Kommunalpolitiker äußern sich
Beinbruch mit Pflaster heilen? Streetworker ist keine Lösung!
Freitag, 22. Dezember 2017, 00:30 Uhr
Ein Streetworker soll nun ausschreitende Gewalt, Übergriffe, sexuelle Belästigungen und Diebstähle etc. in den Griff kriegen!? Hier eine Stellungnahme von Sondershausens Bürgermeisterkandidats Stefan Schard (CDU)...
Das alles hört sich so an, als soll nun mit einem Pflaster ein komplizierter Beinbruch geheilt werden. Ich bleibe dabei; Die Situation ist nur in den Griff zu kriegen, wenn an den Ursachen Hand angelegt wird. Mit der Beruhigungspille Streetworker Erfolge zu erzielen ist utopisch.
Das vordringliche Problem ist, dass Sondershausen die Mehrheit der Flüchtlinge zugewiesen bekommen hat, worunter sich auch zu viele alleinstehende Männer befinden. Eine Reduzierung ist deshalb dringend geboten, um die Situation zu entschärfen. Auch in anderen Wohnbezirken bzw. in Schernberg und nicht nur im Wippertor gibt es massive Probleme.
Anscheinend werden die Probleme der dortigen Nachbarn und Bewohner ignoriert. Der Innenminister hätte besser daran getan, wenn er endlich tatsächlich mehr Polizei im sich mittlerweile entwickelten Brennpunkt Sondershausen zur Verstärkung einsetzen würde. Es ist nicht lange her, da wurde selbst die Polizei von 12 Männern angegriffen, womit sich die Frage stellt, was ein Streetworker dagegen ausrichten soll.
Um Verständnis bitten? Auf all die Probleme wurde der Vorgänger des Innenministers bei seinem Besuch auf Einladung der Stadt im Sommer bereits eindrücklich hingewiesen. Jetzt mit solchen untauglichen Mitteln agieren zu wollen, ist gelinde gesagt enttäuschend. Die Situation ist erst wieder halbwegs akzeptabel, wenn man nachts ohne Angst wieder durch Sondershausen gehen kann und Eltern ihre Töchter nicht mehr von jeder Veranstaltung abholen müssen.
Natürlich wäre mehr Personal bei der Stadt im Sicherheitsbereich hilfreich. Traurig ist, dass die Stadt das Problem mit den Zuweisungen quasi vor die Tür gesetzt bekommen hat und nun ausschließlich von ihr gefordert wird, die unverschuldeten Probleme zu lösen. Dennoch sind die Versuche, mehr Personal einzusetzen, auch gerade von der Partei im Stadtrat abgelehnt worden, die nun nach mehr schreit.
Stefan Schard
Autor: khhDas alles hört sich so an, als soll nun mit einem Pflaster ein komplizierter Beinbruch geheilt werden. Ich bleibe dabei; Die Situation ist nur in den Griff zu kriegen, wenn an den Ursachen Hand angelegt wird. Mit der Beruhigungspille Streetworker Erfolge zu erzielen ist utopisch.
Das vordringliche Problem ist, dass Sondershausen die Mehrheit der Flüchtlinge zugewiesen bekommen hat, worunter sich auch zu viele alleinstehende Männer befinden. Eine Reduzierung ist deshalb dringend geboten, um die Situation zu entschärfen. Auch in anderen Wohnbezirken bzw. in Schernberg und nicht nur im Wippertor gibt es massive Probleme.
Anscheinend werden die Probleme der dortigen Nachbarn und Bewohner ignoriert. Der Innenminister hätte besser daran getan, wenn er endlich tatsächlich mehr Polizei im sich mittlerweile entwickelten Brennpunkt Sondershausen zur Verstärkung einsetzen würde. Es ist nicht lange her, da wurde selbst die Polizei von 12 Männern angegriffen, womit sich die Frage stellt, was ein Streetworker dagegen ausrichten soll.
Um Verständnis bitten? Auf all die Probleme wurde der Vorgänger des Innenministers bei seinem Besuch auf Einladung der Stadt im Sommer bereits eindrücklich hingewiesen. Jetzt mit solchen untauglichen Mitteln agieren zu wollen, ist gelinde gesagt enttäuschend. Die Situation ist erst wieder halbwegs akzeptabel, wenn man nachts ohne Angst wieder durch Sondershausen gehen kann und Eltern ihre Töchter nicht mehr von jeder Veranstaltung abholen müssen.
Natürlich wäre mehr Personal bei der Stadt im Sicherheitsbereich hilfreich. Traurig ist, dass die Stadt das Problem mit den Zuweisungen quasi vor die Tür gesetzt bekommen hat und nun ausschließlich von ihr gefordert wird, die unverschuldeten Probleme zu lösen. Dennoch sind die Versuche, mehr Personal einzusetzen, auch gerade von der Partei im Stadtrat abgelehnt worden, die nun nach mehr schreit.
Stefan Schard
