Meldung aus der Wirtschaftswelt
Aktuelle Bertelsmann-Studie zur frühkindlichen Bildung
Mittwoch, 29. August 2018, 15:55 Uhr
Gute Zahlen auf dem Papier bedeuten nicht zwingend gute Qualität. Dazu diese Meldung der Gewerkschaft ver.di...
Die Vereinte Diensleitungsgewerkschaft ver.di sieht in der leicht verbesserten Fachkraft-Kind-Relation in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die durch die aktuelle Bertelsmann-Studie über die frühkindliche Bildung bestätigt wurde, zwar ein ganz gutes Zeugnis, allerdings bleibt die aktuelle Situation weiterhin mehr als angespannt.
Insbesondere der im Bundesdurchschnitt auf den hintersten Plätzen liegende Personalschlüssel, allem voran im Freistaat Sachsen, führt zu teilweise schwierigen Rahmenbedingungen in der Arbeit vor Ort. Fehlende Vor- und Nachbereitungszeiten, völlig unzureichende Berücksichtigung von Ausfallzeiten und fehlende Zeit für Leitungsaufgaben begünstigen die im Vergleich mit anderen Bundesländern zusätzlich schon angespannten Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen, so Manuela Schmidt, Landesbezirksfachbereichsleiterin Gemeinden im ver.di Landesbezirk.
Erfreulich ist die Entwicklung bei den Leitungen. ver.di sieht die Verbesserungen bei der Leitungszeit als direktes Ergebnis des Tarifabschlusses von 2015 an, der die Benennung von stellvertretenden Leitungen vorschreibt, wenngleich die Umsetzung dieser Regelungen in einigen Bereichen schwierig war und noch ist.
Die Bertelsmann-Studie belegt aber auch dieses Jahr vor allem wieder eines: Kein Bundesland hat die Probleme gelöst.
Wir haben zwar in allen drei Bundesländern eine hohe Betreuungsquote, doch was die Qualität der Rahmenbedingungen betrifft, bleibt noch Einiges zu tun. Was Eltern und insbesondere die Kinder brauchen ist aber beides: Einen Platz in einer Kita und eine gute Qualität in Bildung und Betreuung, so Manuela Schmidt weiter.
ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Autor: khhDie Vereinte Diensleitungsgewerkschaft ver.di sieht in der leicht verbesserten Fachkraft-Kind-Relation in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die durch die aktuelle Bertelsmann-Studie über die frühkindliche Bildung bestätigt wurde, zwar ein ganz gutes Zeugnis, allerdings bleibt die aktuelle Situation weiterhin mehr als angespannt.
Insbesondere der im Bundesdurchschnitt auf den hintersten Plätzen liegende Personalschlüssel, allem voran im Freistaat Sachsen, führt zu teilweise schwierigen Rahmenbedingungen in der Arbeit vor Ort. Fehlende Vor- und Nachbereitungszeiten, völlig unzureichende Berücksichtigung von Ausfallzeiten und fehlende Zeit für Leitungsaufgaben begünstigen die im Vergleich mit anderen Bundesländern zusätzlich schon angespannten Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen, so Manuela Schmidt, Landesbezirksfachbereichsleiterin Gemeinden im ver.di Landesbezirk.
Erfreulich ist die Entwicklung bei den Leitungen. ver.di sieht die Verbesserungen bei der Leitungszeit als direktes Ergebnis des Tarifabschlusses von 2015 an, der die Benennung von stellvertretenden Leitungen vorschreibt, wenngleich die Umsetzung dieser Regelungen in einigen Bereichen schwierig war und noch ist.
Die Bertelsmann-Studie belegt aber auch dieses Jahr vor allem wieder eines: Kein Bundesland hat die Probleme gelöst.
Wir haben zwar in allen drei Bundesländern eine hohe Betreuungsquote, doch was die Qualität der Rahmenbedingungen betrifft, bleibt noch Einiges zu tun. Was Eltern und insbesondere die Kinder brauchen ist aber beides: Einen Platz in einer Kita und eine gute Qualität in Bildung und Betreuung, so Manuela Schmidt weiter.
ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
