Aus dem Vereinsleben
Mit dem Bus nach Stolberg
Samstag, 16. Juni 2018, 08:49 Uhr
Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVT) mit dem Bus unterwegs, zwischen Geschichte und Architektur...
Die schon lange geplante Tour der Kreisgruppe des Kyffhäuserkreises wurde am 24. Mai durchgeführt. Der kleine Bus von Taxi Grambs war gerade richtig für uns 24 Personen. Das Wetter war so nicht bestellt, denn es regnete ab und zu leicht. Aber alle hatten den Regenschirm mit.
Unser Ziel war das schöne Fachwerkstädtchen Stolberg im Harz. DieFart begann am Busbahnhof in Sondershausen. Zirka 10 Uhr setzte uns der Fahrer, am Rittertor in Stolberg ab, denn Busse dürfen nicht hinauf zum Schloss. Deshalb überwandten wir die 400 m Anstieg per Fuß. Das war für Einige von uns schon eine große Anstrengung. Letztlich erreichten alle das Schloss. Die Aussicht von hier oben über die im Tal eingebetteten Häuser ist schön. Die Mühe hatte sich gelohnt.
Im Museum waren wir zu einer Führung verabredet. Im Kostüm des Hofschreibers Reinhold, begleitete uns Herr Liebold, 91 Jahre, durch den renovierten Teil des Schlosses und vermittelte viel Wissenswertes.
Der älteste Teil stammt aus dem 13. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde weiter- und umgebaut. Das Schloss war nur ein Teil des Besitzes der Grafen zu Stolberg, von denen es mehrere Abstammungs-linien gibt. Die verschiedenen Nutzungen in der Vorwendezeit waren für die Bausubstanz nicht gut. Für die Renovierungsarbeiten werden wohl noch viele Jahre benötigt und einige Millionen Euro nötig sein. Die Denkmal-stiftung von Sachsen-Anhalt kümmert sich. Der Vortrag war sehr anschaulich, interessant und deutlich gesprochen. Danke dafür.
Wieder ging es zu Fuß, diesmal bergab, zur Gaststätte Kupfer zum Mittagessen. Das Team war auf unseren Besuch vorbereitet. Die Tische waren gedeckt und die vorher bestellten Essen schnell serviert. Es hat allen gut gemundet. In einer reichlichen Stunde stärkten wir uns und viele Neuigkeiten wurden ausgetauscht.
Inzwischen hatte der Regen nachgelassen. In den folgenden anderthalb Stunden konnte sich jeder die Stadt Stolberg ansehen. Allein das Betrachten der vielfältigen Fachwerkhäuser sind einen Besuch wert. Im Hofladen der Keksfabrik von FRIWI wurde reichlich eingekauft. In kleinen Gruppen strebten wir den Parkplatz am Bahnhof zu. Dort wartete unser Bus zur Weiterfahrt.
Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Parkplatz unterhalb der Josephshöhe.
Die Wirtin des Bergstübls gab unserem Bus freie Fahrt bis zum Josephskreuz bzw. der Gaststätte. Den Turm zu besteigen war wegen des wieder eingesetzten Regens nicht angeraten. Viele von uns hatten dieses Doppelkreuz schon viele Jahre nicht gesehen. Der Graf Joseph zu Stolberg-Stolberg ließ den vorher dort stehenden hölzernen Turm durch eine Stahlkonstruktion ersetzen. Die jetzige Form besteht seit 1896 nach dem Vorbild des Eifelturms. Seit der letzten Renovierung im Jahr 2003 erstrahlt das Josephskreuz in alter Schönheit. Im Bergstübl waren die Tische schon eingedeckt, der Kaffee und Kuchen schnell serviert. Die Speisen schmackhaft. Danke. Viel gab es zu erzählen. Alle waren zufrieden.
Ein erlebnisreicher Tag neigte sich dem Ende. Der Bus von Taxi Grambs brachte uns sicher zum Busbahnhof in Sondershausen. Auch dafür, Danke.
In verschiedenen Richtungen trennten wir uns.
Vielleicht sind auch sie demnächst mit uns auf Tour?
Sehbehinderte oder Blinde, sowie deren Angehörige können uns in der Sprechstunde jeden ersten Dienstag im Monat 9-12 Uhr im Landratsamt Kyffhäuserkreis oder nach Absprache unter 03632 750704 erreichen.
--- Wir helfen gern---
Wolfgang Rasch
sehender Mitarbeiter
BSVT Kreisorganisation Kyffhäuserkreis
Autor: khhDie schon lange geplante Tour der Kreisgruppe des Kyffhäuserkreises wurde am 24. Mai durchgeführt. Der kleine Bus von Taxi Grambs war gerade richtig für uns 24 Personen. Das Wetter war so nicht bestellt, denn es regnete ab und zu leicht. Aber alle hatten den Regenschirm mit.
Unser Ziel war das schöne Fachwerkstädtchen Stolberg im Harz. DieFart begann am Busbahnhof in Sondershausen. Zirka 10 Uhr setzte uns der Fahrer, am Rittertor in Stolberg ab, denn Busse dürfen nicht hinauf zum Schloss. Deshalb überwandten wir die 400 m Anstieg per Fuß. Das war für Einige von uns schon eine große Anstrengung. Letztlich erreichten alle das Schloss. Die Aussicht von hier oben über die im Tal eingebetteten Häuser ist schön. Die Mühe hatte sich gelohnt.
Im Museum waren wir zu einer Führung verabredet. Im Kostüm des Hofschreibers Reinhold, begleitete uns Herr Liebold, 91 Jahre, durch den renovierten Teil des Schlosses und vermittelte viel Wissenswertes.
Der älteste Teil stammt aus dem 13. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde weiter- und umgebaut. Das Schloss war nur ein Teil des Besitzes der Grafen zu Stolberg, von denen es mehrere Abstammungs-linien gibt. Die verschiedenen Nutzungen in der Vorwendezeit waren für die Bausubstanz nicht gut. Für die Renovierungsarbeiten werden wohl noch viele Jahre benötigt und einige Millionen Euro nötig sein. Die Denkmal-stiftung von Sachsen-Anhalt kümmert sich. Der Vortrag war sehr anschaulich, interessant und deutlich gesprochen. Danke dafür.
Wieder ging es zu Fuß, diesmal bergab, zur Gaststätte Kupfer zum Mittagessen. Das Team war auf unseren Besuch vorbereitet. Die Tische waren gedeckt und die vorher bestellten Essen schnell serviert. Es hat allen gut gemundet. In einer reichlichen Stunde stärkten wir uns und viele Neuigkeiten wurden ausgetauscht.
Inzwischen hatte der Regen nachgelassen. In den folgenden anderthalb Stunden konnte sich jeder die Stadt Stolberg ansehen. Allein das Betrachten der vielfältigen Fachwerkhäuser sind einen Besuch wert. Im Hofladen der Keksfabrik von FRIWI wurde reichlich eingekauft. In kleinen Gruppen strebten wir den Parkplatz am Bahnhof zu. Dort wartete unser Bus zur Weiterfahrt.
Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Parkplatz unterhalb der Josephshöhe.
Die Wirtin des Bergstübls gab unserem Bus freie Fahrt bis zum Josephskreuz bzw. der Gaststätte. Den Turm zu besteigen war wegen des wieder eingesetzten Regens nicht angeraten. Viele von uns hatten dieses Doppelkreuz schon viele Jahre nicht gesehen. Der Graf Joseph zu Stolberg-Stolberg ließ den vorher dort stehenden hölzernen Turm durch eine Stahlkonstruktion ersetzen. Die jetzige Form besteht seit 1896 nach dem Vorbild des Eifelturms. Seit der letzten Renovierung im Jahr 2003 erstrahlt das Josephskreuz in alter Schönheit. Im Bergstübl waren die Tische schon eingedeckt, der Kaffee und Kuchen schnell serviert. Die Speisen schmackhaft. Danke. Viel gab es zu erzählen. Alle waren zufrieden.
Ein erlebnisreicher Tag neigte sich dem Ende. Der Bus von Taxi Grambs brachte uns sicher zum Busbahnhof in Sondershausen. Auch dafür, Danke.
In verschiedenen Richtungen trennten wir uns.
Vielleicht sind auch sie demnächst mit uns auf Tour?
Sehbehinderte oder Blinde, sowie deren Angehörige können uns in der Sprechstunde jeden ersten Dienstag im Monat 9-12 Uhr im Landratsamt Kyffhäuserkreis oder nach Absprache unter 03632 750704 erreichen.
--- Wir helfen gern---
Wolfgang Rasch
sehender Mitarbeiter
BSVT Kreisorganisation Kyffhäuserkreis

