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Meldungen aus der Region

Aus der Arbeit der Bundes- und Autobahnpolizei

Dienstag, 26. September 2017, 23:49 Uhr
Auf der A4 und der A38 vermeldete die Polizei einige Unfälle, die teils zu langen Staus führten. Herrenlose Verstärkerbox führt zu Absperrmaßnahmen im Erfurter Hauptbahnhof und Zugverspätungen. Hier kn mit den Einzelheiten...

Fahranfänger verunfallt auf A 38

Ein 18-jähriger polnischer Fahranfänger verunfallte Montagmittag auf der A 38 bei Nordhausen. Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit geriet er beim Durchfahren einer Wasserlache ins Schleudern und fuhr in die rechte Leitplanke. Er verletzte sich bei dem Unfall leicht. Beim Unfall wurde der Tank des Fahrzeuges beschädigt und Kraftstoff trat aus. Die Feuerwehr rückte an und begann mit der Beseitigung. Die Fahrbahn war für 30 Minuten in Richtung Leipzig voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro.

Verletzte und Stau nach Unfällen auf A 4

Nach zwei Unfällen musste die A 4 bei Waltershausen in Richtung Frankfurt/M. Montagnachmittag eine Stunde voll gesperrt werden. Zunächst war ein 22-jähriger BMW-Fahrer aus Mörfelden-Walldorf aufgrund unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen einen Kleintransporter geprallt. Hierbei wurde der 18-jährige Beifahrer im BMW leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 37.000 Euro. Kurz darauf kam ein 42-jähriger Ford-Fahrer aus der Nähe von Zwickau beim Bremsen wegen des vorausgegangenen Unfalls ins Schleudern und prallt gegen das Auto neben ihm. Er und die 84-jährige Beifahrerin aus der Nähe von Friedrichroda im anderen Auto wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Herrenlose Verstärkerbox führt zu Absperrmaßnahmen im Erfurter Hauptbahnhof

Heute Vormittag gegen 10:00 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig 1/2 des Erfurter Hauptbahnhofes einen herrenlosen Gegenstand. Da sich der Besitzer auch nach Ausruf über die Lautsprecher im Bahnhof nicht meldete und die Bundespolizei eine Gefährdung nicht ausschließen konnte, mussten die Bahnsteige 1/2, 3/3a sowie 6 vorübergehend gesperrt werden. Zur Untersuchung des Koffers ist der Entschärfungsdienst der Bundespolizei alarmiert worden. Gegen 12:25 Uhr dann Entwarnung. Der herrenlose Gegenstand war eine Verstärkerbox. Durch die Absperrmaßnahmen der Bundespolizei kam es zu Behinderungen im Zugverkehr. Mit Angaben zu Verspätungen ist im Laufe des Nachmittags zu rechnen. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei alle Reisenden darauf hin, ihre Koffer, Taschen und sonstigen Gepäckstücke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Schnell können herrenlose Gepäckstücke einen polizeilichen Einsatz auslösen und / oder zu Verzögerungen im Verkehr führen. Dabei können auf die Verursacher hohe Kosten durch Schadensersatzansprüche zukommen.

Lange Sperrung und Verletzte nach Gefahrgut-Unfall auf A 4

Die A 4 war Montagnachmittag in Richtung Dresden nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransport bei Erfurt 90 Minuten voll gesperrt. Im Stau dahinter ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall.

Zunächst war eine 55-jährige VW-Fahrerin aus Bünde kurz nach der Anschlussstelle Erfurt-Ost aufgrund unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern gekommen, gegen die rechte Leitplanke geprallt und anschließend mit dem Auto einer Familie aus der Nähe von Weimar zusammen gestoßen. Dessen 66-jähriger Fahrer blieb unverletzt. Seine 61-jährige Beifahrerin kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Der mitreisende achtjährige Enkel wurde im Krankenhaus untersucht und konnte dieses als unverletzt wieder verlassen. Ein dahinter fahrender Gefahrgut-Lkw bremste wegen des Unfalls sein Fahrzeug ab. Dies erkannte ein nachfolgender Lkw-Fahrer nicht und fuhr auf den Gefahrgut-Laster auf. Beide Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Es kam jedoch zu erheblichen Beschädigungen im Heckbereich des mit 28.000 Litern eines ätzenden und hochentzündlichen Alkoholgemisches (UN 1289) beladenen Gefahrgut-Lkws. Der Gefahrguttrupp der Feuerwehr Erfurt rückte an, um eine Beschädigung des Tanks hundertprozentig auszuschließen. Hierzu wurde auch mit einer Wärmebildkamera nach undichten Stellen gesucht. Bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 23.000 Euro.

Kurz nachdem 17:15 Uhr die Vollsperrung wieder aufgehoben wurde, krachte es am Stauende erneut. Ein 32-jähriger polnischer Kleintransporterfahrer erkannte das Stauende zu spät und fuhr ungebremst auf das Auto eines 52-jährigen Mannes aus der Nähe von Homburg auf. Der Kleintransporterfahrer wurde leicht und der Pkw-Fahrer schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro. Auch hier war die A 4 für die Rettungs- und Bergungsarbeiten eine Stunde voll gesperrt.
Autor: khh

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