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Sondierungsgespräche im Wahlkampfmodus?
Mittwoch, 03. Januar 2018, 17:43 Uhr
Diese Frage stellt ein Leser im Forum und kommentiert die kommenden Sondierungsgespräche vorab...
Verfolgt man das zum Teil unwürdige Vorfeldgeplänkel der Sondierer von CDU/CSU und SPD die sich am Sonntag treffen werden, kann man den Eindruck nicht verwischen, dass selbige noch immer im Wahlkampfmodus ihre Wahlprogramme schwenken, die von den Wählern abgestraft wurden. Ist das schon vergessen?
Bleibt es bei der verblüffenden Feststellung von Frau Merkel, dass sie nicht wüsste, was sie an der Politik ändern soll? Über den künftigen "Koalitionspartner" herfallen, Konfrontation schüren und Forderungskataloge präsentieren ist nicht gerade ein Zeichen von Größe und dem Willen, in ernsthaften Gesprächen, den Willen der Wähler im Blick, endlich die drängenden Probleme auf die Tagesordnung zu setzen. Sich den Herausforderungen zu stellen sieht anders aus. Mit Röntgen von Handgelenken junger unbegleiteter Flüchtlinge werden doch nicht etwa die vielen Fragen die die Menschen zu dem Thema Flüchtlinge bewegen beantwortet.
Hier sind längst Antworten fällig, die in Angst um Wählerstimmen einfach nicht auf der Tagesordnung standen.Steuergerechtigkeit, Kinder- und Altersarmut, Beseitigung der prekären Beschäftigung, Lohn- und Rentenangleichung Ost zu West, Wohnungsnot usw., usf. Hier wünschte ich ein gleiches Tempo wie bei der Diätenerhöhung im Bundestag und bei der Verlängerung der Kampfeinsätze der Bundeswehr.Wählerwillen? Fehlanzeige!
Wo bleibt der längst überfällige frische Wind Politik zu machen und Fehlentwicklungen zu ändern? Wo ist der Mut mit neuen politischen Lösungen den Willen der Wähler und nicht die Interessen der großen Konzerne und der Finanzmärkte als die heilige Kuh anzubeten? Die Wähler haben sich bei den letzten Wahlen Luft gemacht, die abgestraften Regierungsparteien haben es wohl nicht vernommen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Verfolgt man das zum Teil unwürdige Vorfeldgeplänkel der Sondierer von CDU/CSU und SPD die sich am Sonntag treffen werden, kann man den Eindruck nicht verwischen, dass selbige noch immer im Wahlkampfmodus ihre Wahlprogramme schwenken, die von den Wählern abgestraft wurden. Ist das schon vergessen?
Bleibt es bei der verblüffenden Feststellung von Frau Merkel, dass sie nicht wüsste, was sie an der Politik ändern soll? Über den künftigen "Koalitionspartner" herfallen, Konfrontation schüren und Forderungskataloge präsentieren ist nicht gerade ein Zeichen von Größe und dem Willen, in ernsthaften Gesprächen, den Willen der Wähler im Blick, endlich die drängenden Probleme auf die Tagesordnung zu setzen. Sich den Herausforderungen zu stellen sieht anders aus. Mit Röntgen von Handgelenken junger unbegleiteter Flüchtlinge werden doch nicht etwa die vielen Fragen die die Menschen zu dem Thema Flüchtlinge bewegen beantwortet.
Hier sind längst Antworten fällig, die in Angst um Wählerstimmen einfach nicht auf der Tagesordnung standen.Steuergerechtigkeit, Kinder- und Altersarmut, Beseitigung der prekären Beschäftigung, Lohn- und Rentenangleichung Ost zu West, Wohnungsnot usw., usf. Hier wünschte ich ein gleiches Tempo wie bei der Diätenerhöhung im Bundestag und bei der Verlängerung der Kampfeinsätze der Bundeswehr.Wählerwillen? Fehlanzeige!
Wo bleibt der längst überfällige frische Wind Politik zu machen und Fehlentwicklungen zu ändern? Wo ist der Mut mit neuen politischen Lösungen den Willen der Wähler und nicht die Interessen der großen Konzerne und der Finanzmärkte als die heilige Kuh anzubeten? Die Wähler haben sich bei den letzten Wahlen Luft gemacht, die abgestraften Regierungsparteien haben es wohl nicht vernommen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
