Das freut die Bauern nicht
Wetterextreme bescheren Ernteausfälle
Freitag, 27. Juli 2018, 10:17 Uhr
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach ersten Schätzungen der Thüringer Landwirte von Ende Juni 2018 mitteilt, wird eine Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) von knapp 2,1 Millionen Tonnen erwartet. Damit liegt die diesjährige Erntemenge um 20 Prozent bzw. 0,5 Millionen Tonnen unter der Menge des Vorjahres...
Das langjährige Mittel der Jahre 2012 bis 2017 wird ebenfalls um 0,5 Millionen Tonnen bzw. 21 Prozent unterschritten. Der Flächenertrag liegt nach ersten Berechnungen mit 5,9 Tonnen je Hektar um knapp ein Viertel unter dem Ertragswert des vergangenen Jahres (7,5 Tonnen je Hektar).
Nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung werden in diesem Jahr in Thüringen 352 700 Hektar Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) angebaut. Das sind 6 000 Hektar mehr als im Vorjahr.
Für Winterweizen, der in diesem Jahr auf 213 100 Hektar (2017: 217 100 Hektar) angebaut wird, rech-nen die Landwirte mit einem Ertrag von 6,1 Tonnen je Hektar. Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel der Jahre 2012 bis 2017 wurden 7,8 Tonnen vom Hektar geerntet. Die diesjährige Erntemenge wird nach den jetzigen Berechnungen bei 1,3 Millionen Tonnen liegen. Das sind 0,4 Millionen Tonnen bzw. knapp ein Viertel weniger Winterweizen als im vergangenen Jahr.
Wintergerste wird in diesem Jahr auf 69 100 Hektar angebaut und der Flächenertrag mit 6,1 Tonnen je Hektar eingeschätzt. Damit liegt der diesjährige Hektarertrag um 20 Prozent unter dem Ertrag des Vor-jahres und 19 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Es wird eine Erntemenge von knapp 420 000 Tonnen Wintergerste erwartet.
Bei Winterraps wird mit einer Ernte von 2,8 Tonnen je Hektar gerechnet. Damit liegt die Ertragserwar-tung um 0,5 Tonnen je Hektar unter dem Ergebnis des Vorjahres und eine Tonne je Hektar (-26 Prozent) unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017. Die Erntemenge wird nach dieser ersten Schätzung bei 325 000 Tonnen liegen.
Die Ergebnisse stellen die Ertragserwartungen der freiwilligen Ernte- und Betriebsberichterstatter zum
Zeitpunkt Ende Juni dar und können durch bisher nicht vorherzusehende wachstumsbeeinflussende Faktoren mehr oder weniger vom endgültigen Ergebnis abweichen. Die Berechnung der Entwicklungen
erfolgt auf voller Stellenzahl
Autor: redDas langjährige Mittel der Jahre 2012 bis 2017 wird ebenfalls um 0,5 Millionen Tonnen bzw. 21 Prozent unterschritten. Der Flächenertrag liegt nach ersten Berechnungen mit 5,9 Tonnen je Hektar um knapp ein Viertel unter dem Ertragswert des vergangenen Jahres (7,5 Tonnen je Hektar).
Nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung werden in diesem Jahr in Thüringen 352 700 Hektar Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) angebaut. Das sind 6 000 Hektar mehr als im Vorjahr.
Für Winterweizen, der in diesem Jahr auf 213 100 Hektar (2017: 217 100 Hektar) angebaut wird, rech-nen die Landwirte mit einem Ertrag von 6,1 Tonnen je Hektar. Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel der Jahre 2012 bis 2017 wurden 7,8 Tonnen vom Hektar geerntet. Die diesjährige Erntemenge wird nach den jetzigen Berechnungen bei 1,3 Millionen Tonnen liegen. Das sind 0,4 Millionen Tonnen bzw. knapp ein Viertel weniger Winterweizen als im vergangenen Jahr.
Wintergerste wird in diesem Jahr auf 69 100 Hektar angebaut und der Flächenertrag mit 6,1 Tonnen je Hektar eingeschätzt. Damit liegt der diesjährige Hektarertrag um 20 Prozent unter dem Ertrag des Vor-jahres und 19 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Es wird eine Erntemenge von knapp 420 000 Tonnen Wintergerste erwartet.
Bei Winterraps wird mit einer Ernte von 2,8 Tonnen je Hektar gerechnet. Damit liegt die Ertragserwar-tung um 0,5 Tonnen je Hektar unter dem Ergebnis des Vorjahres und eine Tonne je Hektar (-26 Prozent) unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017. Die Erntemenge wird nach dieser ersten Schätzung bei 325 000 Tonnen liegen.
Die Ergebnisse stellen die Ertragserwartungen der freiwilligen Ernte- und Betriebsberichterstatter zum
Zeitpunkt Ende Juni dar und können durch bisher nicht vorherzusehende wachstumsbeeinflussende Faktoren mehr oder weniger vom endgültigen Ergebnis abweichen. Die Berechnung der Entwicklungen
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