Mit Licht zu mehr Sicherheit?
Beendigung Sparmaßnahmen gefordert
Freitag, 29. September 2017, 09:42 Uhr
Die Einbruchswelle die Sondershausen zur Zeit erlebt, beschäftigte auch gestern den Stadtrat von Sondershausen. Stadtverwaltung soll Sparmaßnahmen bei der Beleuchtung beenden, so der Stadtrat gestern...
Im Jahre 2004 hatte der Stadtrat Sondershausen beschlossen, aus Spargründen in der Nacht in weiten Teilen der Stadt Sondershausen das Licht abzuschalten oder stark zu reduzieren, jede zweite Lampe brannte nur noch.
Jetzt soll bei der Stadtbeleuchtung weniger gespart werden. Einstimmig beauftragte der Stadtrat einstimmig die Stadtverwaltung Pläne zu erarbeiten wie die Stadtbeleuchtung wieder verbessert werden kann, was es genau kosten wird, und wo die Mittel aus dem Stadthaushalt herkommen sollen. Später soll das Ganze zuerst in den Bauausschuss.
Imitiert hatte die Fraktion der Volkssolidarität das Ganze, als es in Sondershausen Vorfälle wie die Schlägereien gab und sich die Bevölkerung immer wegen der Nachtdunkelheit bedroht sah.
Die Einbruchswelle in Sondershausen in den letzten Tagen das ihre dazugetan, zu einem Umdenken im Stadtrat zu sorgen. Ortsteilbürgermeisterin Gudrun Oesterheld von Berka berichtete allein von fünf Einbrüchen. Eine Zahl von 21 Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Sondershausen die kn zugetragen worden war, wurde vor zwei Tagen bei einem Gespräche mit der Landespolizeidirektion Nordhausen nur schwach dementiert. War sie gar höher, denn kn wusste da von den fünf Einbrüchen in Berka noch nichts.
Wie Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) vorab schon mal informierte, wie das komplette Durchbrennen lassen der Stadtbeleuchtung zirka 42.000 Euro Kosten pro Jahr bescheren plus 2.000 Euro einmalige Umstellkosten.
Eine Verringerung der Kosten ist in Sicht. Die Umstellung der Stadtbeleuchtung auf energiesparende LED Leuchten soll nun doch in Angriff genommen werden, nach dem man es wegen fehlender Mittel nicht in Angriff genommen hatte. Aber diskutiert worden war darüber!
Gestern gab es keine Gegendiskussionen. Während Hartmut Thiele (CDU) die Überlegung einbrachte in Gewerbegebieten, wo nachts nicht gearbeitet wird, das Licht zu reduzieren, kam sofort das Gegenargument, warum sollen Gewerbetreibende schlechter gestellt werden.
Von den Stadtwerken (Herr Grabe) wurde eine Übersicht übergeben, aus der hervorgeht, welche Straßenzüge von den installierten Schaltuhren gesteuert wird.
Die Linke und die Nubi betonten in der Diskussion, wir waren schon 2004 gegen die Nachtabschaltung.
kn-Kommentar
Für die Bevölkerung ist das ein wichtiges Signal, dass die Ängste wahrgenommen werden. Bei den oft schlechten Straßen- und Gehwegzuständen ist das auch aus diesem Grund ein wichtiges Argument die Beleuchtung brennen zu lassen.
Allerdings sollte man sich davor hüten zu glauben, dass damit wird die Einbruchshäufigkeit gesenkt werde. Einbrecher lassen sich von einer Straßenlaterne kaum vom Einbruch abhalten. Das zeigt zum Beispiel das Anleuchten des Schlosses und trotzdem wurden schon mehrfach die Fallrohre geklaut oder jüngst der Einbruch in Arztpraxen gegen 18:30 Uhr am helllichten Tag.
Und für die Einbruchshäufung ist sicher nicht das fehlende Nachtlicht dran schuld.
Und ein Hinweis sei gestattet. Das Abschalten der Beleuchtung nach Mitternacht war keine Erfindung der Stadt Sondershausen, sondern war bereits viel früher von anderen Kommunen (auch in den westlichen Bundesländern) praktiziert worden, in Abstimmung mit der Polizei und den kommunalen Versicherern, ohne das die Einbruchshäufigkeit im Durchschnitt zugenommen hat, wie einige Studien zeigten!
Autor: khhIm Jahre 2004 hatte der Stadtrat Sondershausen beschlossen, aus Spargründen in der Nacht in weiten Teilen der Stadt Sondershausen das Licht abzuschalten oder stark zu reduzieren, jede zweite Lampe brannte nur noch.
Jetzt soll bei der Stadtbeleuchtung weniger gespart werden. Einstimmig beauftragte der Stadtrat einstimmig die Stadtverwaltung Pläne zu erarbeiten wie die Stadtbeleuchtung wieder verbessert werden kann, was es genau kosten wird, und wo die Mittel aus dem Stadthaushalt herkommen sollen. Später soll das Ganze zuerst in den Bauausschuss.
Imitiert hatte die Fraktion der Volkssolidarität das Ganze, als es in Sondershausen Vorfälle wie die Schlägereien gab und sich die Bevölkerung immer wegen der Nachtdunkelheit bedroht sah.
Die Einbruchswelle in Sondershausen in den letzten Tagen das ihre dazugetan, zu einem Umdenken im Stadtrat zu sorgen. Ortsteilbürgermeisterin Gudrun Oesterheld von Berka berichtete allein von fünf Einbrüchen. Eine Zahl von 21 Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Sondershausen die kn zugetragen worden war, wurde vor zwei Tagen bei einem Gespräche mit der Landespolizeidirektion Nordhausen nur schwach dementiert. War sie gar höher, denn kn wusste da von den fünf Einbrüchen in Berka noch nichts.
Wie Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) vorab schon mal informierte, wie das komplette Durchbrennen lassen der Stadtbeleuchtung zirka 42.000 Euro Kosten pro Jahr bescheren plus 2.000 Euro einmalige Umstellkosten.
Eine Verringerung der Kosten ist in Sicht. Die Umstellung der Stadtbeleuchtung auf energiesparende LED Leuchten soll nun doch in Angriff genommen werden, nach dem man es wegen fehlender Mittel nicht in Angriff genommen hatte. Aber diskutiert worden war darüber!
Gestern gab es keine Gegendiskussionen. Während Hartmut Thiele (CDU) die Überlegung einbrachte in Gewerbegebieten, wo nachts nicht gearbeitet wird, das Licht zu reduzieren, kam sofort das Gegenargument, warum sollen Gewerbetreibende schlechter gestellt werden.
Von den Stadtwerken (Herr Grabe) wurde eine Übersicht übergeben, aus der hervorgeht, welche Straßenzüge von den installierten Schaltuhren gesteuert wird.
Die Linke und die Nubi betonten in der Diskussion, wir waren schon 2004 gegen die Nachtabschaltung.
kn-Kommentar
Für die Bevölkerung ist das ein wichtiges Signal, dass die Ängste wahrgenommen werden. Bei den oft schlechten Straßen- und Gehwegzuständen ist das auch aus diesem Grund ein wichtiges Argument die Beleuchtung brennen zu lassen.
Allerdings sollte man sich davor hüten zu glauben, dass damit wird die Einbruchshäufigkeit gesenkt werde. Einbrecher lassen sich von einer Straßenlaterne kaum vom Einbruch abhalten. Das zeigt zum Beispiel das Anleuchten des Schlosses und trotzdem wurden schon mehrfach die Fallrohre geklaut oder jüngst der Einbruch in Arztpraxen gegen 18:30 Uhr am helllichten Tag.
Und für die Einbruchshäufung ist sicher nicht das fehlende Nachtlicht dran schuld.
Und ein Hinweis sei gestattet. Das Abschalten der Beleuchtung nach Mitternacht war keine Erfindung der Stadt Sondershausen, sondern war bereits viel früher von anderen Kommunen (auch in den westlichen Bundesländern) praktiziert worden, in Abstimmung mit der Polizei und den kommunalen Versicherern, ohne das die Einbruchshäufigkeit im Durchschnitt zugenommen hat, wie einige Studien zeigten!
