Wirkung von Medikamenten:
Unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr
Samstag, 02. Juni 2018, 08:39 Uhr
Mittel gegen Allergien, Husten, Bluthochdruck oder gegen Depressionen können am Steuer gefährlich werden, berichtet AUTO BILD in ihrer neuen Ausgabe. Solche Medikamente können die Reaktionsfähigkeit herabsetzen, das Wahrnehmungsvermögen beeinträchtigen und müde machen...
Rund ein Fünftel aller Arzneimittel schränken laut Pharmaindustrie die Fahrtüchtigkeit ein. Bei jedem vierten Unfall sollen Arzneimittel eine Rolle spielen.
Wer etwa Muskel-Relaxanten einnimmt, steigert das Risiko eines selbstverschuldeten Unfalls um 96 Prozent. Bei Schlaf- und Narkosemitteln sind es 91 Prozent. Und selbst ein Allergiemittel erhöht das Risiko um 85 Prozent, berichtet AUTO BILD.
Betroffen sind in vielen Fällen vor allem Präparate älterer Produktgenerationen. Bei älteren Antidepressiva kann das Unfallrisiko bis zu dreimal höher sein als beim Fahren ohne Medikamenteneinfluss.
Unfälle unter Medikamenteneinfluss werden mit Geldstrafen in Höhe von zwei Monatsnettoeinkomnen und Entziehung der Fahrerlaubnis für 15 Monate bestraft, so der Verkehrsanwalt Uwe Lenhart in AUTO BILD.
Autor: nnzRund ein Fünftel aller Arzneimittel schränken laut Pharmaindustrie die Fahrtüchtigkeit ein. Bei jedem vierten Unfall sollen Arzneimittel eine Rolle spielen.
Wer etwa Muskel-Relaxanten einnimmt, steigert das Risiko eines selbstverschuldeten Unfalls um 96 Prozent. Bei Schlaf- und Narkosemitteln sind es 91 Prozent. Und selbst ein Allergiemittel erhöht das Risiko um 85 Prozent, berichtet AUTO BILD.
Betroffen sind in vielen Fällen vor allem Präparate älterer Produktgenerationen. Bei älteren Antidepressiva kann das Unfallrisiko bis zu dreimal höher sein als beim Fahren ohne Medikamenteneinfluss.
Unfälle unter Medikamenteneinfluss werden mit Geldstrafen in Höhe von zwei Monatsnettoeinkomnen und Entziehung der Fahrerlaubnis für 15 Monate bestraft, so der Verkehrsanwalt Uwe Lenhart in AUTO BILD.
