Automobilclub Deutschland
Mehr Umsicht im Straßenverkehr
Sonntag, 22. Juli 2018, 08:00 Uhr
Als Interessenvertretung aller Autofahrer mahnt der Automobilclub von Deutschland sämtliche Verkehrsteilnehmer, sich auf der Straße fair und partnerschaftlich zu verhalten. Der AvD appelliert an Kraftfahrer ebenso wie an Radfahrer und Fußgänger, nicht nur das eigene Vorankommen im Sinn zu haben, sondern auch zu überlegen, welche Auswirkungen das persönliche Verhalten auf andere Verkehrsteilnehmer hat...
Das gilt auch und gerade für Autobahnen, die jetzt in der Ferienzeit besonders in den Brennpunkt des Verkehrsgeschehens rücken. Damit die Kapazitäten der Bundesfernstraßen bestmöglich genutzt werden, ist die Einhaltung des Rechtsfahrgebots, wie es in der Straßenverkehrsordnung festgeschriebenen ist, unbedingt erforderlich. Insbesondere bei dreispurigen Autobahnen scheinen viele Autofahrer der irrigen Meinung zu sein, die ganz rechte Spur dürfe ausschließlich von Lastkraftwagen befahren werden.
Die grundlose Dauernutzung der Mittelspur ist jedoch nicht nur rücksichtslos, sondern gefährdet auch den nachfolgenden Verkehr, da schneller fahrende Autos genötigt werden, bisweilen mehrere Fahrstreifen zu wechseln, um Mittelspurfahrer zu überholen. Durch ihr Verhalten beanspruchen Mittelspurfahrer zudem überproportional viel Verkehrsraum: Sie beanspruchen nicht nur ihren eigenen Fahrstreifen, sondern blockieren zusätzlich auch eine entsprechende Fläche auf der rechten Spur. Dadurch schränken Mittelspurfahrer in erheblichem Umfang das Verkehrsvolumen ein, das eine Autobahn aufzunehmen in der Lage ist. Das führt in der Folge zu zähem Verkehrsfluss bis hin zum Stau.
Um die Geschwindigkeitsdifferenz zu schnelleren Fahrzeugen vor dem Überholvorgang richtig zu erfassen, sollten Autofahrer am besten einige Sekunden lang in den Rückspiegel schauen. Da das aber die Aufmerksamkeit zu sehr vom Verkehrsgeschehen vor dem eigenen Fahrzeug ablenkt, empfiehlt der AvD, vor dem Ausscheren mindestens zwei Mal kurz in den Rückspiegel zu schauen. So ist zu erkennen, mit welcher Geschwindigkeitsdifferenz sich ein schnelleres Fahrzeug auf der Überholspur nähert.
Generell gilt: Die rechte ist die zu nutzende Fahrspur; die mittlere und linke sind Überholspuren. Zwar gestattet der Gesetzgeber eine längerfristige Nutzung der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur in einigem Abstand langsamere Fahrzeuge unterwegs sind. Das bedeutet aber nicht, dass es gestattet wäre, dauerhaft in der Mitte zu fahren, nur weil ganz rechts alle paar Kilometer ein Lkw unterwegs ist.
Autor: redDas gilt auch und gerade für Autobahnen, die jetzt in der Ferienzeit besonders in den Brennpunkt des Verkehrsgeschehens rücken. Damit die Kapazitäten der Bundesfernstraßen bestmöglich genutzt werden, ist die Einhaltung des Rechtsfahrgebots, wie es in der Straßenverkehrsordnung festgeschriebenen ist, unbedingt erforderlich. Insbesondere bei dreispurigen Autobahnen scheinen viele Autofahrer der irrigen Meinung zu sein, die ganz rechte Spur dürfe ausschließlich von Lastkraftwagen befahren werden.
Die grundlose Dauernutzung der Mittelspur ist jedoch nicht nur rücksichtslos, sondern gefährdet auch den nachfolgenden Verkehr, da schneller fahrende Autos genötigt werden, bisweilen mehrere Fahrstreifen zu wechseln, um Mittelspurfahrer zu überholen. Durch ihr Verhalten beanspruchen Mittelspurfahrer zudem überproportional viel Verkehrsraum: Sie beanspruchen nicht nur ihren eigenen Fahrstreifen, sondern blockieren zusätzlich auch eine entsprechende Fläche auf der rechten Spur. Dadurch schränken Mittelspurfahrer in erheblichem Umfang das Verkehrsvolumen ein, das eine Autobahn aufzunehmen in der Lage ist. Das führt in der Folge zu zähem Verkehrsfluss bis hin zum Stau.
Mindestens zweimal in den Rückspiegel schauen
Gefährliche Situationen entstehen auch immer wieder, weil der Überholende den von hinten nahenden Verkehr zu wenig beachtet und das Tempo der Fahrzeuge auf der linken Spur nicht richtig einschätzt. Der Fehler liegt zumeist darin, dass nur durch einen kurzen Blick in den Rückspiegel geprüft wird, ob sich ein Auto von hinten nähert, wobei aber die Geschwindigkeitsdifferenz, mit der sich dieses nähert, nicht abzuschätzen ist.Um die Geschwindigkeitsdifferenz zu schnelleren Fahrzeugen vor dem Überholvorgang richtig zu erfassen, sollten Autofahrer am besten einige Sekunden lang in den Rückspiegel schauen. Da das aber die Aufmerksamkeit zu sehr vom Verkehrsgeschehen vor dem eigenen Fahrzeug ablenkt, empfiehlt der AvD, vor dem Ausscheren mindestens zwei Mal kurz in den Rückspiegel zu schauen. So ist zu erkennen, mit welcher Geschwindigkeitsdifferenz sich ein schnelleres Fahrzeug auf der Überholspur nähert.
Baustelle: Die rechte Fahrspur ist breiter
Für zäh fließenden Verkehr und eine nicht unerhebliche Gefährdung sorgen auch Autofahrer, die eine Baustellenpassage auf der verengten linken Fahrspur durchfahren, sich dann aber nicht trauen, an einem auf der rechten Spur fahrenden Lastwagen vorbeizuziehen. Der AvD erinnert daran, dass es auch in Baustellen keinerlei Verpflichtung zur Nutzung der linken Spur gibt. Es ist nicht ehrenrührig, in Abschnitten mit eingeschränkter Fahrspurbreite auf Nummer sicher zu gehen und auf das Überholen zu verzichten. Stur links zu bleiben, ohne zu überholen, ist hingegen egoistisch und rücksichtslos und erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Diese wird als Straftat geahndet und zieht erhebliche Strafen bis hin zu Führerscheinverlust und Freiheitsentzug nach sich.Generell gilt: Die rechte ist die zu nutzende Fahrspur; die mittlere und linke sind Überholspuren. Zwar gestattet der Gesetzgeber eine längerfristige Nutzung der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur in einigem Abstand langsamere Fahrzeuge unterwegs sind. Das bedeutet aber nicht, dass es gestattet wäre, dauerhaft in der Mitte zu fahren, nur weil ganz rechts alle paar Kilometer ein Lkw unterwegs ist.
