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MTV Greußen auf der Erfolgsspur

Montag, 18. Dezember 2017, 09:12 Uhr
Geschlossene Mannschaftsleistung des MTV Greußen ist der Erfolgsgarant. Die Tischtennisspieler des MTV Greußen schafften es sich über die Relegationsspiele im Frühjahr für die Verbandsliga West zu qualifizieren. Ein Fazit für die Hinrunde...

Es ist die zweithöchste Spielklasse Thüringens und für die Greußener eine Premiere, denn noch nie hatte eine Mannschaft aus der Salamistadt höher gespielt. Gerade deshalb war eine Standortbestimmung schwierig. Gegen die meistens Teams hatte man noch nie gespielt. Das Primärziel war aber eindeutig der Klassenerhalt. Unterstützung bei dem Vorhaben erhielten die Jungs um Kapitän Benjamin Spitzer von Martin Kallenberg. Er wechselte zu Beginn der Spielzeit zurück zu seinem Jugendverein, in dem er das Tischtennisspielen erlernte. Er schlug unter anderem auch in der Thüringenliga für Nordhausen auf und bringt somit reichlich Erfahrung und spielerische Klasse mit.

Am ersten Spieltag war gleich der Staffelfavorit aus Gotha zu Gast. Das Spiel wurde zwar mit 7:9 sehr unglücklich verloren aber die Mannschaft merkte, dass man auch gegen die sogenannten Spitzenteams mithalten konnte. Prompt wurde schon am zweiten Spieltag der erste Sieg eingefahren. Es folgte dann gegen den mehrmaligen Staffelsieger aus Leimbach, die auch den besten Einzelspieler der Liga stellen, eine weitere Niederlage aber dann startete der MTV eine Serie. In den sechs darauf folgenden Spielen blieben die Greußener ungeschlagen. Dadurch belegt das Überraschungsteam der Hinrunde einen starken vierten Platz. Das Erfolgsgeheimnis liegt dabei in der geschlossenen Mannschaftsleistung.

Bis auf Jörg Löser der mit 14:4 Spielen eine überragende Hinrunde spielte, ist der Rest sehr ausgeglichen. Hannes Büchner (6:6) und Martin Kallenberg (9:7) waren im oberen Paarkreuz immer eine Bank. Auch Mario Schütze (9:7) im mittleren Paarkreuz schaffte ein positives Spielverhältnis. Mit zwei Siegen im letzten Spiel konnte René Konschak (8:8) seine Bilanz noch ausgeglichen gestalten. Einzig Benjamin Spitzer (5:9) hat ein Minus vor der Kennzahl und Luft nach oben. Er war allerdings lange Zeit gesundheitlich angeschlagen, ist jetzt endlich wieder fit und hat sich für die Rückrunde einiges vorgenommen. Auch die starken Ersatzleute Dirk Etzel (3:3) und Torsten Wacker (1:2) fügten sich nahtlos ein.

Wenn es etwas überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann sind es die Doppel. Zwar stellt der MTV Greußen mit Löser/Spitzer (9:2) zusammen mit Funk/Funk aus Themar das Spitzendoppel der Hinrunde. Dahinter fehlte aber die Konstanz. Man musste allerdings häufig improvisieren bzw. wurde auch teils ausprobiert. Am Ende kristallisierte sich aber kein zweites Top-Doppel heraus, so das bei den anderen Paarungen die Bilanz allen falls ausgeglichen ist.

Daran muss bis zum Rückrundenstart noch gearbeitet werden. Sonst fällt das Fazit durchweg positiv aus. Der Klassenerhalt ist fast schon perfekt aber ein paar Punkte sollte man noch einfahren um wirklich sicher zu sein. Das heißt dann aber auch im Training und besonders in den Spielen weiter Gas zu geben und sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen.

René Konschak
Autor: khh

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