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Biosphärenreservat Südharz/Kyffhäuser

Naturschutz und Wirtschaft als Chance für die Region

Mittwoch, 24. Januar 2018, 23:16 Uhr
Umweltministerin Siegesmund bei Bürgermeister-Gespräch über Biosphärenreservat in Bad Frankenhausen, Dazu diese Meldung aus dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz...

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat gestern in Bad Frankenhausen mit Bürgermeistern/-innen des Kyffhäuserkreises ein Gespräch über ein Biosphärenreservat in der Region geführt. „Es geht um die Chancen für diese Region durch die gelungene Kombination von Naturschutz, nachhaltigem Wirtschaften und Tourismus. Die Gipskarstlandschaft mit ihrer immensen Artenvielfalt ist europaweit einmalig – und hätte eine besondere Auszeichnung verdient.“

In den kommenden Wochen sind weitere Fachgespräche, u.a. zur Arbeit von Land- und Forstwirten in einem Biosphärenreservat geplant. Am 30. Januar wird sich die Ministerin in Nordhausen mit Bürgermeistern treffen und in Ellrich auf Einladung zu einem Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern die Pläne vorstellen.

Hintergrund

Das Thüringer Umweltministerium hatte im November 2017 einen breit angelegten Dialog in und mit der Region angeschoben. Innerhalb eines Jahres wollen Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Naturschutz und Politik neue Ideen für ein Biosphärenreservat zwischen Kyffhäuser und den südlichen Harzgipfeln sammeln.

Das Gebiet für ein mögliches Biosphärenreservat umfasst die beiden Naturparke Südharz und Kyffhäuser. In Biosphärenreservaten geht es um das Gleichgewicht zwischen biologischer Vielfalt, wirtschaftlicher Entwicklung und kulturellen Werten.

Mehr Infos: moderation-biosphärenreservat.de
Autor: khh

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