Neues vom Tischtennis
Aus der Verbandsliga West
Dienstag, 31. Oktober 2017, 11:49 Uhr
MTV Greußen sichert sich in letzter Sekunde das Unentschieden. Dazu erreichte kn dieser Bericht...
Einen echten Thriller konnten die Zuschauer in der Tischtennis Verbandsliga West erleben. Dort hatte der MTV Greußen den TTV Schmalkalden zu Gast. Das Spiel startete relativ unspektakulär. Löser/Spitzer (3:0) holten den ersten Punkt während Büchner/Konschak (0:3) ebenso deutlich verloren. Anschließend sicherten Kallenberg/Schütze (3:1) die 2:1 Führung des MTV zu Beginn der ersten Einzelrunde. Spätestens jetzt nahm das Spiel an Fahrt auf und die mit vielen Routiniers gespickten Südthüringer Gäste kämpften verbissen um jeden Ball.
Das bekam gleich Hannes Büchner (3:2) zu spüren, der in einem Spiel mit Höhen und Tiefen aber am Ende jubelten konnte. Martin Kallenberg (1:3) musste dagegen am Nachbartisch dem Gegner gratulieren. Jörg Löser (2:3) verspielte im Anschluss eine 2:0 Satzführung, hatte im finalen Abschnitt allerdings auch sehr viel Pech. Ebenfalls fünf Sätze benötigte Mario Schütze (3:2), der das Spiel am Ende aber seinen Gunsten entschied. Das untere Paarkreuz wollte dem in nichts nach stehen und so gingen auch hier beide Spiele in den Entscheidungssatz. Dabei verspielte René Konschak (3:2) auch fast einen 2:0 Vorsprung. Benjamin Spitzer (2:3) hatte sein Spiel im letzten Satz bei einer hohen Führung anscheinend schon abgehakt und kassierte noch eine bittere Niederlage.
Zur Halbzeit konnte Greußen zwar mit 5:4 die knappe Führung halten, verpasste es aber sich entscheidend abzusetzen. Die zweite Einzelrunde startete erwartungsgemäß wieder mit einem Krimi. Im Duell der beiden Spitzenspieler hatte Hannes Büchner (2:3) in der Verlängerung des fünften Satzes das Nachsehen. Martin Kallenberg (3:0) brachte mit seinem klaren Sieg, den Puls in normale Regionen.
Als im Anschluss Jörg Löser (3:0) ebenso deutlich nachlegte und Greußen mit 7:5 in Führung brachte, keimte so langsam die Sieghoffnung bei den Salamistädtern. Schmalkalden spielte jetzt aber seine ganze Erfahrung aus. Mario Schütze (0:3) kam in seinem Spiel gar nicht zur Entfaltung. In vier meist knappen Sätzen traf am Ende René Konschak (1:3) die falschen Entscheidungen und Benjamin Spitzer (2:3) kassierte seine zweite Niederlage im fünften Satz. Vom Start weg in Führung liegend, stand es auf einmal 8:7 für die Gäste aus Schmalkalden. Im Entscheidungsdoppel ging es nun darum wenigstens einen Punkt zu retten. Doch die Gäste nahmen den Schwung mit, spielten wie entfesselt auf und holten sich schnell eine 2:0 Satzführung. Löser/Spitzer (3:2) kämpften sich aber in das Spiel zurück, drehten die gesamte Partie und gaben so diesem denkwürdigen Spiel einen passenden sowie erfolgreichen Abschluss.
Nach über vier Stunden Spielzeit stand am Ende eine gerechte 8:8 Punkteteilung auf dem Formular. Die Hälfte aller Spiele ging an diesem Tag in den Entscheidungssatz. Auch hier war der Ausgang unentschieden. Die Greußen waren, obwohl sie fast über die gesamte Zeit in Führung lagen, mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden. Jetzt müssen zum Abschluss der Hinrunde nochmal alle Kräfte gebündelt werden. Denn im letzten Spiel des Jahres beim ESV Lok Themar will man sich mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause verabschieden.
René Konschak
Autor: khhEinen echten Thriller konnten die Zuschauer in der Tischtennis Verbandsliga West erleben. Dort hatte der MTV Greußen den TTV Schmalkalden zu Gast. Das Spiel startete relativ unspektakulär. Löser/Spitzer (3:0) holten den ersten Punkt während Büchner/Konschak (0:3) ebenso deutlich verloren. Anschließend sicherten Kallenberg/Schütze (3:1) die 2:1 Führung des MTV zu Beginn der ersten Einzelrunde. Spätestens jetzt nahm das Spiel an Fahrt auf und die mit vielen Routiniers gespickten Südthüringer Gäste kämpften verbissen um jeden Ball.
Das bekam gleich Hannes Büchner (3:2) zu spüren, der in einem Spiel mit Höhen und Tiefen aber am Ende jubelten konnte. Martin Kallenberg (1:3) musste dagegen am Nachbartisch dem Gegner gratulieren. Jörg Löser (2:3) verspielte im Anschluss eine 2:0 Satzführung, hatte im finalen Abschnitt allerdings auch sehr viel Pech. Ebenfalls fünf Sätze benötigte Mario Schütze (3:2), der das Spiel am Ende aber seinen Gunsten entschied. Das untere Paarkreuz wollte dem in nichts nach stehen und so gingen auch hier beide Spiele in den Entscheidungssatz. Dabei verspielte René Konschak (3:2) auch fast einen 2:0 Vorsprung. Benjamin Spitzer (2:3) hatte sein Spiel im letzten Satz bei einer hohen Führung anscheinend schon abgehakt und kassierte noch eine bittere Niederlage.
Zur Halbzeit konnte Greußen zwar mit 5:4 die knappe Führung halten, verpasste es aber sich entscheidend abzusetzen. Die zweite Einzelrunde startete erwartungsgemäß wieder mit einem Krimi. Im Duell der beiden Spitzenspieler hatte Hannes Büchner (2:3) in der Verlängerung des fünften Satzes das Nachsehen. Martin Kallenberg (3:0) brachte mit seinem klaren Sieg, den Puls in normale Regionen.
Als im Anschluss Jörg Löser (3:0) ebenso deutlich nachlegte und Greußen mit 7:5 in Führung brachte, keimte so langsam die Sieghoffnung bei den Salamistädtern. Schmalkalden spielte jetzt aber seine ganze Erfahrung aus. Mario Schütze (0:3) kam in seinem Spiel gar nicht zur Entfaltung. In vier meist knappen Sätzen traf am Ende René Konschak (1:3) die falschen Entscheidungen und Benjamin Spitzer (2:3) kassierte seine zweite Niederlage im fünften Satz. Vom Start weg in Führung liegend, stand es auf einmal 8:7 für die Gäste aus Schmalkalden. Im Entscheidungsdoppel ging es nun darum wenigstens einen Punkt zu retten. Doch die Gäste nahmen den Schwung mit, spielten wie entfesselt auf und holten sich schnell eine 2:0 Satzführung. Löser/Spitzer (3:2) kämpften sich aber in das Spiel zurück, drehten die gesamte Partie und gaben so diesem denkwürdigen Spiel einen passenden sowie erfolgreichen Abschluss.
Nach über vier Stunden Spielzeit stand am Ende eine gerechte 8:8 Punkteteilung auf dem Formular. Die Hälfte aller Spiele ging an diesem Tag in den Entscheidungssatz. Auch hier war der Ausgang unentschieden. Die Greußen waren, obwohl sie fast über die gesamte Zeit in Führung lagen, mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden. Jetzt müssen zum Abschluss der Hinrunde nochmal alle Kräfte gebündelt werden. Denn im letzten Spiel des Jahres beim ESV Lok Themar will man sich mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause verabschieden.
René Konschak
