Instrument, dass im Himmel spielt
Die Harfe war nicht mit dabei
Montag, 26. März 2018, 00:01 Uhr
Gast des Kulturcafés von Sondershausen gestern die Leiterin des 27. Meisterkurses von Sondershausen, Prof. Han-An Liu. Unter den Besuchern geraten wurde vorher, bringt sie ein Harfe mit?...
Das war allerdings nicht der Fall und das aus zwei sehr wichtigen Gründen, Selbst in der "einfache" Version kostet so ein Instrument gut 23.000 Euro und ist doch recht unhandlich zum Tragen. Außerdem, wer vielleicht dachte, gestern nachdem Kulturcafé wäre Schluss mit Üben, der täuscht sich. Danach ging es für die jungen Leute mit dem Üben weiter, denn für drei bis vier von ihnen, es steht noch noch nicht fest. wer am Mittwoch beim großen Konzert mit dem Loh-Orchester mitspielen kann.
Das Kulturcafé in der Landesmusikakademie Sondershausen war wieder gut besucht und Akademiedirektor Prof. Dr. Eckart Lange konnte sich freuen, denn die Besucher machten mit ihren Fragen gut mit und es wurde eine sehr kurzweilige Veranstaltung.
Prof. Han-An Liu, sie kommt von der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Han-An Liu wurde in Taipeh (Republik China) geboren und kam elfjährig zur künstlerischen Ausbildung nach Europa, genauer gesagt zu erst nach Salzberg, dann Lausanne, Paris und Nizza, ehe sie dann beruflich in Köln landete.
In Salzburg studierte sie sogar zwei Instrumente. Sie begann mit Klavier und später, angeregt durch ein Brahms Requiem auch Harfe. Harfe ist eines der Instrumente, dass im Himmel spielt und ist ein Auftrag für mich, so Liu.
Warum bekam gestern der Gast schon zu Beginn einen Blumenstrauß? Prof. Han-An Liu hatte gestern Geburtstag.
Im Gespräch mit Akademiedirektor Prof. Dr. Eckart Lange im Café im Gästehaus ging es auch über ihr Steckenpferd, die Phänomenologie der Musik, der philosophische Lehre von der Entstehung und Form der Erscheinungen im Bewusstsein.
Bei den Besuchern ging es mehr um die "technischen" Fragen, wie viele Saiten hat so eine Harfe? Na wissen Sie es? Meist 47 Saiten, die auch einzeln gestimmt werden müssen. Selbst das kann schon mit dem Smartphone gemacht werden. so Liu, aber meine Schülerinnen und Schüler müssen es auch ohne können,
Anlässig des Geburtstags übergab Jürgen Kieper ein Hochglanzfoto mit Bildern, die er beim vormittäglichen Konzert im Marstall geschossen hatte. Aufmerksame Leser kennen Jürgen Kieper, wenn er manchmal von Konzerten für kn berichtete.
Interessant auch eine Frage aus dem Publikum, wegen der körperlichen Voraussetzungen zum Harfespiel und der Übungen. Man sollte sein Instrument fast umarmen können. Mal nicht drei Tage üben zu können, sei sehr schlecht und drei Wochen Pause eine Katastrophe. Also nicht mit langem Urlaub. Und wenn man aus der Übung raus war, kann man sich sogar Blutblasen an die Finger holen! Das Erstaunen darüber war groß.
Und wo man bei der Harfe gar nicht so hinschaut. Auch Fußfertigkeit ist gefragt, des das Instrument hat Pedal (für verschiedene Stimmhöhen), vier rechte und drei linke Pedale.
Wie kam es eigentlich, dass sich der 27. Meisterkurs mit der Harfe befasste? Generalmusikdirektor Michael Helmrath vom Loh-Orchester hatte den Direktor auf die Idee gebracht. Und für ein Instrument gab es auch noch keinen Meisterkurs, dass Klavier. Aber das soll sich ändern wenn die Liszt-Biennale kommt, so Prof. Dr. Eckart Lange.
Schnell war eine Stunde vorbei und Prof. Han-An Liu zog mit ihren Schützlingen zum Üben ab. Bevor es zu einem Konzerttipp kommt, der angebotene Kuchen war wieder lecker. Man darf sich schon auf die nächste Veranstaltung freuen.
Ob man eine/einen der Künstlerinnen oder Künstler (sie waren gestern dabei) hören wird, steht noch nicht fest. Am 28. März sind die besten Teilnehmer im Abschlusskonzert im Rahmen des 3. Loh-Konzertes im Achteckhaus von Sondershausen zu erleben. Beginn 19:30 Uhr.
Bericht vom ersten Konzert:
Harfenklänge im Marstall
Autor: khhDas war allerdings nicht der Fall und das aus zwei sehr wichtigen Gründen, Selbst in der "einfache" Version kostet so ein Instrument gut 23.000 Euro und ist doch recht unhandlich zum Tragen. Außerdem, wer vielleicht dachte, gestern nachdem Kulturcafé wäre Schluss mit Üben, der täuscht sich. Danach ging es für die jungen Leute mit dem Üben weiter, denn für drei bis vier von ihnen, es steht noch noch nicht fest. wer am Mittwoch beim großen Konzert mit dem Loh-Orchester mitspielen kann.
Das Kulturcafé in der Landesmusikakademie Sondershausen war wieder gut besucht und Akademiedirektor Prof. Dr. Eckart Lange konnte sich freuen, denn die Besucher machten mit ihren Fragen gut mit und es wurde eine sehr kurzweilige Veranstaltung.
Prof. Han-An Liu, sie kommt von der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Han-An Liu wurde in Taipeh (Republik China) geboren und kam elfjährig zur künstlerischen Ausbildung nach Europa, genauer gesagt zu erst nach Salzberg, dann Lausanne, Paris und Nizza, ehe sie dann beruflich in Köln landete.
In Salzburg studierte sie sogar zwei Instrumente. Sie begann mit Klavier und später, angeregt durch ein Brahms Requiem auch Harfe. Harfe ist eines der Instrumente, dass im Himmel spielt und ist ein Auftrag für mich, so Liu.
Warum bekam gestern der Gast schon zu Beginn einen Blumenstrauß? Prof. Han-An Liu hatte gestern Geburtstag.
Im Gespräch mit Akademiedirektor Prof. Dr. Eckart Lange im Café im Gästehaus ging es auch über ihr Steckenpferd, die Phänomenologie der Musik, der philosophische Lehre von der Entstehung und Form der Erscheinungen im Bewusstsein.
Bei den Besuchern ging es mehr um die "technischen" Fragen, wie viele Saiten hat so eine Harfe? Na wissen Sie es? Meist 47 Saiten, die auch einzeln gestimmt werden müssen. Selbst das kann schon mit dem Smartphone gemacht werden. so Liu, aber meine Schülerinnen und Schüler müssen es auch ohne können,
Anlässig des Geburtstags übergab Jürgen Kieper ein Hochglanzfoto mit Bildern, die er beim vormittäglichen Konzert im Marstall geschossen hatte. Aufmerksame Leser kennen Jürgen Kieper, wenn er manchmal von Konzerten für kn berichtete.
Interessant auch eine Frage aus dem Publikum, wegen der körperlichen Voraussetzungen zum Harfespiel und der Übungen. Man sollte sein Instrument fast umarmen können. Mal nicht drei Tage üben zu können, sei sehr schlecht und drei Wochen Pause eine Katastrophe. Also nicht mit langem Urlaub. Und wenn man aus der Übung raus war, kann man sich sogar Blutblasen an die Finger holen! Das Erstaunen darüber war groß.
Und wo man bei der Harfe gar nicht so hinschaut. Auch Fußfertigkeit ist gefragt, des das Instrument hat Pedal (für verschiedene Stimmhöhen), vier rechte und drei linke Pedale.
Wie kam es eigentlich, dass sich der 27. Meisterkurs mit der Harfe befasste? Generalmusikdirektor Michael Helmrath vom Loh-Orchester hatte den Direktor auf die Idee gebracht. Und für ein Instrument gab es auch noch keinen Meisterkurs, dass Klavier. Aber das soll sich ändern wenn die Liszt-Biennale kommt, so Prof. Dr. Eckart Lange.
Schnell war eine Stunde vorbei und Prof. Han-An Liu zog mit ihren Schützlingen zum Üben ab. Bevor es zu einem Konzerttipp kommt, der angebotene Kuchen war wieder lecker. Man darf sich schon auf die nächste Veranstaltung freuen.
Ob man eine/einen der Künstlerinnen oder Künstler (sie waren gestern dabei) hören wird, steht noch nicht fest. Am 28. März sind die besten Teilnehmer im Abschlusskonzert im Rahmen des 3. Loh-Konzertes im Achteckhaus von Sondershausen zu erleben. Beginn 19:30 Uhr.
Bericht vom ersten Konzert:
Harfenklänge im Marstall






