kn-Forum
Die Politik im Kyffhäuserkreis im Niedergang?
Mittwoch, 02. Mai 2018, 02:49 Uhr
Es ist schon erstaunlich, was sich da im Kyffhäuserkreis abspielt. Es scheint nur noch wenige konstante Größen in der Politik zu geben, so ein Leser...
Wie man darauf kommen kann? Deutlich zeigte sich das an diese 1. Mai. Eine wirkliche politische Aktion gab es nicht. Die Stellungnahmen der Politik hielt sich in Grenzen. Außer einem Statement des DGB war Ruhe. Und tatsächlich, wie kn berichtete, kein Politiker, der sich im Kreis äußerte.
Und wie sah es in den letzten Wochen aus? Die wenigen großen Konstanten, die sich festigten und mal äußerten, waren Landrätin Antje Hochwind und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc, beide SPD. Letzterer äußerte sich auch als Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag,
Der Vorsitzende der SPD Kyffhäuserkreis war im Kommunalwahlkampf völlig abgetaucht. Auch scheint er keine Arbeit und keine Wohnung in der Nähe des Kyffhäuserkreises zu haben. Wie nah ist er überhaupt noch an der Basis?
Aber: Wir wollen bei den Kommunalwahlen am 15. April das Landratsamt des Kyffhäuserkreises und die Rathäuser in Bad Frankenhausen, in Ebeleben und in Greußen halten und das Bürgermeisteramt der Stadt Sondershausen erstmals für die SPD holen, so Lemme auf der Homepage der SPD. Das nur per Webseite.
Die gleiche Frage muss man eigentlich auch der Ortsvorsitzenden der SPD stellen, die (wenn man den Kommentatoren glauben darf) in Potsdam bei der Bundeswehr ist und sicher nur am Wochenende zu Hause ist, wie dicht ist sie an der Partei dran. Nichtmal zur großen Diskussion konnte sie anwesend sein. Ist die SPD ohne örtliche Führung?
Und erst recht die CDU, die hat im Kreis gar ihr "Oberhaupt", den Kreisvorsitzenden Jens Krautwurst verloren, durch Austritt. Man darf gespannt sein, wie die Orts-CDU ihr Scheitern in Sondershausen erklärt.
Noch desolater Die Linke. Weder in den Städten, noch bei der Landratswahl einen Kandidaten gestellt. Zu was ist man im Kreis überhaupt noch da?
Nicht viel besser sieht es bei den Grünen aus. Dort hatte wenigsten Babett Pfefferlein den Mut in Sondershausen bei der Bürgermeisterwahl anzutreten, auch wenn es mit den Prozenten nicht so klappte. Und wo war man in den anderen Städten und im Kreis.
Und die Partei, die sogar mal im Bundestag saß, die FDP, ist im Kreismaßstab fast völlig in der Versenkung verschwunden. Da hört man kaum noch ein Muh und noch Mäh.
Auch NPD und der Afd waren im Kyffhäuserkreis bisher keine wirklich Alternative.
Und da wundert sich man noch, dass ein Parteiloser die Bürgermeisterwahl in Sondershausen gewinnt! Alles hier auf die Probleme mit unseren "Neubürgern" zu schieben wäre wohl auch zu einfach. Einfach mehr auf den Mund der Bürger zu schauen und deren Sorgen und Ängste wirklich zu akzeptieren, wäre schon mal ein Anfang. Aber da ist man wohl weit entfernt. Nun haben wir schon ein Haufen Parteien und es klappt nicht viel., wie soll es im Kyffhäuserkreis weiter gehen?
A. Gregorius
Wie man darauf kommen kann? Deutlich zeigte sich das an diese 1. Mai. Eine wirkliche politische Aktion gab es nicht. Die Stellungnahmen der Politik hielt sich in Grenzen. Außer einem Statement des DGB war Ruhe. Und tatsächlich, wie kn berichtete, kein Politiker, der sich im Kreis äußerte.
Und wie sah es in den letzten Wochen aus? Die wenigen großen Konstanten, die sich festigten und mal äußerten, waren Landrätin Antje Hochwind und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc, beide SPD. Letzterer äußerte sich auch als Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag,
Der Vorsitzende der SPD Kyffhäuserkreis war im Kommunalwahlkampf völlig abgetaucht. Auch scheint er keine Arbeit und keine Wohnung in der Nähe des Kyffhäuserkreises zu haben. Wie nah ist er überhaupt noch an der Basis?
Aber: Wir wollen bei den Kommunalwahlen am 15. April das Landratsamt des Kyffhäuserkreises und die Rathäuser in Bad Frankenhausen, in Ebeleben und in Greußen halten und das Bürgermeisteramt der Stadt Sondershausen erstmals für die SPD holen, so Lemme auf der Homepage der SPD. Das nur per Webseite.
Die gleiche Frage muss man eigentlich auch der Ortsvorsitzenden der SPD stellen, die (wenn man den Kommentatoren glauben darf) in Potsdam bei der Bundeswehr ist und sicher nur am Wochenende zu Hause ist, wie dicht ist sie an der Partei dran. Nichtmal zur großen Diskussion konnte sie anwesend sein. Ist die SPD ohne örtliche Führung?
Und erst recht die CDU, die hat im Kreis gar ihr "Oberhaupt", den Kreisvorsitzenden Jens Krautwurst verloren, durch Austritt. Man darf gespannt sein, wie die Orts-CDU ihr Scheitern in Sondershausen erklärt.
Noch desolater Die Linke. Weder in den Städten, noch bei der Landratswahl einen Kandidaten gestellt. Zu was ist man im Kreis überhaupt noch da?
Nicht viel besser sieht es bei den Grünen aus. Dort hatte wenigsten Babett Pfefferlein den Mut in Sondershausen bei der Bürgermeisterwahl anzutreten, auch wenn es mit den Prozenten nicht so klappte. Und wo war man in den anderen Städten und im Kreis.
Und die Partei, die sogar mal im Bundestag saß, die FDP, ist im Kreismaßstab fast völlig in der Versenkung verschwunden. Da hört man kaum noch ein Muh und noch Mäh.
Auch NPD und der Afd waren im Kyffhäuserkreis bisher keine wirklich Alternative.
Und da wundert sich man noch, dass ein Parteiloser die Bürgermeisterwahl in Sondershausen gewinnt! Alles hier auf die Probleme mit unseren "Neubürgern" zu schieben wäre wohl auch zu einfach. Einfach mehr auf den Mund der Bürger zu schauen und deren Sorgen und Ängste wirklich zu akzeptieren, wäre schon mal ein Anfang. Aber da ist man wohl weit entfernt. Nun haben wir schon ein Haufen Parteien und es klappt nicht viel., wie soll es im Kyffhäuserkreis weiter gehen?
A. Gregorius
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
