Live Übertragung war ein Erfolg!
Freitag, 23. März 2018, 12:23 Uhr
Sollte das einmalig sein? Gemeint ist die Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten vor dem Stadtrat von Sondershausen...
Oft genug wird ja von Politikern beklagt, die Bürger zeigen zu wenig Interesse an der Politik. Es kämen viele zu wenige Bürger in die Sitzungen von Stadtrat und Kreistag. Haben sich einige Politiker nicht schon mal gefragt, soll ich als Bürger von Wiehe zur Kreistagssitzung nach Sondershausen kommen und vor allem wie, vielleicht gar mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Auch im kleineren Maßstab ist es nicht anders, oder wie soll ein Bürger aus Kleinberndten zur Stadtratssitzung nach Sondershausen kommen? Erst gestern wurde wieder mehr Bürgerbeteiligung gefordert!
Es war erst jüngst, als von einem Fernsehteam des MDR bei einer Sitzung des Stadtrats SDH / oder Kreistag, hier die Erinnerung eine Lücke) nur der Redakteur bleiben durfte und Kameramann und Toningenieur des Raumes verwiesen wurde.
Ist gestern irgendeinem Bürgermeisterkandidaten eine Zacke aus der noch nicht vorhandenen Krone gefallen? Ich haben nichts bemerkt. Und das Medieninteresse war groß. Allein über kn sahen mehrere Tausend Bürger die Live - Übertragung. Das wird sicher nicht bei jeder Sitzung sein, aber die Bürger haben wenigstens die Chance, besonders die Bürger zum Beispiel in den Ortsteile von Sondershausen. Aber vielleicht regt die Übertragung auch mal an, direkt dabei zu sein und mal Fragen zu stellen.
Und es muss ja bei Stadtratssitzung und Kreistagssitzung nicht unbedingt eine Live-Übertragung sein. Ein zeitversetztes Senden am nächsten Tag reicht, was den Vorteil hätte, die Datenmenge durch Komrimierung zu verkleinern, damit zum Beispiel besonders nur Smartphonebesitzer nicht zu viel Datenvolumen verbrauchen, denn das kann durchaus teuer werden, je nach Vertrag.
War das gestern der Startschuss in eine neue Zeit der Digitalisierung, die ja gestern von einem der Kandidaten gefordert wurde? Man darf gespannt sein.
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn
Update
Hallo Herr Esser,
mich müssen Sie nicht agitieren, ich habe keine Stimme in Stadtrat oder Kreistag. Ich kann nur den Finger in die Wunde legen, oder sagt man doch nicht lieber auf die Wunde, und hier daran erinnert, dass da eventuell etwas fehlt.
Autor: khhOft genug wird ja von Politikern beklagt, die Bürger zeigen zu wenig Interesse an der Politik. Es kämen viele zu wenige Bürger in die Sitzungen von Stadtrat und Kreistag. Haben sich einige Politiker nicht schon mal gefragt, soll ich als Bürger von Wiehe zur Kreistagssitzung nach Sondershausen kommen und vor allem wie, vielleicht gar mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Auch im kleineren Maßstab ist es nicht anders, oder wie soll ein Bürger aus Kleinberndten zur Stadtratssitzung nach Sondershausen kommen? Erst gestern wurde wieder mehr Bürgerbeteiligung gefordert!
Es war erst jüngst, als von einem Fernsehteam des MDR bei einer Sitzung des Stadtrats SDH / oder Kreistag, hier die Erinnerung eine Lücke) nur der Redakteur bleiben durfte und Kameramann und Toningenieur des Raumes verwiesen wurde.
Ist gestern irgendeinem Bürgermeisterkandidaten eine Zacke aus der noch nicht vorhandenen Krone gefallen? Ich haben nichts bemerkt. Und das Medieninteresse war groß. Allein über kn sahen mehrere Tausend Bürger die Live - Übertragung. Das wird sicher nicht bei jeder Sitzung sein, aber die Bürger haben wenigstens die Chance, besonders die Bürger zum Beispiel in den Ortsteile von Sondershausen. Aber vielleicht regt die Übertragung auch mal an, direkt dabei zu sein und mal Fragen zu stellen.
Und es muss ja bei Stadtratssitzung und Kreistagssitzung nicht unbedingt eine Live-Übertragung sein. Ein zeitversetztes Senden am nächsten Tag reicht, was den Vorteil hätte, die Datenmenge durch Komrimierung zu verkleinern, damit zum Beispiel besonders nur Smartphonebesitzer nicht zu viel Datenvolumen verbrauchen, denn das kann durchaus teuer werden, je nach Vertrag.
War das gestern der Startschuss in eine neue Zeit der Digitalisierung, die ja gestern von einem der Kandidaten gefordert wurde? Man darf gespannt sein.
Karl-Heinz Herrmann
Redaktion kn
Update
Hallo Herr Esser,
mich müssen Sie nicht agitieren, ich habe keine Stimme in Stadtrat oder Kreistag. Ich kann nur den Finger in die Wunde legen, oder sagt man doch nicht lieber auf die Wunde, und hier daran erinnert, dass da eventuell etwas fehlt.
