Neues aus Bad Frankenhausen
Pressemeldung des parteilosen Stadtrates Steffen Kobrow
Freitag, 13. Juli 2018, 08:56 Uhr
Es darf beim Thema Hotelneubau an der Therme von Bad Frankenhausen keine Tabus geben. Dazu diese Meldung...
Auch nach dem mehrheitlichen Beschluss im Stadtrat, dass ein Investor auf der Schlosswiese ein Hotel bauen kann, sollte sich die Stadt und der Stadtrat auch andere Lösungen offenhalten, über die vorher noch nicht diskutiert wurde. Eine neue Lösungsmöglichkeit habe ich am Donnerstag dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden zur Überlegung zukommen lassen.
Da die Stadt kurzfristig einen weiteren Kindergarten benötigt, was den Stadträten vor einigen Wochen anhand ganz konkreter Zahlen mitgeteilt wurde, ist man auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie. Und eine Immobilie könnte zumindest nach ersten Überlegungen gleich mehrere Probleme mit einmal lösen. Bei einem workshop am 20.06. im Rathaus und einem Besichtigungstermin in einem möglichen KITA-Objekt am vergangenen Dienstag stellte ein Planungsbüro verschiedene Varianten vor.
Dabei zeigte sich, dass Haus I des jetzigen Gymnasiums sehr gut als weiterer Kindergarten realisierbar wäre. Der Containeranbau und das Gebäude parallel zur Klosterstraße müssten abgerissen werden, so dass nur das ursprüngliche Gebäude in der Fritz-Brather-Straße als Gebäude erhalten bliebe und saniert werden müsste. Da man für den Kindergarten aber nur das Erdgeschoss benötigt, müsste man für eine effiziente Nutzung der Immobilie natürlich auch in den Obergeschossen eine Nutzung generieren. Und hier wird das Thema Hotel nach meiner Überlegung zumindest wieder interessant. Man könnte zum einen die neue Stadtinformation in das Gebäude einziehen lassen, denn die muss nach der Erweiterung des Thüringer Hofes in den nächsten Monaten am Anger ausziehen und man könnte zum anderen die Stadtbibliothek in Haus I einziehen lassen.
Eine sehr zentrale Stadtinformation und Bibliothek in einem Gebäude und dazu ein Kindergarten mit einer tollen Außenanlage und direkter Anbindung an den Botanischen Garten – was will man mehr? Finanziell wäre das in Verbindung mit möglichen Förderungen zumindest darstellbar nach ersten Erkenntnissen, die aber natürlich noch konkretisiert werden müssen. Und wenn das von der Stadt, der Kur GmbH und dem Stadtrat gewollt und angepackt werden würde, könnte man prüfen, ob nicht das Gelände der jetzigen Bibliothek am Schloss mit den Rasenflächen davor als Standort für das neue Hotel genutzt werden könnte. Von dort aus, wäre sicher auch der gewünschte Stiefelgang vom Hotel in die Therme umsetzbar und man könnte die Schlosswiese einfach als grünes Herz der Stadt unberührt lassen bzw. die Schlosswiese wieder zu einer Wiese werden lassen.
Ich hoffe, dass dieser Vorschlag offen und objektiv diskutiert wird, denn die Verantwortlichen in Bad Frankenhausen haben mit sehr viel Eifer und Kreativität für einen Schiefen Turm gekämpft, sind hohes Risiko beim Solewasser-Vitalpark gegangen und investieren immer wieder viel Geld in die Kyffhäusertherme. Wenn man jetzt mit ebenso viel Enthusiasmus an Alternativen zum Standort des Hotels herangeht, dann wäre am Ende vielleicht allen Seiten geholfen.
Steffen Kobrow
Autor: khhAuch nach dem mehrheitlichen Beschluss im Stadtrat, dass ein Investor auf der Schlosswiese ein Hotel bauen kann, sollte sich die Stadt und der Stadtrat auch andere Lösungen offenhalten, über die vorher noch nicht diskutiert wurde. Eine neue Lösungsmöglichkeit habe ich am Donnerstag dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden zur Überlegung zukommen lassen.
Da die Stadt kurzfristig einen weiteren Kindergarten benötigt, was den Stadträten vor einigen Wochen anhand ganz konkreter Zahlen mitgeteilt wurde, ist man auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie. Und eine Immobilie könnte zumindest nach ersten Überlegungen gleich mehrere Probleme mit einmal lösen. Bei einem workshop am 20.06. im Rathaus und einem Besichtigungstermin in einem möglichen KITA-Objekt am vergangenen Dienstag stellte ein Planungsbüro verschiedene Varianten vor.
Dabei zeigte sich, dass Haus I des jetzigen Gymnasiums sehr gut als weiterer Kindergarten realisierbar wäre. Der Containeranbau und das Gebäude parallel zur Klosterstraße müssten abgerissen werden, so dass nur das ursprüngliche Gebäude in der Fritz-Brather-Straße als Gebäude erhalten bliebe und saniert werden müsste. Da man für den Kindergarten aber nur das Erdgeschoss benötigt, müsste man für eine effiziente Nutzung der Immobilie natürlich auch in den Obergeschossen eine Nutzung generieren. Und hier wird das Thema Hotel nach meiner Überlegung zumindest wieder interessant. Man könnte zum einen die neue Stadtinformation in das Gebäude einziehen lassen, denn die muss nach der Erweiterung des Thüringer Hofes in den nächsten Monaten am Anger ausziehen und man könnte zum anderen die Stadtbibliothek in Haus I einziehen lassen.
Eine sehr zentrale Stadtinformation und Bibliothek in einem Gebäude und dazu ein Kindergarten mit einer tollen Außenanlage und direkter Anbindung an den Botanischen Garten – was will man mehr? Finanziell wäre das in Verbindung mit möglichen Förderungen zumindest darstellbar nach ersten Erkenntnissen, die aber natürlich noch konkretisiert werden müssen. Und wenn das von der Stadt, der Kur GmbH und dem Stadtrat gewollt und angepackt werden würde, könnte man prüfen, ob nicht das Gelände der jetzigen Bibliothek am Schloss mit den Rasenflächen davor als Standort für das neue Hotel genutzt werden könnte. Von dort aus, wäre sicher auch der gewünschte Stiefelgang vom Hotel in die Therme umsetzbar und man könnte die Schlosswiese einfach als grünes Herz der Stadt unberührt lassen bzw. die Schlosswiese wieder zu einer Wiese werden lassen.
Ich hoffe, dass dieser Vorschlag offen und objektiv diskutiert wird, denn die Verantwortlichen in Bad Frankenhausen haben mit sehr viel Eifer und Kreativität für einen Schiefen Turm gekämpft, sind hohes Risiko beim Solewasser-Vitalpark gegangen und investieren immer wieder viel Geld in die Kyffhäusertherme. Wenn man jetzt mit ebenso viel Enthusiasmus an Alternativen zum Standort des Hotels herangeht, dann wäre am Ende vielleicht allen Seiten geholfen.
Steffen Kobrow
