Ein Blick in die Statistik
Thüringer Großhandel mit realen Umsatzeinbußen
Donnerstag, 28. September 2017, 10:37 Uhr
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik mussten die Thüringer Unternehmen des Großhandels (ohne Kfz-Handel) im 1. Halbjahr 2017 einen Umsatzrückgang um real (preisbereinigt) 1,6 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 verbuchen...
Die nominalen Umsätze stiegen dagegen um 2,4 Prozent. Die Beschäftigung im Thüringer Großhandel erhöhte sich im betrachteten Zeitraum um 1,3 Prozent. Sowohl die Zahl der Vollzeitbeschäftigten (+ 0,5 Prozent) als auch die Zahl der Teilzeitbeschäftigten (+ 4,3 Prozent) nahm zu.
Im bundesweiten Durchschnitt setzte der deutsche Großhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im 1. Halbjahr 2017 real 2,3 Prozent und nominal 5,5 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
In den Bereichen des Thüringer Großhandels verlief die Umsatzentwicklung sehr unterschiedlich. Vier Bereiche konnten sowohl real als auch nominal auf eine positive Bilanz zurückblicken. Dazu gehörte der zu den Umsatzstärksten gehörende Bereich Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (real: + 4,9 Prozent, nominal: + 5,6 Prozent). Auch der Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Umsatzplus (real: + 5,3 Prozent, nominal: + 5,9 Prozent).
Die größte Umsatzentwicklung erfolgte jedoch im Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (real: + 13,6 Prozent, nominal: + 13,7 Prozent). Im Gegensatz dazu musste der Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren Umsatzeinbußen in Kauf nehmen (real: - 4,9 Prozent, nominal: - 2,2 Prozent). In der umsatzstärksten Branche des Thüringer Großhandels, dem Sonstigen Großhandel (hierzu gehört u.a. der Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen, mit Baustoffen und Sanitärkeramik) gingen die realen Umsätze um 7,6 Prozent und die nominalen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr zurück.
Der Bereich der Handelsvermittlung (Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Großhändlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel betreiben) konnte wie bereits im 1. Quartal eine Umsatzsteigerung erzielen, real + 4,8 Prozent und nominal: + 5,4 Prozent. Die Handelsvermittlung spielt allerdings mit einem Anteil von 1,4 Prozent am Gesamtumsatz des Thü- ringer Großhandels nur eine untergeordnete Rolle.
Autor: redDie nominalen Umsätze stiegen dagegen um 2,4 Prozent. Die Beschäftigung im Thüringer Großhandel erhöhte sich im betrachteten Zeitraum um 1,3 Prozent. Sowohl die Zahl der Vollzeitbeschäftigten (+ 0,5 Prozent) als auch die Zahl der Teilzeitbeschäftigten (+ 4,3 Prozent) nahm zu.
Im bundesweiten Durchschnitt setzte der deutsche Großhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im 1. Halbjahr 2017 real 2,3 Prozent und nominal 5,5 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
In den Bereichen des Thüringer Großhandels verlief die Umsatzentwicklung sehr unterschiedlich. Vier Bereiche konnten sowohl real als auch nominal auf eine positive Bilanz zurückblicken. Dazu gehörte der zu den Umsatzstärksten gehörende Bereich Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (real: + 4,9 Prozent, nominal: + 5,6 Prozent). Auch der Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Umsatzplus (real: + 5,3 Prozent, nominal: + 5,9 Prozent).
Die größte Umsatzentwicklung erfolgte jedoch im Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (real: + 13,6 Prozent, nominal: + 13,7 Prozent). Im Gegensatz dazu musste der Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren Umsatzeinbußen in Kauf nehmen (real: - 4,9 Prozent, nominal: - 2,2 Prozent). In der umsatzstärksten Branche des Thüringer Großhandels, dem Sonstigen Großhandel (hierzu gehört u.a. der Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen, mit Baustoffen und Sanitärkeramik) gingen die realen Umsätze um 7,6 Prozent und die nominalen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr zurück.
Der Bereich der Handelsvermittlung (Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Großhändlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel betreiben) konnte wie bereits im 1. Quartal eine Umsatzsteigerung erzielen, real + 4,8 Prozent und nominal: + 5,4 Prozent. Die Handelsvermittlung spielt allerdings mit einem Anteil von 1,4 Prozent am Gesamtumsatz des Thü- ringer Großhandels nur eine untergeordnete Rolle.
