rät deshalb: Für einen zügigen Durchgang sollten Wiesn-Besucher das Rucksackverbot berücksichtigen und die maximale Taschengröße von 20x15x10 Zentimetern oder ein Volumen von maximal drei Litern nicht überschreiten. Die Mitnahme von Glasflaschen, Sprühdosen und spitzen Gegenständen ist ebenfalls verboten. Außerdem sollten Besucher bei der Terminabstimmung mit Freunden & Familie, die sich bereits auf dem Gelände befinden, genügend Zeit für den Einlass einrechnen.
Schleife auf der rechten Seite: das Madl hat ihren Bursch‘n bereits gefunden.
Schleife auf der linken Seite: Flirten erlaubt, die Dame ist noch zu haben!
Schleife in der Mitte: Aufgepasst! Weitläufig und doch fälschlich angenommen ist der Beziehungsstatus der Trägerin kompliziert. Doch traditionell bedeutet die Schleife in der Mitte Jungfräulichkeit.
Extra-Tipp: Wer sich spontan ein Wiesn-Outfit zulegen möchte, sollte auf die kompetente und ehrliche Meinung der bayerischen Trachtenverkäufer und Verkäuferinnen vertrauen.
In Letzterem findet übrigens auch der Auftakt des Oktoberfestes mit dem traditionellen Anstich durch den Oberbürgermeister statt. Uriges Flair gibt es in der Augustiner Festhalle. Dort kommt das Bier noch stilecht aus 200 Liter-Holzfässern, die von Wiesn-Kennern auch Hirschen genannt werden. Der Hunger auf Ochsenfleisch wird – wie der Name bereits vermuten lässt – in der Ochsenbraterei (Spatenbräu Festhalle) gestillt. Das Festzelt zeigt sich in diesem Jahr mit neuer Außenfassade. Stars und Sternchen geben sich im hippen Käfer oder im Weinzelt die Klinke in die Hand. Auch wer keine Maß Bier mag, ist in diesem Zelt genau richtig. Neben der Halben Weißbier, finden Biermuffel auch Wein und verschiedene Sekt- und Champagnersorten. Das Hofbräu-Zelt gilt als Schmelztiegel der Nationen.
Autor: red
O’zapft is (Foto: ERV)
Was Oktoberfestgänger für einen gelungenen Wiesn-Besuch beachten müssen und auf welche Neuheiten sich auch die Alteingesessenen freuen können, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der in München ansässigen ERV (Europäischen Reiseversicherung).
Tipp 1 – Anfahrt und Einlass
Am besten ist die Wiesn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Hauptbahnhof aus fahren die U-Bahn-Linien U4 und U5 in wenigen Minuten zur Haltestelle Theresienwiese. Mit der U6 erreicht man die Festwiese vom Goetheplatz aus zu Fuß in zehn Minuten.Wer trotzdem mit dem PKW anreist, sollte das Auto an den Park & Ride-Parkplätzen am Stadtrand stehen lassen, denn Parkplätze rund um das Festgelände sind rar und vor allem teuer. Auch in diesem Jahr geht die Sicherheit vor und an den Eingängen werden Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt.
Birgit Dreyer rät deshalb: Für einen zügigen Durchgang sollten Wiesn-Besucher das Rucksackverbot berücksichtigen und die maximale Taschengröße von 20x15x10 Zentimetern oder ein Volumen von maximal drei Litern nicht überschreiten. Die Mitnahme von Glasflaschen, Sprühdosen und spitzen Gegenständen ist ebenfalls verboten. Außerdem sollten Besucher bei der Terminabstimmung mit Freunden & Familie, die sich bereits auf dem Gelände befinden, genügend Zeit für den Einlass einrechnen.
Tipp 2 – O’bacht: Versteckte Botschaften in der Schürzenschleife
Obwohl es keine modischen Vorgaben für das Oktoberfest gibt, schmeißen sich Jahr für Jahr Wiesn-Fans traditionell in Dirndl und Lederhos’n. Egal ob knie- oder knöchellang, traditionell oder ausgefallen, bevor es aufs Festgelände geht, sollten die feschen Damen darauf achten, welche Botschaft sie mit der gebundenen Schürzenschleife vermitteln möchten.Schleife auf der rechten Seite: das Madl hat ihren Bursch‘n bereits gefunden.
Schleife auf der linken Seite: Flirten erlaubt, die Dame ist noch zu haben!
Schleife in der Mitte: Aufgepasst! Weitläufig und doch fälschlich angenommen ist der Beziehungsstatus der Trägerin kompliziert. Doch traditionell bedeutet die Schleife in der Mitte Jungfräulichkeit.
Extra-Tipp: Wer sich spontan ein Wiesn-Outfit zulegen möchte, sollte auf die kompetente und ehrliche Meinung der bayerischen Trachtenverkäufer und Verkäuferinnen vertrauen.
Tipp 3 – Die Bierzelt-Frage
Wenn die Oktoberfestgänger sich durch das Getümmel in U-Bahn & Co. auf die Theresienwiese gekämpft haben, stellt sich die Frage: In welchem Bierzelt gibt‘s die meiste Gaudi? Fest steht, dass in jedem Wiesn-Bierzelt eine ausgelassene Stimmung herrscht. Welches davon wem gefällt, ist jedoch Geschmackssache. Die jungen Feierwütigen treffen bevorzugt im Hacker-Zelt oder Schottenhamel aufeinander.In Letzterem findet übrigens auch der Auftakt des Oktoberfestes mit dem traditionellen Anstich durch den Oberbürgermeister statt. Uriges Flair gibt es in der Augustiner Festhalle. Dort kommt das Bier noch stilecht aus 200 Liter-Holzfässern, die von Wiesn-Kennern auch Hirschen genannt werden. Der Hunger auf Ochsenfleisch wird – wie der Name bereits vermuten lässt – in der Ochsenbraterei (Spatenbräu Festhalle) gestillt. Das Festzelt zeigt sich in diesem Jahr mit neuer Außenfassade. Stars und Sternchen geben sich im hippen Käfer oder im Weinzelt die Klinke in die Hand. Auch wer keine Maß Bier mag, ist in diesem Zelt genau richtig. Neben der Halben Weißbier, finden Biermuffel auch Wein und verschiedene Sekt- und Champagnersorten. Das Hofbräu-Zelt gilt als Schmelztiegel der Nationen.
