Landespolitiker äußern sich
Ehrenamtliche aus dem Kyffhäuserkreis von CDU-Landtagsfraktion geehrt
Freitag, 24. November 2017, 09:28 Uhr
Am Mittwoch ehrte die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wieder Bürger aus allen Teilen des Landes für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste um das Gemeinwohl. 68 Thüringerinnen und Thüringer nahmen ihre Auszeichnung im Erfurter Kaisersaal entgegen, darunter vier aus dem Kyffhäuserkreis...
Aus dem Kyffhäuserkreis sind vier Personen geehrt worden, die von Abg. Gudrun Holbe und Abg. Manfred Scherer vorgeschlagen worden waren.
Mit einer Sonderehrung wurden in diesem Jahr die Organisatoren der Aktion Gemeinsam für Lasse bedacht, dank deren Hilfe ein Stammzellspender für den leukämiekranken Jungen aus Erfurt-Stotternheim gefunden werden konnte.
Von Abgeordneter Gudrun Holbe wurden für ihr ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen und ausgezeichnet:
Karin Jordanland aus Donndorf
Seit mehr als 20 Jahren ist Karin Jordanland engagiertes und unverzichtbares Mitglied in der Theatergruppe Wiehe/Donndorf. Jedes Jahr zur Adventszeit treten die Laienkünstler in Wiehe mit einem einstudierten Bühnenstück auf, erstellen hierfür Requisiten und Kostüme. Bereits ab September wird regelmäßig dafür geprobt. Auch zum Mühlentag tritt die Gruppe seit Jahren in der Bockwindmühle in Langenroda auf und zieht das Publikum in ihren Bann.
Im Jahr 2010 initiierte Frau Jordanland mit anderen Mitstreitern die Sportgruppe 50+. In dieser treffen sich überwiegend Frauen aus Wiehe, Garnbach, Donndorf, Langenroda, die gemeinsam einmal wöchentlich sich sportlich betätigen.
Als 1997 in der Stadt Wiehe Umsiedler eintrafen, war es auch Karin Jordanland, die sich für diese Menschen als Betreuerin einsetzte. Noch heute hat sie Kontakt zu einigen Umsiedlern, obwohl sie längst nicht mehr in Wiehe ansässig sind.
Seit einigen Jahren ist Frau Jordanland fester Bestandteil der regionalen Bauernmärkte im Gutshof Braunsroda – je nach Marktthema zeigt sie sich von April bis Dezember den Besucher mit relevanten Kostümen.
Auch über ihre Tätigkeit in der Touristikinformation der Stadt Wiehe hinaus gilt ihr Interesse der Entwicklung des Fremdenverkehrs unserer Region. Sie ist Ideengeber für zahlreiche Veranstaltungen, begleitet diese Projekte und setzt diese auch maßgeblich um.
Als Verantwortliche für die städtische Bibliothek lädt sie Schulklassen und Kindergartengruppen zu Lesestunden ein – auch oft über ihre Arbeitszeit hinaus. Um die Kinder nachhaltig zum Lesen zu animieren, schlüpft sie nicht selten in entsprechende Gewandungen und besucht verschiedene Einrichtungen.
Seit einigen Jahren ist sie als Weihnachtsfrau fester und beliebter Bestandteil der Weihnachtsmärkte in Donndorf und Wiehe.
Bernd Wollweber aus Sachsenburg
Bernd Wollweber ist seit 2002 aktives Mitglied im Sportverein VfB Oldisleben e.V.. Er gilt als wichtige und unverzichtbare Stütze des Vereins: ob als A-Jugend Trainer 2003 oder als Spieleraushilfe in der 1. Männermannschaft 2004.
Seit 2002 ist er als Fotograf im Verein tätig, seit 2009 als Vereinschronist. 2009 wurde Herr Wollweber aufgrund seines unermüdlichen Engagements in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Dort ist er bis heute als Schriftführers tätig. Zudem betreut Herr Wollweber die Homepage des Vereins und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit des VfB tatkräftig.
In den letzten Jahren ist Bernd selbst zum Ehrenamtsbeauftragten gereift und lobte das Ehrenamt durch Wertschätzung Anderer.
Der 1. Vorsitzende des Vereins, Thomas Röber über Bernd Wollweber: "Er hat eine Anerkennung für seine Hingabe mehr als verdient. Wir kennen Ihn als zuverlässigen und offenen Menschen."
Außerdem ist Herr Wollweber als ehrenamtlicher Bürgermeister der kleine Gemeinde Sachsenburg (Ortsteil von Oldisleben) tätig und ein sehr engagiertes und anerkanntes Mitglied sowohl im CDU-Orts- bzw. Kreisverband.
Von Abgeordneten Manfred Scherer wurden für ihr ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen und ausgezeichnet (siehe Bild):
Katharina Weizel aus Sondershausen
Frau Weizel übersiedelte 2001 mit ihrer Familie aus Kasachstan. Was 2002 als kleiner Chor der Aussiedlerinitiative mit dem Namen Kontakt begann ist zu einem großen Projekt unter der Trägerschaft der FAU mit dem Namen Kontakt geworden.
Viele Jahre arbeitet sie ehrenamtlich im Netzwerk Integration des Kyffhäuserkreises mit.
Als Projektleiterin der Begegnungsstätte bringt sie mit ihrem großen Engagement Schwung in den Integrationsprozess und die Förderung von Toleranz und Demokratie. Tatkräftig hilft sie bei der jährlich stattfindenden Interkulturellen Woche mit.
Bis 2015 war sie allein ehrenamtliche Integrationsbeauftragte des Kreises. Auf Grund der zunehmenden Zahl der im Kyffhäuserkreis lebenden Ausländer, wurde der Integrationsbeirat des Kyffhäuserkreises gegründet, deren ehrenamtliche Mitarbeiterin sie speziell für die Kreisstadt Sondershausen ist. Aus eigener Erfahrung kennt sie die Probleme von Zuwanderern und berät Menschen im Hasenholz-Oestertal-Centrum (kurz HOC), welches als kommunikatives Zentrum in einem Wohngebiet mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt wurde.
Neben Ihren Beruf als Grundschulpädagogin in einer Sondershäuser Kindertagesstätte soll heute einmal Danke gesagt werden für ihr jahrelanges Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit.
Christian Frosch aus Clingen
Seit 1997 ist Christian Frosch im Feuerwehrverein der Stadt Clingen e. V.
Als Jugendwart war er 13 Jahre tätig und hatte jährlich 25 Jugendfeuerwehrmitglieder zu betreuen. Mit viel Engagement und neuen Ideen konnte er die Jugendlichen an die verantwortungsvolle Arbeit der Feuerwehren heranführen. So führte er einen jährlichen Berufsfeuerwehrtag am Tag nach Himmelfahrt ein und einmal im Jahr wird ein Zeltlager mit Gastfeuerwehren der Umgebung organisiert. Die Jugendarbeit ist enorm wichtig, auch für die Mitgliederwerbung. 12 Jugendliche sind in die Einsatzabteilung gewechselt, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt.
Bei allen Aktivitäten der Einsatztruppe ist er vorn dabei und organisiert die Teilnahme an Wettkämpfen Thüringenweit, richtet diese aber auch in Clingen aus. Durch seine Einstellung und seinen gesellschaftlichen Einsatz ist er allen im Verein ein großes Vorbild.
Autor: khhAus dem Kyffhäuserkreis sind vier Personen geehrt worden, die von Abg. Gudrun Holbe und Abg. Manfred Scherer vorgeschlagen worden waren.
Mit einer Sonderehrung wurden in diesem Jahr die Organisatoren der Aktion Gemeinsam für Lasse bedacht, dank deren Hilfe ein Stammzellspender für den leukämiekranken Jungen aus Erfurt-Stotternheim gefunden werden konnte.
Von Abgeordneter Gudrun Holbe wurden für ihr ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen und ausgezeichnet:
Karin Jordanland aus Donndorf
Seit mehr als 20 Jahren ist Karin Jordanland engagiertes und unverzichtbares Mitglied in der Theatergruppe Wiehe/Donndorf. Jedes Jahr zur Adventszeit treten die Laienkünstler in Wiehe mit einem einstudierten Bühnenstück auf, erstellen hierfür Requisiten und Kostüme. Bereits ab September wird regelmäßig dafür geprobt. Auch zum Mühlentag tritt die Gruppe seit Jahren in der Bockwindmühle in Langenroda auf und zieht das Publikum in ihren Bann.
Im Jahr 2010 initiierte Frau Jordanland mit anderen Mitstreitern die Sportgruppe 50+. In dieser treffen sich überwiegend Frauen aus Wiehe, Garnbach, Donndorf, Langenroda, die gemeinsam einmal wöchentlich sich sportlich betätigen.
Als 1997 in der Stadt Wiehe Umsiedler eintrafen, war es auch Karin Jordanland, die sich für diese Menschen als Betreuerin einsetzte. Noch heute hat sie Kontakt zu einigen Umsiedlern, obwohl sie längst nicht mehr in Wiehe ansässig sind.
Seit einigen Jahren ist Frau Jordanland fester Bestandteil der regionalen Bauernmärkte im Gutshof Braunsroda – je nach Marktthema zeigt sie sich von April bis Dezember den Besucher mit relevanten Kostümen.
Auch über ihre Tätigkeit in der Touristikinformation der Stadt Wiehe hinaus gilt ihr Interesse der Entwicklung des Fremdenverkehrs unserer Region. Sie ist Ideengeber für zahlreiche Veranstaltungen, begleitet diese Projekte und setzt diese auch maßgeblich um.
Als Verantwortliche für die städtische Bibliothek lädt sie Schulklassen und Kindergartengruppen zu Lesestunden ein – auch oft über ihre Arbeitszeit hinaus. Um die Kinder nachhaltig zum Lesen zu animieren, schlüpft sie nicht selten in entsprechende Gewandungen und besucht verschiedene Einrichtungen.
Seit einigen Jahren ist sie als Weihnachtsfrau fester und beliebter Bestandteil der Weihnachtsmärkte in Donndorf und Wiehe.
Bernd Wollweber aus Sachsenburg
Bernd Wollweber ist seit 2002 aktives Mitglied im Sportverein VfB Oldisleben e.V.. Er gilt als wichtige und unverzichtbare Stütze des Vereins: ob als A-Jugend Trainer 2003 oder als Spieleraushilfe in der 1. Männermannschaft 2004.
Seit 2002 ist er als Fotograf im Verein tätig, seit 2009 als Vereinschronist. 2009 wurde Herr Wollweber aufgrund seines unermüdlichen Engagements in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Dort ist er bis heute als Schriftführers tätig. Zudem betreut Herr Wollweber die Homepage des Vereins und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit des VfB tatkräftig.
In den letzten Jahren ist Bernd selbst zum Ehrenamtsbeauftragten gereift und lobte das Ehrenamt durch Wertschätzung Anderer.
Der 1. Vorsitzende des Vereins, Thomas Röber über Bernd Wollweber: "Er hat eine Anerkennung für seine Hingabe mehr als verdient. Wir kennen Ihn als zuverlässigen und offenen Menschen."
Außerdem ist Herr Wollweber als ehrenamtlicher Bürgermeister der kleine Gemeinde Sachsenburg (Ortsteil von Oldisleben) tätig und ein sehr engagiertes und anerkanntes Mitglied sowohl im CDU-Orts- bzw. Kreisverband.
Von Abgeordneten Manfred Scherer wurden für ihr ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen und ausgezeichnet (siehe Bild):
Katharina Weizel aus Sondershausen
Frau Weizel übersiedelte 2001 mit ihrer Familie aus Kasachstan. Was 2002 als kleiner Chor der Aussiedlerinitiative mit dem Namen Kontakt begann ist zu einem großen Projekt unter der Trägerschaft der FAU mit dem Namen Kontakt geworden.
Viele Jahre arbeitet sie ehrenamtlich im Netzwerk Integration des Kyffhäuserkreises mit.
Als Projektleiterin der Begegnungsstätte bringt sie mit ihrem großen Engagement Schwung in den Integrationsprozess und die Förderung von Toleranz und Demokratie. Tatkräftig hilft sie bei der jährlich stattfindenden Interkulturellen Woche mit.
Bis 2015 war sie allein ehrenamtliche Integrationsbeauftragte des Kreises. Auf Grund der zunehmenden Zahl der im Kyffhäuserkreis lebenden Ausländer, wurde der Integrationsbeirat des Kyffhäuserkreises gegründet, deren ehrenamtliche Mitarbeiterin sie speziell für die Kreisstadt Sondershausen ist. Aus eigener Erfahrung kennt sie die Probleme von Zuwanderern und berät Menschen im Hasenholz-Oestertal-Centrum (kurz HOC), welches als kommunikatives Zentrum in einem Wohngebiet mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt wurde.
Neben Ihren Beruf als Grundschulpädagogin in einer Sondershäuser Kindertagesstätte soll heute einmal Danke gesagt werden für ihr jahrelanges Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit.
Christian Frosch aus Clingen
Seit 1997 ist Christian Frosch im Feuerwehrverein der Stadt Clingen e. V.
Als Jugendwart war er 13 Jahre tätig und hatte jährlich 25 Jugendfeuerwehrmitglieder zu betreuen. Mit viel Engagement und neuen Ideen konnte er die Jugendlichen an die verantwortungsvolle Arbeit der Feuerwehren heranführen. So führte er einen jährlichen Berufsfeuerwehrtag am Tag nach Himmelfahrt ein und einmal im Jahr wird ein Zeltlager mit Gastfeuerwehren der Umgebung organisiert. Die Jugendarbeit ist enorm wichtig, auch für die Mitgliederwerbung. 12 Jugendliche sind in die Einsatzabteilung gewechselt, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt.
Bei allen Aktivitäten der Einsatztruppe ist er vorn dabei und organisiert die Teilnahme an Wettkämpfen Thüringenweit, richtet diese aber auch in Clingen aus. Durch seine Einstellung und seinen gesellschaftlichen Einsatz ist er allen im Verein ein großes Vorbild.


