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Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht

Sonntag, 19. November 2017, 16:11 Uhr
Neben Artern, Bad Frankenhausen und Ebeleben, sowie in den Ortsteilen Berka und Stockhausen, fand auch auf dem Sondershäuser Hauptfriedhof im Ehrenhain am heutigen Vormittag die feierliche Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages statt.


Man gedachte nicht nur der Toten aus den Weltkriegen, sondern auch der Opfer bei Terror und der Gefallenen bei Bundeswehreinsätzen...

Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Stadt Sondershausen, vertreten durch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), und der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Sondershausen, Oberstleutnant Ulrich Rölle, legten am Ehrenmal Kränze nieder.

Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt.
Neben der Vorsitzende des Sondershäuser Stadtrates Annemarie Vogt und viele Stadträte und Bürgern waren auch die überregionalen Politiker vertreten, wie Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU).

Einlader zur Kranzniederlegung sind seit Jahren die Stadt Sondershausen und die Bundeswehr am Standort Sondershausen. Dieses Jahr übernahm turnusmäßig Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die Begrüßung.
ER mahnte, die Bundeswehr ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft.
Man darf an so einem Tag wie heute, bei welcher der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wird die Opfer von Terror und der Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht vergessen. In diesem Sinne äußerte sich später auch Oberstleutnant Rölle

Oberstleutnant Ulrich Rölle sprach heute die Gedenkworte.

Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In seinen Gedenkworten erinnerte Rölle, dass man aus der Vergangenheit lernen muss. Trauer sei aber auch ein Bestandteil des Erinnerns. Der Volkstrauertag war im Jahre 1919 ins Leben gerufen worden so Rölle.

Die Bundeswehr hat wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die Welt zeigt, wie zerbrechlich der Frieden sei. Aus Trauer wachse auch Verantwortung.

Vor der Kranzniederlegung sprach Militärpfarrerin Barbara Reichert ein Gebet. Weitere Bürger und Politiker legte Sträuße nieder.


Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das Spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Autor: khh

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