kn-Forum
Hat der Westen erwartet, dass Putin Balalaika spielt?
Samstag, 03. März 2018, 14:11 Uhr
Mit der Russland - Politik setzt sich dieser Leserbrief von Rolf-Dieter Reiber auseinander...
In seiner ersten Amtsperiode hat Putin dem Westen die Hand für ein gemeinsames Sicherheitskonzept ausgestreckt und dem Westen umfassende Zusammenarbeit angeboten. Was daraus wurde ist bekannt. Ein Bedrohungsszenario was uns an den Rand eines Krieges führt wird permanent angeheizt.
Die Sicht- und Denkweise der USA mit Überreaktionen gegen Putin dominiert die Politik des Westens. Russische Interessen werden ignoriert, oder verteufelt. Die Nato steht mit Kriegstechnik, Panzern und Raketenabwehr vor der russischen Grenze und die Münchener Sicherheitskonferenz hat die Tür dazu weiter aufgestoßen.Nun hat Putin mit seiner Rede kurz vor den Präsidentenwahlen reagiert und das Sicherheitskonzept Russlands als Antwort vorgestellt. Schnell hat Kanzlerin Merkel Trump angerufen und erklärt dass das unangemessen provoziert.
Ja haben denn die Kanzlerin und der amerikanische Präsident geglaubt, dass Putin als Antwort auf Politik des Westens Balalaika spielt und russische Volkslieder singt? Ich verurteile diese Rüstungsspirale, die die Welt noch unsicherer macht. Russland sichert eigene Interessen und will die Interessen anderer achten. Das wäre doch ein Credo für internationale Politik und ein Faden für Verhandlungen.
Der ausgehandelte Koalitionsvertrag ist davon weit entfernt und folgt brav amerikanischen Interessen. Dieses Gut und Böse, wobei wir immer zu den Guten zahlen, ist längst Abfall für den Müll der Geschichte. Verhandeln und eine andere Politik gehört auf die Tagesordnung. Dieser irren und gefährlichen "Lust" am kalten Krieg gehört ein kräftiger Dämpfer, bevor er heiß wird.Ich hoffe dieser Dämpfer ist angekommen und öffnet endlich die Türen für längst überfällige Verhandlungen, ohne lächerliche Anrufe bei Trump.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
In seiner ersten Amtsperiode hat Putin dem Westen die Hand für ein gemeinsames Sicherheitskonzept ausgestreckt und dem Westen umfassende Zusammenarbeit angeboten. Was daraus wurde ist bekannt. Ein Bedrohungsszenario was uns an den Rand eines Krieges führt wird permanent angeheizt.
Die Sicht- und Denkweise der USA mit Überreaktionen gegen Putin dominiert die Politik des Westens. Russische Interessen werden ignoriert, oder verteufelt. Die Nato steht mit Kriegstechnik, Panzern und Raketenabwehr vor der russischen Grenze und die Münchener Sicherheitskonferenz hat die Tür dazu weiter aufgestoßen.Nun hat Putin mit seiner Rede kurz vor den Präsidentenwahlen reagiert und das Sicherheitskonzept Russlands als Antwort vorgestellt. Schnell hat Kanzlerin Merkel Trump angerufen und erklärt dass das unangemessen provoziert.
Ja haben denn die Kanzlerin und der amerikanische Präsident geglaubt, dass Putin als Antwort auf Politik des Westens Balalaika spielt und russische Volkslieder singt? Ich verurteile diese Rüstungsspirale, die die Welt noch unsicherer macht. Russland sichert eigene Interessen und will die Interessen anderer achten. Das wäre doch ein Credo für internationale Politik und ein Faden für Verhandlungen.
Der ausgehandelte Koalitionsvertrag ist davon weit entfernt und folgt brav amerikanischen Interessen. Dieses Gut und Böse, wobei wir immer zu den Guten zahlen, ist längst Abfall für den Müll der Geschichte. Verhandeln und eine andere Politik gehört auf die Tagesordnung. Dieser irren und gefährlichen "Lust" am kalten Krieg gehört ein kräftiger Dämpfer, bevor er heiß wird.Ich hoffe dieser Dämpfer ist angekommen und öffnet endlich die Türen für längst überfällige Verhandlungen, ohne lächerliche Anrufe bei Trump.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
