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Island wird bei Urlaubern immer beliebter
Montag, 06. November 2017, 08:43 Uhr
Immer mehr Menschen aus der Region entscheiden sich aktuell für eine Reise nach Island. Als eines der großen Trendreiseziele Europas ist es dem kleinen Land gelungen, die touristische Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch was ist dran an diesem regelrechten Hype, der sich rund um die nordische Insel entwickelte? Und was können Reisende tatsächlich während ihres Aufenthalts erleben...
Was ist dran am Hype rund um Island? (Foto: "Iurie Belegurschi / Guide to Iceland" )
Island ist es in den vergangenen Jahren geschickt gelungen, den Tourismus zu einem weiteren wichtigen Standbein der eigenen Wirtschaft zu machen. Im Bereich der Sehenswürdigkeiten steht zunächst die faszinierende Natur an erster Stelle. Besonders der starke Kontrast zu unseren heimischen Gefilden, weckt dabei großes Interesse.
Die Kombination aus weiten kargen Graslandschaften, heißen Quellen und majestätischen Kontinentalspalten schafft so eine große Faszination auf Seiten der Besucher, welche sich gerne dieser Gelegenheit hingeben. Wer sich für Urlaub in Island entscheidet, sollte vor allem die Sommermonate in den Blick nehmen. Neben den deutlich angenehmeren Temperaturen sind es die langen Tage, welche die eigene Reise unterstützen. Werden die Tage bereits kürzer, so belohnt dies zumindest die höhere Wahrscheinlichkeit, Polarlichter am klaren Himmel Islands zu entdecken.
Doch wie ist eine Reise nach Island klassischerweise aufgebaut? Der internationale Flughafen nahe der Hauptstadt Reykjavík dient meist als Dreh- und Angelpunkt für alle Urlauber. Nun bietet sich zunächst die Möglichkeit, die dichter besiedelte Region um Reykjavík für sich zu entdecken. Dafür belohnen nicht nur große Denkmäler und Gebäude wie die Hallgrímskirkja, sondern auch wichtige kulturelle Höhepunkte wie das Isländische Nationalmuseum. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, tief in die Geschichte des Landes einzutauchen und damit eine noch engere Verbindung zur Destination der eigenen Reise herzustellen.
Doch für isländische Verhältnisse ist die Metropole Reykjavík eine große aber bedeutende Ausnahme. Wer die Weiten des Landes auf eigene Faust entdecken möchte, nutzt für diesen Zweck idealerweise einen Mietwagen. Die während den Sommermonaten komplett befahrbare Ringstraße zieht sich einmal um die Insel. Mithilfe einfachster Orientierung bietet sich demnach die Möglichkeit, selbst die nördlichen Regionen mit ihrer faszinierenden Einsamkeit zu erkunden. Nur die Sommermonate halten diese Gelegenheit jedoch bereit. Im Winter wird die Ringstraße vor allem im Norden nicht mehr geräumt, wodurch die Gegenden für mehrere Monate nicht mehr auf sicheren Wegen zu erreichen sind.
Selbst während eines kurzen Aufenthalts sind dies großartige Höhepunkte für die Reisenden, welche die Bedeutung des Reiseziels Islands klar unter Beweis stellen. Auch für die kommenden Jahre ist demnach davon auszugehen, dass der Trend noch weiter anhält.
Autor: khh
Was ist dran am Hype rund um Island? (Foto: "Iurie Belegurschi / Guide to Iceland" )
Island ist es in den vergangenen Jahren geschickt gelungen, den Tourismus zu einem weiteren wichtigen Standbein der eigenen Wirtschaft zu machen. Im Bereich der Sehenswürdigkeiten steht zunächst die faszinierende Natur an erster Stelle. Besonders der starke Kontrast zu unseren heimischen Gefilden, weckt dabei großes Interesse.
Die Kombination aus weiten kargen Graslandschaften, heißen Quellen und majestätischen Kontinentalspalten schafft so eine große Faszination auf Seiten der Besucher, welche sich gerne dieser Gelegenheit hingeben. Wer sich für Urlaub in Island entscheidet, sollte vor allem die Sommermonate in den Blick nehmen. Neben den deutlich angenehmeren Temperaturen sind es die langen Tage, welche die eigene Reise unterstützen. Werden die Tage bereits kürzer, so belohnt dies zumindest die höhere Wahrscheinlichkeit, Polarlichter am klaren Himmel Islands zu entdecken.
Doch wie ist eine Reise nach Island klassischerweise aufgebaut? Der internationale Flughafen nahe der Hauptstadt Reykjavík dient meist als Dreh- und Angelpunkt für alle Urlauber. Nun bietet sich zunächst die Möglichkeit, die dichter besiedelte Region um Reykjavík für sich zu entdecken. Dafür belohnen nicht nur große Denkmäler und Gebäude wie die Hallgrímskirkja, sondern auch wichtige kulturelle Höhepunkte wie das Isländische Nationalmuseum. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, tief in die Geschichte des Landes einzutauchen und damit eine noch engere Verbindung zur Destination der eigenen Reise herzustellen.
Doch für isländische Verhältnisse ist die Metropole Reykjavík eine große aber bedeutende Ausnahme. Wer die Weiten des Landes auf eigene Faust entdecken möchte, nutzt für diesen Zweck idealerweise einen Mietwagen. Die während den Sommermonaten komplett befahrbare Ringstraße zieht sich einmal um die Insel. Mithilfe einfachster Orientierung bietet sich demnach die Möglichkeit, selbst die nördlichen Regionen mit ihrer faszinierenden Einsamkeit zu erkunden. Nur die Sommermonate halten diese Gelegenheit jedoch bereit. Im Winter wird die Ringstraße vor allem im Norden nicht mehr geräumt, wodurch die Gegenden für mehrere Monate nicht mehr auf sicheren Wegen zu erreichen sind.
Heiße Quellen & Blaue Lagune
Es ist die völlig differente Lebenswelt, welche uns so sehr an Island fasziniert. Einer der ersten Eindrücke, welche die mediale Betrachtung von Island zulässt, kann vor Ort sehr schnell bewahrheitet werden. Denn heiße Quellen spielen an vielen Stellen Islands eine große Rolle und dienen regelmäßig als Treffpunkt der Einwohner. Für Touristen am besten zugänglich ist die Blaue Lagune, welche von der Hauptstadt Reykjavík aus mit dem Bus leicht zu erreichen ist. Allein durch thermische Energie erwärmt sich das Wasser der Lagune auf bis zu 42 Grad Celsius. Selbst im Winter bei heulenden Stürmen ist es somit möglich, ein angenehm warmes Bad zu nehmen und den kalten Außentemperaturen zu entfliehen.Selbst während eines kurzen Aufenthalts sind dies großartige Höhepunkte für die Reisenden, welche die Bedeutung des Reiseziels Islands klar unter Beweis stellen. Auch für die kommenden Jahre ist demnach davon auszugehen, dass der Trend noch weiter anhält.
