NABU Thüringen gibt Tipps zum Bauen eines Starenkastens
Ich bin ein Star – bau mir ein Haus!
Freitag, 09. Februar 2018, 09:51 Uhr
Schon in wenigen Wochen kommt der Vogel des Jahres 2018, der Star, aus seinem Winterquartier zurück und sucht nach einer Bleibe. Dann ist der Star auf unsere Hilfe angewiesen...
Ein Star als Zaungast (Foto: Leo/fokus-natur.de)
Der Vogel mit dem mannigfaltigen Gesang hat es in unseren ausgeräumten Landschaften nicht leicht. Durch den hohen Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, großflächige Monokulturen mit Raps, Winterweizen und Mais und die weitere Intensivierung der Landwirtschaft fehlt es ihm an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung, sagt Klaus Lieder, der Sprecher des Landesfachausschusses für Ornithologie im NABU Thüringen. Weitere Faktoren für den Rückgang der Stare sind die Vernichtung von Bruthöhlen in Gebäuden durch Bausanierungen und immer weniger Starenkästen in Gärten.
Laut des NABU Thüringen dürfte es vor allem für Garten- und Hausbesitzer kein Problem sein, ein freies Plätzchen für einen Starennistkasten zu finden. Schnell sind die passenden Materialien und Werkzeuge gefunden und mit etwas handwerklichem Geschick ist die Unterkunft für den Star im Nu gezimmert und bezugsfertig. Klaus Lieder, der Vogelexperte des NABU Thüringen, hat auch einige Tipps, was man beim Bau eines Starenkastens beachten sollte:
Meist wollen Stare hoch hinaus, deshalb ist es gut, den Kasten auf einer Höhe von mindestens 4 Metern anzubringen. Der Hausgiebel oder ein alter Baum eignen sich dafür sehr gut. Das Einflugloch darf nicht zu klein sein und sollte einen Durchmesser von 45 Millimeter haben. Gut ist es außerdem, den Starenkasten nach Osten oder Südosten entgegen der Hauptwetterrichtung auszurichten. Mit dieser Maßnahme vermindert man das Risiko des Eindringens von Niederschlägen, der Star behält dadurch trockene Füße. Außerdem schützt es ihn vor zu viel Sonne. Zudem muss der Kasten aus unbehandeltem und sägerauem Holz bestehen.
Wer einen Nistkästen für den Star oder auch für andere Vogelarten selbst bauen möchte, der findet dazu ausführliche Informationen in der Broschüre Wohnen nach Maß, die beim NABU Thüringen gegen eine Gebühr von 3,50 Euro inklusive Porto, am besten in Briefmarken, bestellt werden kann.
Autor: red
Ein Star als Zaungast (Foto: Leo/fokus-natur.de)
Der Vogel mit dem mannigfaltigen Gesang hat es in unseren ausgeräumten Landschaften nicht leicht. Durch den hohen Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, großflächige Monokulturen mit Raps, Winterweizen und Mais und die weitere Intensivierung der Landwirtschaft fehlt es ihm an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung, sagt Klaus Lieder, der Sprecher des Landesfachausschusses für Ornithologie im NABU Thüringen. Weitere Faktoren für den Rückgang der Stare sind die Vernichtung von Bruthöhlen in Gebäuden durch Bausanierungen und immer weniger Starenkästen in Gärten.
Laut des NABU Thüringen dürfte es vor allem für Garten- und Hausbesitzer kein Problem sein, ein freies Plätzchen für einen Starennistkasten zu finden. Schnell sind die passenden Materialien und Werkzeuge gefunden und mit etwas handwerklichem Geschick ist die Unterkunft für den Star im Nu gezimmert und bezugsfertig. Klaus Lieder, der Vogelexperte des NABU Thüringen, hat auch einige Tipps, was man beim Bau eines Starenkastens beachten sollte:
Meist wollen Stare hoch hinaus, deshalb ist es gut, den Kasten auf einer Höhe von mindestens 4 Metern anzubringen. Der Hausgiebel oder ein alter Baum eignen sich dafür sehr gut. Das Einflugloch darf nicht zu klein sein und sollte einen Durchmesser von 45 Millimeter haben. Gut ist es außerdem, den Starenkasten nach Osten oder Südosten entgegen der Hauptwetterrichtung auszurichten. Mit dieser Maßnahme vermindert man das Risiko des Eindringens von Niederschlägen, der Star behält dadurch trockene Füße. Außerdem schützt es ihn vor zu viel Sonne. Zudem muss der Kasten aus unbehandeltem und sägerauem Holz bestehen.
Wer einen Nistkästen für den Star oder auch für andere Vogelarten selbst bauen möchte, der findet dazu ausführliche Informationen in der Broschüre Wohnen nach Maß, die beim NABU Thüringen gegen eine Gebühr von 3,50 Euro inklusive Porto, am besten in Briefmarken, bestellt werden kann.
