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Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft

Samstag, 30. September 2017, 15:43 Uhr
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr. Heute erkämpften sich über 50 Kameradinnen und Kameraden aus dem Eichsfeldkreis, dem Kyffhäuserkreis und dem Unstrut-Hainich-Kreis diese Auszeichnung...

Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach Überreichung der hohen Auszeichnung gab es natürlich noch ein Foto mit den Teilnehmern, Jugendwarten und Unterstützer, denn rund 30 Betreuerinnen und Betreuer, sowie die Wertungsrichter haben diese Leistungsabnahme erst ermöglicht.

Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Leiter der Abnahme Kommission Kamerad Jonas Weller führte die Endauswertung durch. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist auf Empfehlung des
Deutschen Jugendfeuerwehrausschusses vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes
gestiftet worden, so Weller. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes verleiht allen in- und ausländischen jugendlichen Bewerbern/-innen im Alter von 15 - 18 Jahren die Leistungsspange.

Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Leistungsspange darf später dann an der Uniform getragen werden. Sie ist, so Weller, eine Art Abschlussprüfung bevor es in die Leistungsabteilung geht, und er hofft, dass möglichst viele Teilnehmer in die Einsatzabteilung wechseln werden.

Die Leistungsspange ist aber keine reine Einzelauszeichnung, denn sie wird im Kollektiv errungen, zu der sich Mannschaften zusammengefunden haben und vorher gemeinsam trainiert haben.

Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Leistungsspange von jungen Feuerwehrleuten erkämpft (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bemerkenswert diese Mannschaft aus Bad Tennstedt (Unstrut-Hainich-Kreis), in der haben die Mädchen das deutliche Übergewicht.
Die Auszeichnungen an Jonas Weller und Kreisjugendwart Sondershausen Sebastian Thiersch vorgenommen.

Was ist die Leistungsspange. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert fünf zu erbringende Leistung innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung der Löschgruppe.

Als Aufgaben standen die Disziplinen: Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Fragenbeantwortung, Löschangriff und Schnelligkeitsübung auf dem Programm.

Bei der Schnelligkeitsübung kommt es darauf an, eine Schlauchstrecke über gut 100 Meter zu leben und es gilt die Zeit, bis der ganze Trupp am Ende angetreten ist.

Schnelligkeitsübung

Zu jeder Mannschaft zählen neun Teilnehmer/innen. Hier ist als auch Teamgeist gefragt.

Beim Löschangriff ging es weniger um die Geschwindigkeit. Gelegt werden musste ein Saugrohr, dass dann auf drei Schlauchleitungen zu verteilen ist.

Löschangriff

Hier kam es auf die richte Ansprache und die Durchführung der Aktionen an. Hier wachten die Wertungsrichter auf eine exakte Ausführung und Ansprache der Kameraden.

Um Meter und Sekunden ging es beim Kugelstoßen und 1.500-Meter-Staffellauf. Hier durfte nicht gebummelt werden.
Bei der Fragenbeantwortung in der Gruppe am Tisch ging es um Technik (welche Fahrzeuge sind im Bestand), aber auch um Taktik und Allgemeinwissen.

Alle fünf angetretenen Manschaften, siehe Bildergalerie, erfüllten die Anforderungen und wurden mit der Leistungsspange ausgezeichnet. Und das waren die Mannschaften:
  • Berka - Ebeleben - Sondershausen/Mitte
  • SDH/Stockhausen - Badra
  • Brehme - Ecklingerode (Eichsfeldkreis)
  • Bad Tennstedt.


Nicht vergessen werden dürfen die vielen Helfer und Unterstützer. So sorgte der Feuerwehrverein Bebra/SDH für die Versorgung der Teilnehmer mit Essen und Trinken. Der Dank ging auch an die Stadt Sondershausen (Sportstätten Thomas Rießland und Mario Meng), die das Stadion auf dem Göldner bereitstellten.

Natürlich gab es auch Ehrengäste. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer ließ es sich nicht nehmen vorbei zu schauen. Landrätin Antje Hochwind schickte ihren Kreisbrandmeister Peter Ortlepp vorbei.
Autor: khh

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